“Man muss ihn halt lesen. Es geht nicht anders …”

Wegbegleiter aus den letzten 35 Jahren über den FALTER

aus FALTER 38/12   

Alexander Skrein

Schmuckwerkstatt Skrein

Das Redaktionsteam wirkt, als wäre es wirklich unabhängig, und der Falter hat gute Journalistinnen und Journalisten, die mutig sind und Rückgrat haben. Falter-Leser zu sein gibt auch dem Leser das Gefühl, zu den kritischen und doch pragmatischen Köpfen des Landes zu gehören. Der Falter darf nicht untergehen, deswegen muss er gekauft werden, und man muss in ihm inserieren – auch wenn sich das nicht unbedingt rechnet. Man unterstützt damit eine Zeitung, die demokratische Systeme dringend brauchen, wenn die Demokratie weiter bestehen soll.

Richard Soyer

Rechtsanwalt

Congratulations! Gäbe es den Falter nicht, wir müssten in dringend erfinden – Österreich braucht ihn mehr denn je. Die Vertrauenskrise, die so viele Lebensbereiche erfasst hat und vor allem auch den Rechtsstaat ins Mark trifft, braucht offene und verantwortungsvolle kritische Stimmen, die sich zu Wort melden. Das leisten die RedakteurInnen des Falter mit Brillanz, Verve und auch einem Schuss Humor, der gerade in Zeiten wie diesen ein wichtiges Lebenselixier ist.

Werner Faymann

Bundeskanzler

Der Falter hat mich seit meiner Zeit in der Wiener Politik begleitet – mitunter kritisch, aber stets mit viel Engagement. Als Bundeskanzler ist mir die Medienvielfalt in unserem Land ein Anliegen, sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Daher Gratulation an die Journalistinnen und Journalisten des Falter zum Jubiläum und weiterhin alles Gute.

Konrad Mayr-Pernek

CEO MEC Austria

Ich lese den Falter, weil es gleichzeitig Teil meines privaten Ichs als auch meines beruflichen Ichs ist, aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Dinge zu blicken. Der Falter liefert mir immer wieder neue Perspektiven auf verschiedene Themen. Auch möchte ich nicht unterschlagen, dass das sehr eigenständige Design – alt wie neu – mit ein Grund ist, warum ich den Falter immer wieder gerne zur Hand nehme. Ich sehe Medien im Allgemeinen und Printmedien im Besonderen durchaus als die zusätzliche Kraft im gesellschaftlichen Zusammenspiel und zu investigativem Journalismus geradezu verpflichtet – hier wird der Falter meinen Kundenbedürfnissen immer wieder gerecht. Deshalb: Alter Falter! Happy Birthday!

Hans Rauscher

Kolumnist Der Standard

Ich bin seit mindestens 30 Jahren Falter-Abonnent. Der schräge Zugang der ersten (zehn) Jahre ist teilweise geblieben, das ist erfrischend. Inzwischen ist aber der Falter ganz vorne dabei, wenn es um politischen Aufdeckungsjournalismus geht (hauptsächlich Klenk, aber nicht nur). Außerdem greift der Falter kontroversielle Themen an, die sonst von den Krawallzeitungen negativ kampagnisiert werden, weshalb die Mainstream-Medien sich nicht drübertrauen. Es muss aber wer kritisch-verständnisvoll über die professionellen Roma-Bettler oder über das unterirdische Predigertreiben in manchen Moscheen berichten. Der Falter tut es.

Heide Schmidt

Gründerin des Liberalen Forums

Wer trotz Dankbarkeit, in diesem Land zu leben, an diesem Land leidet, braucht den Falter. Man fühlt sich nicht so allein. Er nährt die Hoffnung, dass man sich auf manches, was für die Demokratie wichtig ist, verlassen kann. Er lässt glauben, dass die vierte Macht funktioniert. Oder zumindest wie sie funktionieren könnte. Er liefert Informationen, die zum Großteil interessieren. Er transportiert Meinungen, mit denen es wert ist, sich auseinanderzusetzen. Er vermittelt ein sympathisches Lebensgefühl, sein Veranstaltungskalender trägt zur Lebensqualität bei. Er zeigt Haltung. Ich lese ihn nicht regelmäßig, aber ich habe ihn abonniert. Weil ich ihn nicht missen möchte.

Willi Hemetsberger

Vorsitzender Ithuba Capital

Die beste Überbaukritik im deutschsprachigem Raum. Neben der hervorragenden Kultur, aufklärenden und aufdeckenden Innenpolitik sind vor allem die außenpolitischen Kolumnen von Raimund Löw und Franz Kössler Weltklasse. Nur die kritische Kritik der Ökonomie bedarf noch analytischer Schärfung und weniger Moralinsäure. Ich bin sicher, das wird der Falter in den nächsten 35 Jahren auch noch schaffen. Ich werd’s auf jeden Fall mit Spannung verfolgen.

Christian Rainer

Chefredakteur und Herausgeber Profil

Warum ich den Falter lese? Ich habe persönliche Motive. Ich lief ohne jede journalistische Erfahrung mitten in den Waldheim-Wirren der 1980er-Jahre forsch zu Armin Thurnher und sagte: „Ich will schreiben.“ Was er positiv amüsiert und mich ermunternd aufnahm. Dafür werde ich ihm und dem Falter noch relativ lange dankbar sein.

Ingrid Thurnher

ORF-Moderatorin „Im Zentrum“

Ganz Namensvetter-unabhängig Falter-e ich gespannt die besten investigativen Storys des Landes von Florian Klenk und Nina Horaczek, frage Frau Andrea, dolme den Hero der Woche, lasse mich gerne Knecht-en, und im Übrigen bin ich der Meinung, der Falter muss bestehen bleiben.

Doron Rabinovici

Schriftsteller

Der Falter ist für mich viel mehr als ein Stadtmagazin. Er klärt mich darüber auf, was im Staat sonst nur allzu gerne unbehelligt bliebe. Er beleuchtet neue Kunst und weitet mir die Perspektive. Er prägt das urbane Lebensgefühl. Er steht für einen Journalismus, der die Wahrheiten nicht preisgibt, sondern aufdeckt.

Alfred Noll

Medienanwalt

Der Falter ist die einzige österreichische Zeitung, die ihren Leserinnen und Lesern die begründete Zuversicht gibt, dass sie von Woche zu Woche besser wird.

Jan Mariusz Demner

Agentur Demner, Merlicek & Bergmann

Der Falter pflegt eine Art von Journalismus die in Österreich selten ist, aber an der mir persönlich viel liegt. Deshalb lese ich ihn regelmäßig. Ich wünsche dem Falter, dass er die nächsten 35 Jahre so durchhält wie die letzten!

Jasmin Turek

Modehaus Turek

Als Großstadtpflanze möchte man wissen, was im Großstadtdschungel so los ist, und hier ist der Falter für Wien eine kompetente Infostelle urbane Veranstaltungen, aber besonders auch kulinarische Tipps betreffend.

Manfred Nowak

Leiter des Boltzmann Instituts für Menschenrechte

Als ich in London lebte, war ich von Time Out begeistert. So eine Zeitung müssten wir in Wien haben. Und plötzlich gab es den Falter. Für das damals noch etwas verschlafene Wien eine wahre Wohltat. Auf einen Blick konnte man die Szene überblicken und gleichzeitig wohltuend unabhängige Kommentare über die wichtigsten politischen Entwicklungen in Stadt und Land lesen. Deshalb sollte mir der Falter durch all die Jahre ein treuer Wegbegleiter werden. Was wäre Wien ohne den Falter? Nicht auszudenken. Alles Gute zum 35. Geburtstag!

Andreas Purt

Geschäftsführer Mostviertel Tourismus

Nachdem ich den Falter in meiner Jugendzeit vor allem wegen Terminen und Konzerten gelesen habe, ist er nach längerer Abstinenz aufgrund der glaubhaft recherchierten Storys wieder unverzichtbarer Baustein in der Informationsbeschaffung geworden.

Wünsche dem Falter das gleiche, kontinuierliche Fortbestehen und freu mich weiterhin über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm, wie in früheren Tagen.

