Falters Zoo
In dieser Kolumne finden Sie keine weihnachtliche Besinnlichkeit sondern wir springen „der Wissenschaft“ und „den Medien“ an die Gurgel. Seitdem sich der IG-Nobelpreis, eine satirische Auszeichnung der Harvard-Universität für unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten, quasi als „Anti-Nobelpreis“ etabliert hat, versuchen viele Forscher, sich zumindest auf diese Weise mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Jetzt haben in einer Studie zwei Wissenschaftler der Universität New South Wales in Sydney nachwiesen, dass „headbangen“ zu den Heavy Metal-Musik zu starken Kopf- und Nackenschmerzen führen kann. Per eigenem Computermodell untersuchte man die Auswirkungen von Geschwindigkeit und Winkel der Kopfbewegungen. Kopfschütteln mit einer Spanne von 45 Grad bei einer Musik von 146 Schlägen pro Minute löst demnach „leichte Kopf- und Nackenschmerzen" aus, schnelleres "headbanging" kann sogar zu Schwindelanfällen und Schädeltrauma führen. Die medizinischen Tipps der Autoren: Kopfschleudern nur mit Halskrause (!) oder stattdessen besser Musik von Celine Dion oder Enya hören. Zwei echte „Hirnederl“ hätte man in den siebziger Jahren die Herrn Forscher genannt.
weiter »
Feuilleton
Emil Breisach, der die steirische Moderne nach dem Krieg geprägt hat wie kein anderer, blickt zurück. Und in die Zukunft
weiter »
Stadtleben
Unter Menschen, die nie zu leben gelernt haben. Zwei Tage im Caritas-Obdachlosenheim für Jugendliche
weiter »
Feuilleton
Der bescheidene britische Art-Rock-Gigant Robert Wyatt spricht über Erfolg, Reichtum und Trunksucht
weiter »
Politik
Er kämpft für Arigona Zogaj und gegen die Lügen der Politik. Wer ist der unbequeme Landpfarrer Josef Friedl?
weiter »
Stadtleben
Edgar Kummer hat den schönsten Beruf der Welt. Jetzt kommt auch noch der Wiener Opernball
weiter »
Stadtleben
Ein klassisches Wiener ostmitteleuropäisches Durcheinander von Karpfensulz bis türkischer Honig
weiter »
Feuilleton
Der Pianist Alfred Brendel spricht über seine Lyrik, sein Klavierspiel und seinen Abschied vom Konzertbetrieb
weiter »
Politik
Eine junge Generation aus Osteuropa wird von der der EU gedemütigt
weiter »
Falters Zoo
Echt gemein! Da hatte der BZÖ-Klubobmann Josef Bucher eine lustige Idee und wollte den neuen Kuschelkurs der Koalitionspartner bildhaft und liebevoll zugleich anprangern, doch wurde er dafür im Parlament ausgelacht. How come? Bucher überreichte Bundeskanzler Faymann einen kuscheligen Stoffpandabären und meinte: „Der Koalabär ist für Sie.“ Das einsetzende Hohngelächter gab ihm dann doch zu denken, und er korrigierte: Natürlich sei es ein Pandabär, aber „wir haben ja keinen Biologieunterricht hier“.
weiter »