Max Goldt

Schriftsteller und Musiker

Seit 22 Jahren schon bekomme ich den Falter kostenlos zugeschickt, und zwar nur, weil ich einmal geschrieben habe, der Falter sei das beste deutschsprachige Wochenmagazin. Was für treue und dankbare Menschen müssen österreichische Gewährer von Ehrenabos sein, die mir jede Woche so eine Freude bereiten. Seit dem Relaunch ist der Falter ja nicht nur das beste Magazin deutscher Sprache, sondern auch die schönste journalistische Veröffentlichung in ganz Europa geworden.

Das Farbkonzept, die angenehme Vollgestopftheit der Seiten, jedes kleine Loch wird mit einer kleinen interessanten Sache gefüllt – wirklich eine Augenweide für jeden, der nicht dem faden Paradox anhängt, dass weniger mehr wäre. Dabei ist es ein schmales, elegantes Blatt geblieben und kein ungustiös geschwätziger Papierhaufen geworden wie die Zeit. Wenn man den Falter in der Berliner S-Bahn liest, werden einem begehrliche Blicke aufgeweckter junger Menschen zugeworfen, die fragen, was das denn für ein schickes Mag sei. Und ich muss antworten, das kommt aus Wien, dort ist man zu Recht stolz auf eine edle und idealistische Schar scharfsinniger, nicht witzloser und allesamt sprachbewusster Leute, die das Blatt schreiben und gestalten, aber uns Deutschen gönnen sie es nicht. Sie mögen es einfach nicht hergeben; nirgendwo gibt es das Blatt in Berlin zu kaufen! Wir müssen hier mit zwei Stadtmagazinen unterster Güte auskommen, auf dem einen ist in dieser Woche eine Pizza abgebildet, ein normales Pizzafoto wie vom Pizzabringdienst und die Titelstory lautet: „Berlins 100 beste Pizzen“. Auf dem anderen steht auf dem Umschlag „Die 100 besten Plätze für Musik“. So armselig sind hier die regionalen Medien: Rankings für Konsumdödel, die mit Bierflaschen in der Hand durch die Stadt schlurfen.

Im Falter lese ich fast alles, sogar Berichte über Justizskandale, die ich nicht kenne, und Interviews mit Politikern, die ich nicht kenne, und Hinweise auf neue Lokale reiße ich raus und nehme sie mit auf meinen jährlichen Wien-Aufenthalt. Manchmal lese ich sogar versehentlich die Steiermark-Beilage. Und wie schön es ist, jede Woche zu erfahren, dass Leute wie Armin Thurnher, Hermes Phettberg, Klaus Nüchtern, Doris Knecht, Tex Rubinowitz und alle anderen noch immer voll im Sprudel ihrer Lebenssäfte stehen, obwohl sie in einer schwülen Stadt voll gefährlicher Erfrischungsangebote und fragwürdiger Ablenkungen wohnen. Es möge immer so weitergehen, doch möchte ich anregen, allwöchentlich ein nettes Wiener Auto mit etwa 50 Exemplaren die vornehmeren Kioske Berlins ansteuern zu lassen.

Brigitte Handlos

ORF-Chronikchefin

Der Mittwoch beginnt jede Woche gleich: aufstehen, Wohnungstür aufmachen, Falter von der Türmatte aufheben, Kaffee kochen und beim Frühstücken den neuen Falter lesen! Besser und verlässlicher geht’s kaum. Zuallererst lese ich den großen Kommentar (außer Armin Thurnher schreibt über Twitter, Facebook und Social Media, denn davon versteht er halt nix, und dann sollte man auch nicht drüber schreiben!), sein „im Übrigen bin ich der Meinung“ zeugt aber von großer Hartnäckigkeit und von Konstanz. Beides Eigenschaften, die ich am Falter besonders mag. Der Falter und seine RedakteurInnen sind hartnäckig in ihren Fragen und konstant in der Qualität ihrer Geschichten. Dass ich jetzt auch immer wieder die Literaturkritiken von Sigrid Löffler lesen kann, freut mich ebenso wie die Tatsache, daß junge begabte KollegInnen im Falter eine Chance bekommen! Und Best of Böse ist das absolute Highlight am Ende jedes Falter-Jahres. Selten so viel gelacht! Danke und zum Geburtstag alles Gute!

Peter Drobil

Head of Brand Management Bank Austria

Einheitsbrei – das war nie des Falters Sache (und auch meine nicht). Das allein ist schon Grund genug eine Nicht-Mediamil-Zeitung zu lesen! Auch bemerkenswert ist, dass in Österreich eine Zeitung im 35. Jahr des Bestehens noch immer zu den jungen Revoluzzern zählt – das sagt doch einiges über die Medienlandschaft in diesem Land aus.

Heinz Fischer

Bundespräsident

Der Falter überzeugt mich mit seiner Buntheit, Unbestechlichkeit, Originalität und mit seiner der Aufklärung im weitesten Sinn verpflichteten Grundeinstellung. Und das schon seit 35 Jahren! Herzliche Gratulation!

Peter Polansky

Marketingleiter Wiener Konzerthaus

Jubiläum feierst nicht nur Du, sondern auch das Wiener Konzerthaus, welches 2012 – 2013 seine 100. Saison und am 19. Oktober seinen 100. Geburtstag feiern wird, sondern auch ich, der ich nun seit 20 Jahren das große Glück habe, im Konzerthaus zu überleben (dieser Job ist zwar der Beste und Aufregendste überhaupt, aber weder als gesundheits- noch beziehungsfreundlich zu bezeichnen) und die ebenso große Ehre erlebe, für einen der besten Konzertveranstalter der Welt mein Engagement, Überzeugung und Können unter Beweis stellen zu dürfen.

Diese 20 Jahre im Konzerthaus – wie auch meine davor (u.a. Wiener Gitarrenfest, Wiener Lautenfest, Internationale Tanzwochen, Jazzfest Wien u.v.a.) – sind für mich auch dank des Falter immer wieder ein professionelles Vergnügen gewesen. Nicht, dass ich immer Deiner Meinung war bzw. immer glücklich war über Deine Themenwahl bzw. Fehlen gewisser Storys, die ich dann aus professionellem Interesse leider bei Dir nicht nachlesen durfte. Aber was ich schon immer an Dir geschätzt habe, ist, dass bei Dir immer Menschen mit profunden Kenntnissen und Haltungen leidenschaftlich, engagiert und journalistisch professionell schreiben. Hofberichterstattung ist nie Deines gewesen, das Abarbeiten von Presseaussendungen überlässt Du stets und nobel Deinen Mitbewerbern.

Du bist seit 35 Jahren ein Medium, welches mich unabhängig vom Mainstream kritisch begleitet und sich unbestechlich jener Themen annimmt, die relevant sind, und sich nie scheut, die Dinge beim Namen zu nennen. Du hast auch in 35 Jahren nichts an Biss verloren und bist noch immer ein Stachel im Fleisch der sogenannten Meinungsmacher dieses Landes.

Brigitte Ederer

Mitglied des Vorstands Siemens AG

Für mich ist der Falter vor allem deshalb spannend, interessant und unterhaltsam, weil er nonkonformistisch aus dem Medienallerlei heraussticht und gegen den Strich bürstet. Es tut gut zu wissen, dass es ein Medium gibt, das hohen ethischen Ansprüchen verpflichtet ist und dabei journalistische Spritzigkeit und Witz nicht bierernst vernachlässigt. In diesem Sinne: nicht nachlassen und auf viele weitere Jahre!

Elfriede Jelinek

Schriftstellerin

Man muss ihn halt lesen, das ist wie eine hygienische Handlung für mich, wie Zähneputzen (allerdings muss man ihn nicht jeden Tag zweimal lesen) … Ich weiß auch nicht, man kann ihn nicht nicht lesen. Er hat mich oft sehr geärgert (speziell die Political-Correctness-Debatte und das Gutmenschentum hat er, soweit ich mich erinnere, ich kann mich irren, am Anfang angestoßen, und zwar mit einem Fußtritt gegen etliche meiner Kollegen und gegen mich auch. Und husch! Sehr schnell hat die extreme Rechte, die ja in Ö. sehr stark ist, sich das angeeignet. Und jetzt gehört es ihr. Da hat sie die Diskurshoheit, das hätte nicht passieren dürfen. Das bohrt irgendwie in mir, aber, wie gesagt, ich kann mich irren, kann aber ziemlich genau den Artikel benennen, ab dem das passiert ist), aber man muss ihn halt lesen. Es geht nicht anders.

Thomas Drozda

Generaldirektor Vereinigte Bühnen Wien

Der Falter ist für mich seit geraumer Zeit eine wöchentliche Bereicherung des Mittwochs. Medienberichterstattung und Aufklärungsjournalismus des Falter halten dem internationalen Vergleich stand und sind state of the art! Das Feuilleton ist eine intelligente Bereicherung, die mir naturgemäß nicht immer nur Anlass zur Freude beschert.

Ossi Schellmann

Summerstage

Ich bin seit 35 Jahren Unternehmer in Wien, und der Falter war und ist in diesen Jahren meine wöchentliche Pflichtlektüre. Was wäre Wien und sein vielfältiges Angebot ohne den Falter, seine Porträts, Kommentare, Lokaltipps und seinem umfangreichen Veranstaltungsteil. Bravo und weiter so. Herzliche Glückwünsche zum 35er und „ad multos annos“.

Christian Konrad

Aufsichtsratsvorsitzender Raiffeisen Landesbank Wien-NÖ

Seit 35 Jahren ist der Falter mit seinen Journalistinnen und Journalisten ein unverzichtbarer kleiner Hecht im Teich der österreichischen Medien. Für die Zukunft weiterhin viel innere und äußere Unruhe in allen Themen, von der Politik bis zur Kultur. Österreich wird das aushalten.

Erhard Busek

Vizekanzler a.D.

Was? 35 Jahre ist es schon? Man wird alt – aber hoffentlich nicht der Falter! Als ich gemeinsam mit Jörg Mauthe noch das Wiener Journal herausgab, war der Falter für uns ein Partner. Natürlich war er unkonventioneller, auf eine andere Art fantasievoll – und wichtig! Darum lese ich ihn immer noch, obwohl es mich heute viel Kraft kostet, Medienprodukte unserer Zeit zu lesen. Aber der Kampf gegen Korruption etc. des Falter: Respekt. Ich sage Ihnen nicht: „Bleiben Sie so!“, sondern Sie müssen radikaler im Geistig-Kritischen werden – sonst werden wir zur geistigen Provinz. Bitte verhindern Sie das! Alles Gute dabei.

Wolfgang Petritsch

Österreichischer Botschafter bei der OECD

Das Zentralorgan der zynischen Vernunft: unangepasst persönlich, penetrant widerspenstig; mein Projekt der österreichischen Aufklärung.

Walter Geyer

Leiter der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft

35 Jahre kräftig gegen den Strom schwimmen, unangenehm gründlich recherchieren, rücksichtslos eigene Meinungen vertreten, gewerbsmäßig lästig fallen, hartnäckig bohrende Fragen stellen, gnadenlos inseratenresistent unabhängig bleiben. Mein Gott Falter, musste das wirklich sein?

Bettina Leidl

Geschäftsführerin departure

Engagiert, unabhängig und nah am Geschehen: eine Zeitung für Stadtbewohner – ein Leitmedium für Wien. Der Falter steht für Journalismus mit Rückgrat, der ausgezeichnet politisch analysiert und sich immer als Pionier in Themen der Kunst-, Kultur- und Kreativszene beweist. Die Village Voice Wiens – weiter so!

Peter Rapp

Entertainer

Gratuliere dem Falter zu seinem Jubiläum! Für unser (verhältnismäßig) kleines Land ist es wichtig, eine Vielfalt an Printmedien zu haben. Es ist immer wieder erfrischend, die Meinung von Querdenkern im Falter zu lesen, die ein Thema aus einer anderen Perspektive sehen.

Kurt Palm

Autor und Regisseur

Mitte der 90er-Jahre habe ich den Falter einmal als „liberales Käseblatt“ bezeichnet. Seither hat sich viel verändert. Nur der Falter nicht. Da Prinzipienfestigkeit in Österreich aber bekanntlich eine eher seltene Eigenschaft ist, gratuliere ich dem Falter sehr herzlich.

Peter Pilz

grüner Nationalratsabgeordneter

Am Anfang, vor langer Zeit, war ich noch linker Bummelstudent und der Falter war eine Alternativzeitung. Heute bin ich Langzeitabgeordneter und der Falter ist nach wie vor eine Alternative, aus einigen mir wertvollen Gründen:

1. Der Falter ist käuflich, im Abo und in der Trafik. Sonst nicht. Das ist in unserer Medienwüstenlandschaft nicht selbstverständlich.

2. Der Falter macht Journalisten. Seit 30 Jahren kommen die jungen Talente vom Falter. Wäre Armin Thurnher Fußballpräsident, wäre der Falter längst ein Millionenklub.

3. Der Falter hat den langen Atem und das lange Gedächtnis. Wer Menschenrechte verletzt, sein Amt missbraucht und auf Verfassung und Rechtsstaat pfeift, kann sich drauf verlassen, so lange im Falter zu stehen, bis etwas passiert.

4. Der Falter hat Kultur.

5. Und er hat Armin Thurnher.

Die regelmäßigen Appelle, den Falter zu retten, sind längs verstummt. Der Falter hat es geschafft. Seine besten Spieler muss er nicht mehr verkaufen. Er kann sich einen Klenk leisten, auch weil er inzwischen als Plattform für einen Klenk groß genug ist. Nur eines wünsch ich mir noch: dass der Falter Tageszeitung wird. Als Gegengeschäft könnte man ja Österreich einmal pro Jahr erscheinen lassen …

Daniel Glattauer

Schriftsteller

Normalerweise reicht man Geschenke nicht weiter, überhaupt, wenn sie uns allen Österreichern gehören und weil unsere Betriebskosten hoch genug sind, um sie uns auf Dauer leisten zu können, da wir sie ganz offensichtlich verdienen. Aber dir, lieber ewig junger Falter mit gesundem Magen und unvermindert großem Appetit auf heimische Leckerbissen, dir lege ich sie aufrichtig ans Herz: Ich wünsche dir noch jede Menge Grassers, Strassers und Scheuchs. Und zur Entspannung zwischendurch immer wieder ein paar erfrischende Petzis und Nikos. Alles Gute, weiterhin so viel gediegenen Humor, klugen Hausverstand und gepflegte Kultur!

Elisabeth Radatz-Fiebinger

PR, Marketing Radatz/Stastnik

35 Jahre mutiger Journalismus mit Rückgrat. Der Falter hat sich über die Jahre eine gute Portion Pioniergeist bewahrt, ist „am Kunden“ und am Puls der Zeit. Überlebenswichtig, in der sich immer wieder neu erfindenden Wiener Lokalszene schätze ich besonders „Wien, wie es isst“ und natürlich „Best of Vienna“. Als traditionsreiches Wiener Unternehmen passt der Falter wunderbar zu uns. Wir gratulieren recht herzlich!

Erwin Pröll

niederösterreichischer Landeshauptmann

Wer Falter liest, braucht gute Nerven, denn Provokation und Information fließen in dieser Stadtzeitung auf explosive Weise ineinander. Manche Vorurteile und Verurteilungen mögen nicht die Zustimmung der Leserinnen und Leser finden, dass sie zu lesen sind, darin besteht der Wert des Falter. Schon aus diesem Grund möchte ich ihn nicht missen. Und noch eine persönliche Erfahrung mit dem Falter aus der Sicht eines Interviewten: herausfordernd, aber fair.

Alexandra Föderl-Schmid

Chefredakteurin und Co-Herausgeberin Der Standard

Ohne den Falter gäbe es weniger Berichte über Skandale im Polizei- und Justizbereich; die Dolme würden weniger auffallen; die Medien würden weniger kritisch beobachtet werden; vielen würde das umfassende Veranstaltungsprogramm fehlen; es gäbe weniger Platz für Grundsatzkommentare – aber auch für Eitelkeiten.

Sven Hartberger

Intendant Klangforum Wien

Die Lektüre des Falter gehört zur geistigen und seelischen Hygiene, wie Duschen und Zähneputzen zur körperlichen. Der Falter dient nicht dem Zeitvertreib (wie die meisten Presseerzeugnisse), sondern der Veranlassung zur Teilnahme an den öffentlichen Angelegenheiten. Der Falter ist nicht an saftigen Storys interessiert, sondern an der Abstellung von Missständen und an der Wiedergutmachung von geschehenem Unrecht. Deshalb berichtet der Falter nicht heute dies und morgen das, sondern verfolgt seine Sache bis zumindest eine akzeptable Situation hergestellt ist. Der Falter holt mich da raus. Danke, Falter!

Thomas Maurer

Kabarettist

Den Falter lese ich einerseits aus alter Anhänglichkeit, zum anderen, weil ich zumindest keine österreichische Wochenzeitung lieber lese. Luft nach oben gibt es natürlich immer, aber schon derzeit wäre der demokratischen Kultur Österreichs mit sieben weiteren Falter-Regionalmutationen doch besser gedient als mit einer zusätzlichen Stronachpartei. Und billiger wär’s obendrein.

Clara Luzia

Musikerin

Das Falter-Abo hat mir Mitte der 90er die „weite Welt“ ins 100-Seelen-Kaff ins Weinviertel gebracht, und ich empfand die Zeitung als meinen Schlüssel zur Welt. Die Themen sind immer noch gut und vor allem gut aufgearbeitet. Wenn dann noch das Ding mit der androzentristischen Sprache geklärt würde – oh, wie schön könnten wir es haben, mein Falter und ich!

Karl Schwarzenberg

tschechischer Außenminister

Erst einmal innige Glückwünsche, weil diese 35 Jahre ein bemerkenswerter Erfolg sind und der Falter heute zu den wesentlichen Blättern in Österreich zählt. Ich komme leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr dazu, jede Ausgabe zu lesen, finde aber trotz des mittlerweile doch würdigen Alters des Falter immer wieder Artikel, die hochinteressant sind. Ich wünsche dem Falter mehr Unabhängigkeit. Ich habe selbst Zeitschriften herausgegeben, hüben und drüben, und weiß daher, dass es einen kritischen Moment gibt, wenn die Partei, mit der man sympathisiert, eine Regierungspartei wird. Hier wünsche ich mir, dass der Falter seine kritische Haltung behält. Weiter viel Erfolg, und bleibt wachsam!

Austrofred

Musiker

Ich schätze am Falter das Kinoprogramm, das Konzertprogramm, das Theaterprogramm, die Tauschbörse sowie auch die journalistischen Sachen, wobei mir am besten wiederum die Berichte aus der Steiermark gefallen, wegen ihrem exotischen Flair. Man weiß so wenig über die Steiermark. Zum Geburtstag wünsche ich dem Falter, dass er noch viele Jahre lang viele, viele Veranstaltungen ankündigen kann!

Karola Kraus

Direktorin Mumok

Ich wünsche dem Falter zu seinen jugendlichen 35 Jahren alles Gute. Als ich vor zwei Jahren nach Wien kam, um die Leitung des Mumok zu übernehmen, war der Falter eine der ersten „Wiener Institutionen,“ die ich schätzen und lieben lernte. Der Falter steht für ein weltoffenes, kulturelles und vielfältiges Wien und trägt nicht nur durch seine immer etwas spezielleren Empfehlungen und Veranstaltungstipps, sondern auch durch seine eloquente und kritische politische Berichterstattung zu einem positiven Stadtbild bei. Als Abonnentin freue ich mich auf jede neue Ausgabe und wünsche dem Falter weitere erfolgreiche Jahre!

Christian Kern

Generaldirektor der ÖBB-Holding

Der Falter ist schön. In Zeiten, in denen Wörter und Inhalte im Cyberspace verdampfen, schätze ich seine physische Präsenz, seine ästhetischen Auftritt. Der Falter vertritt Haltungen und keine Lobbys. 35 Jahre konsequent gegen das Böse muss einmal einer nachmachen. Ich schätze die Menschen, die ihn machen. Glattgebürstete gibt es anderswo.

Peter Rabl

ehemaliger Herausgeber Kurier

Falter lesen ist über die Jahre von der Pflicht längst zur Kür geworden. Anregende Kommentare, unverzichtbare Aufdeckungen, nur hier gebotene Themen, schräge Zugänge, subversiver Humor und mehr … Dass ich mich auch in Zukunft jeden Mittwoch darauf freue, wünsche ich für viele weitere Jahre dem Falter und mir.

Brigitte Jank

Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien

Seit die Wiener Stadtzeitung Falter im Jahr 1977 zum ersten Mal aus der Druckerpresse lief, ist Österreich um ein kritisches und unabhängiges Printmedium reicher. Armin Thurnher und sein Team haben seither den investigativen Journalismus in diesem Land maßgeblich geprägt und zahlreiche Schieflagen aufgedeckt. Der Falter ist aber auch der Freigeist unter den heimischen Medien – man muss nicht immer seiner Meinung sein, aber es ist gut, dass es ihn gibt. Ich gratuliere zum 35-Jahr-Jubiläum!

Peter Huemer

Publizist, Journalist und Historiker

Ich lese den Falter, weil ich ihn seit 35 Jahren für unverzichtbar halte. Der Falter ist das Zentralorgan der Zivilgesellschaft. Was ich dem Falter wünsche: noch einmal 35 Jahre. Dann sehen wir weiter.

Martina Hörmer

Geschäftsführerin Ja! Natürlich

Herzliche Gratulation dem Falter zum 35-jährigen Jubiläum! Immer am Puls der Zeit, schreibt er klug und pointiert, unabhängig, kritisch und oft enthüllend – kurz gesagt: spannend und immer die Zeit zum Lesen wert. In diesem Sinne wünsche ich dem Falter und seinem Team alles Gute und freue mich auf viele weitere spannende Ausgaben!

Alfred Gusenbauer

Öffentlicher a.D., heute Privatier

Als ehemaliges Objekt der Berichterstattung des Falter kann man sich – natürlicherweise – nicht über jeden Beitrag freuen. Zumal das Bekenntnis zur Unabhängigkeit auch nicht immer vor Fehlurteilen schützt.

ABER: Der Falter ist eine der aufgeklärten Öffentlichkeit verpflichtete Zeitung (das ist leider in Österreich keine Selbstverständlichkeit), deren Recherchen gründlicher, glaubwürdiger und daher wirkmächtiger sind als der sich täglich selbstübersteigernde Empörungsmüll der Krawallmedien. Neben allen medienpolitischen Überlegungen, die mich veranlassen, zum Falter zu greifen, macht es mir Spaß, den Falter auch zu lesen, weil mir – bei aller Unterschiedlichkeit der Autoren – die Sprache und der Schreibstil gefallen.

Ich wünsche euch daher noch mehr Leser und Abonennten, damit der „Flug des Falter“ ein ausdauernder und nachhaltiger werde.

Alexander Van der Bellen

grüner Gemeinderatsabgeordneter

„Geh’ Sascha, nur reden“ titelte der Falter im Dezember 2002: eine eindringliche Mahnung, das politische Geschäft ernst zu nehmen und endlich Regierungsverhandlungen mit der ÖVP aufzunehmen. Prinzipien in der Politik – ja; posierende Unschuld – nein. Das ungefähr war die Botschaft. Sie gefiel mir sehr.

Georg Kapsch

Präsident der Industriellenvereinigung

Der Falter, nunmehr 35 Jahre jung, ist für mich ein Medium, das sich aufgrund seines Qualitätsjournalismus einen beachtlichen Ruf erworben hat, der weit über die Wiener Stadtgrenzen hinausgeht. Oft unkonventionelle Zugänge und Arbeitshypothesen – mit welchen wir nicht immer einverstanden sind, sie jedoch trotzdem als Bereicherung sehen – geben dem Blatt seinen eigenen Charakter. In diesem Sinne wünsche ich alles Gute zum 35. Geburtstag!

Konrad Paul Liessmann

Philosoph

Es gibt viele Gründe, den Falter zu lesen: kluge Kommentare, gut recherchierte Reportagen, kundige und pointierte Rezensionen, bei denen nicht nur Klappentexte referiert werden, Diskussionsbeiträge zu aktuellen Fragen, die immer anregend sind, auch wenn ich ihnen nicht zustimme, ja, mich über manches auch richtig ärgern kann. Mit einem Wort: Der Falter lebt von seinen ausgezeichneten Autoren und einem Chefredakteur, der durch seine antike Tugend der Beständigkeit zu einer medienpolitischen Instanz in Österreich geworden ist. Der Falter ist, obwohl für ein urbanes, eher jugendliches Publikum gedacht, auf eine erfrischende Art konservativ, sein Veranstaltungskalender auch in Zeiten des Internets ohne Konkurrenz, und der Kampf seines Chefredakteurs gegen die digitale Religion der Gegenwart hat meine volle Sympathie. Aber für mich erfüllt der Falter auch eine andere Funktion: Er zeigt mir, was es alles in der Welt der Mode und der Kunst, des Designs und der Musik, des Pop und des Stadtlebens gibt, das mich nicht interessiert, aber doch zum Staunen bringt. Unglaublich, was es da so alles gibt und welche Worte man heutzutage dafür hat. Und schön, wie viel man, auch bei einer Zeitschrift wie dem Falter, deshalb überblättern kann.

Josef Ostermayer

Medienstaatssekretär

Bereits seit Anfang der 80er-Jahre ist der Falter ein beständiger Wegbegleiter für mich. Ob Informationen zu Politik, Kunst, Musik oder schlicht als Programmzeitung; eine Woche ohne Falter ist für mich beinahe undenkbar!

Alexander Horwath

Direktor Filmmuseum

Ich lese den Falter, weil er einem meistens das Gefühl gibt, dass dort begabte Menschen Themen, die ihnen wichtig sind, gründlich recherchieren, bevor sie – mit Stil – darüber schreiben. Ich mag am Falter, dass er vom jugendlichen Überschwang nicht direkt in den Alterszynismus gekippt ist, sondern eine Reife voll Wachheit und Schärfe ausstrahlt. Ich wünsche ihm, dass journalistische Redlichkeit und Intelligenz Güter bleiben, die er sich leisten kann.

Armin Wolf

Moderator

„Zeit im Bild 2“

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es den Falter noch mindestens 35 Jahre geben muss, dass Thurnher noch so lange leitartikeln, Klenk so lange enthüllen und Dusl so lange zeichnen muss. Schön wäre halt, wenn der Falter bis dahin auch dieses neumodische Zeugs, dieses Internet, entdeckt.

Werner Muhm

Direktor der Arbeiterkammer

35 Jahre Falter bedeuten für mich 35 Jahre Spaß am Lesen. Immer wenn ich den Falter auffalte, entfaltet sich in mir das höchste Interesse. Fundierte Recherche, kritische Schreibe, breite Themenvielfalt, das sind die Ingredienzien, die für mich den Falter so lesenswert machen. Und das Feuilleton hebe ich mir immer für das Wochenende auf, für die Zeit der Ruhe, die Beine hoch gelagert und das Lesen in vollen Zügen genießend. Danke an alle, die Woche für Woche am Zustandekommen dieses in Österreich einzigartigen Stadtmagazins mitarbeiten!

Paul Lendvai

Journalist

Unglaublich, dass eine unabhängige Wochenzeitung dieser Qualität 35 Jahre nicht nur überlebt, sondern den Jahrestag auch in Hochform feiern kann! Man muss dabei – ausnahmsweise – die Rolle der Persönlichkeit, in diesem Fall die des Chefredakteurs und Gründers hervorheben. Ohne die charakterliche Standfestigkeit und journalistische Brillanz Armin Thurnhers hätte der Falter kaum überleben können. Dieses Blatt ist übrigens auch deshalb eine Ausnahme in der Presselandschaft Österreichs, weil die Mitarbeiter nicht von anderen Zeitungen abschreiben, sondern diese berufen sich (oft auch nicht!) auf den Falter als Quelle.

Sonja Sarközi

Vorstands-direktorin Easybank

Der Falter ist eine Bereicherung für die österreichische Medienlandschaft. Der Umfang, das Layout, die redaktionellen Beiträge – also die gesamte Art, sich zu präsentieren – wurden stets ausgebaut und verfeinert. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und toi, toi, toi für die nächsten 35 Jahre!

Monika Lindner

Geschäftsführung EPAMEDIA

35 Jahre und nach wie vor jung, spannend. Der Falter ist einzigartig: Journalismus höchster Qualität, Top-Kolumnisten und Querdenker, anspruchsvolle Lektüre kombiniert mit so Alltäglichem wie Geschichten, die das Leben leichter machen, und umfangreiche Infos über das Leben in Wien. Hier wird nicht um Anzeigen oder Auflagenhöhe geflattert – das Team ist seinen Ansprüchen treu geblieben. Der Falter ist aus Wien nicht mehr wegzudenken. Möge es noch viele Jahre so bleiben!

Fritz Gregshammer

Leiter WIFI Wien

Wir gratulieren dem Falter-Team zu 35-jähriger ausgezeichneter journalistischer Arbeit. Der Falter berichtet aus der Gesellschaft für die Gesellschaft und bringt das, was sich in der Stadt so tut, zu den Menschen. Wir schätzen die Veranstaltungstipps und gut gemachte Berichte über Politik, Kultur und die Medienwelt. Die Zeitung arbeitet am Puls der Zeit und spricht mit Design und Inhalt ein junges interessiertes Publikum an. Darum positionieren wir auch unsere Weiterbildungsthemen gerne in diesem Umfeld.

Robert Wiesner

Sendungschef Report im ORF

Das Leben mit (hier: weiblichen) Jugendlichen ist bekanntlich herausfordernd, dem Medienmenschen bietet die Adoleszenz ganz spezielle Prüfungen: An gemeinsamen Fernsehabenden im Hause W. trippeln die „Super“-Models oder -Stars über den Schirm und bedienen sich Juroren eines Tons, den man Lehrern nie durchgehen ließe. Der Vater resigniert und bügelt, seine sonst so bestechenden Argumente für Qualität verfangen bei diesem Publikum noch nicht.

Den Falter hingegen nutzen auch meine Töchter ganz selbstverständlich, Kompliment – auch wenn ihr Interesse vor allem dem Programm gilt.

Danielle Spera

Direktorin Jüdisches Museum

Ich gratuliere dem Falter herzlich zum 35-Jahr-Jubiläum. Mittwoch ist für mich Falter-Tag. Der Falter ist ein Fixpunkt meiner Lesewoche. Ich schätze die investigativen Reportagen, die man sonst nirgends findet, aber auch die spannende Kulturberichterstattung – und: es gibt keine bessere Programmzeitung für Wien. Im Judentum wünscht man zu Geburtstagen „Bis 120!“ – das wünsche ich dem Falter, mindestens.

Robert Rogner

Rogner Bad Blumau

Ich bin ein bekennender Falter-Leser, weil ich mir darüber neue Perspektiven zu diversen Themen erschließen kann. Das ist nicht medialer Mainstream, was im Falter geboten wird und das braucht es in Zeiten wie diesen. Die fundierte Recherche ist ein Opfer der Schnelllebigkeit und da wäre der Falter ein guter Kontrapunkt in der Zeitungslandschaft. Das würde ich mir wünschen.

Florian Scheuba

Kabarettist und Kolumnist

Weil wir in einem Land leben, in dem Zeitungsherausgeber/innen zögerliche Inserenten mit dem Angebot locken, dass „die Blattlinie verhandelbar“ sei. Weil wir in einem Land leben, in dem Landespolitiker nicht nur ORF-Landesstudios als ihr Eigentum betrachten, sondern auch meinen, sich Journalisten für Interviews aussuchen zu können. Weil wir in einem Land leben, in dem Boulevardblätter sogar von Politikern der Regierungsspitze Schutzgeld erpressen. Weil wir in einem Land leben, in dem mutmaßliche Anlagebetrüger versuchen, Medien mit Inseraten und die Justiz durch Obstruktion mundtot zu machen.

Weil man diese Aufzählung noch lange fortführen könnte, ist es gut, dass wir in einem Land leben, in dem es den Falter gibt.

Dietmar Steiner

Direktor Architekturzentrum Wien

Es ist eine politische Katastrophe, daß der Falter seit 35 Jahren durch seine schiere Existenz und journalistische Qualität damit auch Österreichs Medienlandschaft legitimiert. Gäbe es den Falter nicht, wäre die mediale Wahrheit und Wirklichkeit dieses Landes evident. Schleich dich endlich!

Max Palla

Max Palla Consulting

Warum ich den Falter lese:1. Thurnher Kolumne2. Klenks Stories3. Duslovas Belehrungen4. Frau Knechts Betrachtungen5. Holzers Verführungen6. Kraliceks Sport (er ist Rapidler!)7. Nina Horaczeks Portraits

Was halte ich vom Falter:Die Stange.

Was möchte ich zum 35-er sagen:Ähh, also, ich meine, genau genommen und im Übrigen, also, wenn ich das jetzt wirklich hier sagen darf, ich denke, dass ist ja nicht selbstverständlich und man möchte ja niemanden anschleimen, aber: ich mag dich Alter. Falter!

Andreas Putz

GF Kreation der „Falter“-Werbeagentur Jung von Matt/Donau

Sehen Sie sich einmal den Begriff Falter an. Unschwer werden Sie erkennen, dass er das Wort „Alter“ in sich trägt. Dasselbe „Alter“ wie in „Alles Gute, Alter“. Dasselbe „Alter“ aber auch wie in „Alternative in einer sonst an alternativen, mit kompetenter Recherche hinterlegten Meinungen armen Öffentlichkeit.“ Kann das Zufall sein? Ich bitte Sie, das kann doch kein Zufall sein.

Renate Brauner

Wiener Vize-bürgermeisterin

Der Falter ist mittlerweile zwar eine Wiener Institution, dabei aber trotzdem jung und unangepasst geblieben. Gemeinsam mit dem Falter ist auch unsere Stadt seit den 1970er-Jahren gerechter, moderner, aber auch lauter und bunter geworden. Ich gratuliere daher herzlich zum (halb-)runden Geburtstag.

Gabriele Zuna-Kratky

Direktorin Technisches Museum

Schon 35 Jahre Falter – 1977, als 20-Jährige, habe ich bereits den sehr großformatigen Falter als ein Kontrastprogramm zu anderen Printmedien schätzen gelernt. Es war fast ein Muss, alle zwei Wochen die progressive Zeitschrift zu erwerben. Sein Erscheinungsbild hat sich geändert, die interessante, kritische Berichterstattung nicht. Alles Gute für die nächsten 35 Jahre – mit 90 werde ich ihn hoffentlich immer noch lesen können.

Niklas Duffek

stellvertretender Geschäftsführer Burgtheater

Manche Gewohnheiten, zum Beispiel Falter-Lesen, hinterfragt man nicht mehr. Holzer, Knecht, die Fotoserien, das Stadtleben, die Kultur. Unabhängigkeit der Redaktion – zumindest wahrgenommen. Ich halte den Falter für ein im guten Sinne altmodisches Medium. Inhalt im Vordergrund, gut recherchiert, eine klare Haltung. Manchmal ein bisschen eitel und besserwisserisch. Alles Gute!

Hans Hurch

Viennale-Direktor

Ich bin ein regelmäßig unregelmäßiger Leser des Falter, wobei ich die tatsächliche Qualität und Unverzichtbarkeit in seinem politischen Teil sehe. Vor allem in den innenpolitischen Artikeln, Recherchen und Kommentaren. Da hat der Falter inzwischen vieles an heimischem Journalismus weit hinter sich gelassen. Aber was die Kultur im Falter betrifft … Es war einmal. Aber zum Geburtstag in großer freundschaftlicher Verbundenheit und aus ganzem Herzen nur das Allerallerbeste.

Susanne Scholl

langjährige ORF-Korrespondentin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin

Ich gestehe, zuallererst schau ich auf die Kolumnen von Raimund Löw oder Franz Kössler – aus alter Gewohnheit. Aber eigentlich lese ich die Reportagen im Falter am liebsten. Und natürlich Armin Thurnher. Und die Aufdeckergeschichten von Florian Klenk und Nina Horaczek und und und …

Was wünscht man jemandem zum 35er? Ein Mensch ist in dem Alter noch fast ein Kind. Und eine Zeitung? Ist in dem Alter nicht nur erwachsen, sondern in Zeiten wie diesen fast schon ein Phänomen. Dem man nur wünschen kann – noch einmal so viele Jahre durchzuhalten.

Monika Eigensperger

Senderchefin FM4

Lang soll er leben, hoch soll er fliegen – der Falter! Jeden Mittwoch flattert er vor meine Haustür. Von Thurnhers Weltbetrachtungen bis zum Falter-Zoo regt mich die Lektüre an und manchmal auch auf. Wo sonst findet man Aufdeckerjournalismus neben persönlichen Obsessionen und einen kritischen Kulturjournalismus, der diesen Namen auch verdient? Möge der Falter die nächsten 35 Jahre eigensinnig und unabhängig bleiben. Alles Gute!

Steffen Hofmann

Rapid-Kapitän

Ich habe mir das Falter-Cover mit den Deutschen in meinen Spind gehängt, einfach wegen dieses speziellen Verhältnisses zwischen Österreichern und Deutschen in Wien. Ich wünsche dem Falter natürlich alles Gute zum Geburtstag.

Karl Duffek

Direktor Rennerinstitut

Im Grunde zeichnet den Falter oft jene seltene Verbindung von Ernsthaftigkeit und Unaufgeregtheit aus, die ich mir von einer Qualitätszeitung erwarte. Auch das Sperrige hat seinen Platz, ohne sich in gesuchter Originalität zu verlieren. Ich brauche keine Zeitung, die bloß bestätigt, was ich mir eh denke. Somit wünsche ich dem Falter, dass er jedenfalls so gut bleibt, wie er ist, und sich das auch leisten kann. Die triste mediale Öffentlichkeit des Landes braucht ihn.

Karl Regensburger

Intendant ImPulsTanz

Einem Medium, das sich immer wieder demokratiepolitisch wirklich engagiert, um Transparenz kämpft, für bitte mehr Nachdenken in der Zivilgesellschaft sich weghackelt, dem wünschen wir natürlich ew’ge Jugend. Falter! Drei! Fünf! Maximum Respekt! Möge auch der Enthusiasmus über den Tanzflamen in dir sich ausweiten auf die vielen anderen PerformancekünstlerInnen, die allein in dieser Stadt umrühren! Alsdann – aufmerksam bleiben!

Gabriel Lansky

Rechtsanwalt

Der Falter ist, so wie ich ja selbst, ein Spät-68er, politisch gereift in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre. Wir Spät-68er sind sperrig, kantig, gelegentlich unbiegsam und unbeugsam, ab und zu unsympathisch, direkt, aber stets engagiert. Und das ist gut so. Der österreichische Journalismus hat viel zu wenige Spät-68er und bräuchte jedenfalls viel mehr Engagement und Qualität. Dafür steht jedenfalls der Falter – hoffentlich nochmals mindestens 35 Jahre.

Wolfgang Rick

Geschäftsführer Morawa

In der Pressevertriebsbranche ist man geneigt, seine Presseprodukte besonders gerne zu mögen. Neben einer nun schon jahrzehntelangen menschlich und wirtschaftlich sehr erfolgreichen Zusammenarbeit, ist diese Zuneigung beim Falter aber noch einem ganz anderen Umstand geschuldet: Ab dem Beginn meiner Oberstufenzeit gelang es einem der ab 1977 in den Wiener Straßen allgegenwärtigen Falter-Verkäufer Tag für Tag meinen ohnehin schon viel zu langen Schulweg durch geschickte Verwicklung in ausgedehnte politische Diskussionen deutlich zu verlängern. Oft sogar zu vervielfachen! Die Folge war – neben einem erweiterten politischen Bewusstsein und unzähligen nicht besuchten ersten Unterrichtsstunden – das nunmehr seit 35 Jahren regelmäßige Lesen des Falter. Kein schlechte Jugendprägung wie ich meine … Alles Gute!

Friederike Müller-Wernhart

CEO Mindshare

Etabliert zu sein ohne sich anzupassen – das ist dem Falter gelungen. Mit 35 hat man normalerweise die erste Sinnkrise. Dem Falter kann man einfach nur zum Geburtstag und gelungenen Erfolg gratulieren. Und danken. Für Qualität und Meinungssicherheit. Das wird vom Markt zu Recht honoriert.

Hannes Ametsreiter

Generaldirektor von A1 und der Telekom Austria Group

Der Falter hat sich von einer stark politisch geprägten Publikation zu einer vielschichtigen Stadtzeitung entwickelt. Egal ob Politik, Kultur, Partys oder Medien: Der Falter ist bei Themen in und rund um Wien am Puls der Zeit. Im Übrigen bin ich der Meinung, der Falter soll weitere 35 Jahre erfolgreich tätig sein.

Friedrun Huemer

Hemayat Betreuungszentrum für Folter- und Kriesüberlebende

In Menschenrechtsfragen ist die Berichterstattung des Falter für uns unverzichtbar. Wer gefolterte Flüchtlinge therapeutisch betreut, der braucht in diesem österreichischen Klima Bündnispartner. Der Falter ist ein besonders verlässlicher und besonders wichtiger. Wir werden ihn auch in Zukunft brauchen.

Maria Vassilakou

grüne Vizebürgermeisterin

Das gute Gewissen der Stadt. Mein Wegbegleiter seit meinen ersten Tagen in Wien. Für alle, die an Wien als weltoffene, progressive Metropole glauben und arbeiten, ein Verbündeter im Kampf gegen den Provinzialismus. Und ohne Dusl nur der halbe Spaß. CRONIA POLLA, FALTER.

Werner Lampert

Zurück zum Ursprung

Ich lese den Falter, weil ihn meine Tochter liebt und zwar für die qualifizierten Informationen. Wien ohne Falter? Welch eine Ödnis!

Das Projekt Verantwortungsethik ist erst am Anfang, der Falter möge nicht nachlassen in seinem Erziehungsauftrag.

Sigi Menz

Chef des Ottakringer Getränkekonzerns

Es heißt ja, dass man sich Freunde (anders als die Verwandtschaft) aussuchen kann. Beim Falter stimmt das ganz und gar nicht. Weil den Falter muss man einfach gern haben. Da bleibt einem sozusagen gar nichts anderes übrig. Und nur zum Teil liegt das daran, dass ich manche Falterianer schon länger kenne und schätze als den Falter selbst. Alles Liebe zu eurem Geburtstag!

Stefan M. Gergely

Gastronom

Ich mag Schmetterlinge. Am liebsten ist mir das Pfauenauge. Seine magisch leuchtenden Augen sind eine wirksame Abschreckung gegen Fressfeinde. Artverwandt ist eine besondere Gattung, der Wiener Falter (Lat. Inachis thurnheri). Er flattert seit mittlerweile 35 Jahren durch die Stadt, was angesichts seiner zahlreichen Fressfeinde – von St. Marx bis hinauf ins deutsche Essen – eine grandiose Leistung ist.

Bewundert hab ich den eben entpuppten Falter schon 1977, damals war ich Jungjournalist im Profil. Beneidet hab ich ihn während des Profil-Streiks Anfang der 1990er-Jahre – danke übrigens für das unterstützende Falter-Transparent, das uns Krokuwaz-kritische Querköpfe damals beim Blick durchs Redaktionsfenster in die Marc-Aurel-Straße erbaute.

Schade, daß ich vom Falter kein Angebot zum Schreiben bekommen habe. Aber da ich inzwischen eine Metamorphose zum Zinsgeier im Schlossquadrat hinter mir habe, gelte ich wohl auch als Fressfeind. Wünsche dem Falter dessen ungeachtet weiterhin guten Flatterflug – er möge nur achtgeben, dass er nicht vom rechten linken Weg abkommt oder unversehens ins Pseudo-Nirwana der Bobos entgleitet.

PS: Kompliment an die weltbeste Telefonansage, sie ist die einzige, bei der man mit Vergnügen in der Warteschleife hängenbleibt.

Michael Häupl

Wiener Bürgermeister

Schon 35? Das hätt ich mir nicht gedacht. Ein Medium in den besten Jahren also. Mit Witz, Charme, Ecken und Kanten. Möge die Midlife-Crisis lange auf sich warten lassen. Alles Gute.

Ursula Stenzel

Bezirksvorsteherin Innere Stadt

Mit 35 kommt man in die besten Jahre! Dies gilt für den Falter ganz besonders. Er füllt eine Marktnische für anspruchsvolle, alternative, kritische, selbstbewusste urbane Bürger. Für mich ist er eine Stadtzeitung mit Niveau, die es zu lesen gilt, auch wenn man nicht immer die politische Grundhaltung teilt. Die Zeitung ist journalistisch sehr gut gemacht. Etwas, was den Falter ganz speziell von anderen unterscheidet, ist das breite Programmangebot, das er wöchentlich druckt – und das nicht nur Wien, sondern auch die Nachbarstädte umfasst. Eine Zeitschrift, die in der Aufmachung eher bescheiden und konventionell wirkt, aber sicherlich den Horizont weitet. Last but not least bin ich mir bewusst, dass der Falter seine Redaktion im 1. Bezirk hat, was mich natürlich besonders freut.

Michael Spindelegger

Vizekanzler und Außenminister

Über die Tagesaktualität hinaus überzeugt der Falter durch eine abwechslungsreiche und frische Berichterstattung und schafft es so in der österreichischen Medienlandschaft hervorzustechen. Zum 35-jährigen Jubiläum wünsche ich dem Falter und seinem gesamten Team alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

Herbert Prohaska

Fußballlegende

Ich lese den Falter gerne, denn er ist eine ein bisschen andere Zeitung als die Tageszeitungen und dadurch interessant. Ich wünsche ihm, dass er so bleibt und auch die nächsten 35 Jahre gut erscheint.

Barbara Riedl

PR Managerin IKEA Österreich

35 Jahre! Als Studentin hab ich den Falter verschlungen. Später, schon um die Jahrtausendwende, hab ich das Vergnügen gehabt, selbst ein paar Jahre für den Verlag zu arbeiten – und viel von den großartigen Kollegen dort zu lernen. Und nun, wieder ein paar Jahre später, ist der Falter schon richtig erwachsen! Herzliche Glückwünsche zum runden Geburtstag!

Christoph Thun-Hohenstein

Direktor MAK

Der Falter ist Wiener Pflichtlektüre, die Neugier schürt, inspiriert und zugleich Spaß macht. Eine ideale Stadtzeitung, wie ich sie in keiner anderen mir vertrauten Stadt von Welt (New York eingeschlossen) vorfinde. Ich schätze kritischen Journalismus, der den Themen auf den Grund geht, anstatt sich selbstgefällig lässig zu geben. Das muss so bleiben!

Erich Foglar

ÖGB-Präsident

35 Jahre Falter stehen für …… 35 Jahre Integrität und Unbestechlichkeit im Journalismus;… 35 Jahre, in denen den Mächtigen auf den Zahn gefühlt und auf die Finger geschaut wird;… 35 Jahre, in denen jenen Menschen eine Stimme verliehen wurde und wird, die in anderen kommerziellen Massenmedien ungehört bleiben.

Ich gratuliere dem gesamten Falter-Team zu diesem – gerade in der österreichischen Medienlandschaft – sehr wichtigen, kritischen und unabhängigen Qualitätsjournalismus.

 

FALTER:WOCHE

Vincent Abbrederis

Wuk

Das Gründungsjahr des Falter liegt nur wenige Jahre vor dem des Wuk, und von Beginn an ist der Falter wichtiger medialer Begleiter unseres Hauses. Die beiden passen optimal zusammen: der Falter als der relevante Vertreter eines modernen und kritischen Qualitätsjournalismus und das Wuk als alternativer Impulsgeber im kulturellen und sozialen Leben in Wien.

Andreas Kous

St. Balbach

Im Grunde ist die Falter-Leserschaft unser Volxkino-Publikum, und das Volxkino-Publikum ist die Falter-Leserschaft. Wenn es eine schöne Ankündigung im Falter gibt, merkt man das am Besuch!

martin Wagner

Fluc

Zum Glück haben die „Programm-Scouts“ des Falters das Fluc gleich zu Beginn unserer Tätigkeit, als wir 2002 das heute sogenannte „kleine“ Fluc am Praterstern eröffneten, entdeckt und regelmäßig über unser Wirken berichtet bzw. dieses angekündigt. Wir haben das als tolle Unterstützung von der ersten Sekunde an gesehen. Seit dieser Zeit war und ist es für mich persönlich immer spannend, ob wir im Falter eine Ankündigung bekommen und in welcher Form diese ausfällt. Zu meinen Mittwochs-Ritualen zählt daher ein erster Griff zum Falter-Programmheft. Eine Auszeichnung als Falter-Flyer der Woche oder sogar ein Titelbild am Falter- Programmheft versüßen mir den Mittwochmorgen.

Axel Melhardt

Jazzland

Dass das Jazzland schon 1977 bei euch aufscheint, ist kein Wunder – da waren wir schon 5 Jahre alt. Ich freue mich immer über den Falter, denn er ist ein Gesamtkunstwerk – eine großartig gemacht Zeitung, die das Vorbild für viele Nachfolger war und ist. Ich wünsche euch als gestandener Vierziger alles Gute für die kommenden Jahrzehnte!

Hennes Weiss

Pratersauna

Speziell im Online-Bereich gibt es viele Eventankündigungs-Plattformen, welche im Laufe der Zeit kommen und gehe. Im Print-Bereich ist das Falter-Programm in Hinblick auf Distribution und Kontinuität das einzige und für uns daher auch das wichtigste Medium.

Josef Schartner

Release PR

Allein aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass der Falter für viele eine Entscheidungshilfe für die Freizeitgestaltung ist. Für manche von mir betreute Veranstaltungen ist die Falter-Leserschaft aber einfach auch nicht die richtige Zielgruppe, und da verstehe ich, wenn diesen Veranstaltungen wenig Platz eingeräumt wird.

Christoph Möderndorfer

Pop Fest Wien, O-Töne

Die Falter:Woche bürgt als einziges Programmmedium hierzulande für Überblick und Qualität. Für ambitionierte KulturveranstalterInnen ist sie trotz Web 2.0 unverzichtbar! Einziger Wermutstropfen: Die große Wochenzahl über dem Programmcover nimmt die Aufmerksamkeit von Künstler und Veranstaltung und kommuniziert nichts Neues.

Karin Schrammel

Presse ZOOM Kindermuseum

Der Falter hat das ZOOM von Beginn an (1994) begleitet und unsere Programme stets verlässlich angekündigt. Die Ausstellungen, Workshops und sonstigen Programme des ZOOM Kindermuseums haben daher seit jeher einen relativ hohen Prozentsatz an Falter und Falter:Woche-LeserInnen.

Franz Jud

Diagonale Graz

Für Kultur- und Filmfans ist das bestens recherchierte Falter-Programm so etwas wie ein Leuchtturm im oft unübersichtlichen Stadtgeschehen, wenn es darum geht herauszufinden, welche Veranstaltungen es sich zu besuchen lohnt.

Richard Weihs

Literat

Als Wiener Subkultur-Veteran erinnere ich mich noch gut an das erstmalige Erscheinen des Falters. Bis dahin musste das – damals noch recht spärliche – Szene-Kulturangebot mittels Lektüre verschiedener Programmfolder eruiert werden. Und dann wurde das mühsame Querlesen durch ein umfassendes Programm ersetzt, dass die abendlichen Veranstaltungen übersichtlich darbot. Lang ist’s her. Seither hat sich das kulturelle Angebot vervielfacht – aber es ist noch immer verlässlich im Falter zu finden.

Mario Rossori

Pate Records

Der Falter ist für alle unsere Veranstaltungen ein absolutes Muss! Eine Nichtankündigung ist immer tragisch, nicht nur für uns, sondern auch für die KünstlerInnen und fürs Publikum, denn der Falter ist für die Terminübersicht in Sachen Kultur allen anderen Medien weit voraus!

Walter Pinter

PR-Manager

Seit meinen ersten Gehversuchen als PR-Mann (Arena 86/87) habe ich mit den Programmseiten und der Musikredaktion des Falter zu tun. Im Bemühen, Neues und Unbekanntes bekannter zu machen, war und ist der Falter stets erste Adresse. Der Umgang ist auch dann noch sachlich freundlich, wenn man um Ankündigung persönlicher Schreckgespenster der Landdorfjugend einzelner Redakteure bittet.

Mario Reiner

Allegria PR

Mit dem Falter erreicht man einerseits eine intellektuelle und andererseits auch eine eher alternative Leserschaft. In beiden Fällen aber eher kritische Leser. Den Falter habe ich gleich zu Beginn meiner Karriere im PR-Business entdeckt, da wir unser Büro ums Eck vom Falter gehabt haben und wir damals sehr viele Kulturevents für und mit der Stadt Wien organisiert haben, wo der Falter immer eine sehr wichtige Rolle gespielt hat.

Robert Huez

Literaturhaus Wien

Ein Falter-Flügelschlag wirft keinen Reis-Sack um,erreicht aber vielleicht das richtige Publikum.

Veronica Kaup

steirischer herbst

Bei einem immer breiter werdenden Freizeit- und Kulturangebot ist für uns ein verlässliches, übersichtliches Informationsangebot sehr, sehr wichtig. Das Falter-Programm ist genau in diesem Bereich seit Jahren ein wunderbarer und verlässlicher Partner – und das sowohl aus Sicht der Kulturmacher als auch der Kulturkonsumenten.

Alf Poier

Kabarettist

Ich bin dem Falter wirklich dankbar dafür, dass er durch seine Ankündigungen in der Falter:Woche viele Menschen in meine Vorstellungen gelockt hat. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so wäre mein Publikum stattdessen auf der Straße herumgelungert, hätte Autounfälle verursacht, wäre eventuell dem Drogenkonsum verfallen oder wäre gar geistig rabiat geworden. All diese Missstände hätten den Staat – und in weiterer Folge den Steuerzahler – sehr viel Geld gekostet. So gesehen hat der Falter durch seine Programmankündigungen jedem einzelnen von uns viel Geld erspart, und dafür sollten wir ihm dankbar sein!

Herbie Molin

Rhiz

Seit es in der Blue Box DJs gegeben hat, nämlich 1985, nehme ich die Möglichkeit wahr, im Falter das Programm veröffentlichen zu können. Für den Leser ist das zusammengefasste Programm eine gute Möglichkeit, seine Abendgestaltung zu planen. Bei Social Media wie Facebook wird eher über Einzelveranstaltungen informiert und nicht über das gesamte Programm der Stadt an einem Tag. Darum ist eine Programmzeitung wie der Falter nach wie vor wichtig.

Rudi Wrany

Flex

Seit ich denken kann, wird das Flex-Programm zuerst mal dem Falter geschickt :–). Auch ich selbst hab mir gleich in der ersten Woche 1987 – fernab jeden Szenedaseins – einen Falter gekauft, weil es hieß, dass man sich da informieren kann! Da der Falter nach wie vor DIE Stadtzeitung ist, ist es für das Flex wichtig, im Programm vorzukommen. Bei Konzerten auf jeden Fall, bei Partys weniger.

Kurt Schramek

Burgkino

Die Gründung des Falter ist für mich mit einer besonderen Erinnerung verbunden: einem Gespräch, das im kurz zuvor eröffneten Star Kino, einem der ersten Programmkinos in Wien, stattgefunden hat. Der Falter hat sich im Layout seither verändert, man kann ihn nicht mehr falten wie damals. Seiner Linie jedoch ist er bis heute treu geblieben: eine aufmerksame, unabhängige und kritische Zeitschrift, die in Österreich ihresgleichen sucht.

Thomas Heher

Waves Vienna

Der Falter ist nicht nur bei mir zuhause, sondern auch hier im Büro die Wien-Programm-Bibel. Da müssen wir mit unseren Geschichten nicht nur vorkommen, sondern es wird auch ausgecheckt, wer wann was und wie macht. Vielleicht ein wenig Konkurrenzbeobachtung, aber viel mehr Inspirationsquelle.

Othmar Bajlicz

Chelsea

Wir sind zwar neun Jahre jünger als der Falter, aber lange genug im Showbusiness, um zu wissen, dass die Werbemittel der virtuellen Welt nicht unser wichtigstes Instrument sind. Eine Falter-Ankündigung rangiert in unserer internen Rangliste in den Top 2. Nachdem in den meisten Konzerten unsere Überzeugung steckt, ein wertvolles Event auf die Beine gestellt zu haben, ist ein Nichtvorkommen immer bitter. Mit der Falter:Woche erreichen wir das exakt richtige Publikum. Ein Publikum, für das Musik mehr ist als ein paar Gigabyte auf dem Rechner.

Klaus Totzler

Vienna Songwriting Association

Eine Ankündigung meiner Veranstaltungen im Falter ist immer mein größter Wunsch. Am liebsten mit Foto und einem kurzen, liebevollen Text. Ich habe schon das Gefühl, das eine Ankündigung im Falter etwa 10 bis 20 % mehr Publikum anzieht. Da ich den Falter selbst gerne lese und meine Veranstaltungen für mich eine Herzensangelegenheit sind, denke ich, dass ich durch den Falter viele Seelenverwandte erreiche.

Angelika Möser

Jeunesse

Woche für Woche „faltern“ – für uns das ideale Medium, das Sie „da rausholt“.

Wir liefern den Sound dazu, für ein musik.erleben mit Klassik, Jazz, World, Neuer Musik und Kinder-konzerten.

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