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Wie Pech und Schwefel
FREUNDSCHAFTEN  Der Gewerkschaftsboss und der Wirtschaftskammerpräsident treten jede Woche von neuem an, um die Republik zu retten. Wie haben sich Fritz Verzetnitsch und Christoph Leitl gefunden? GERALD JOHN und NINA WEISSENSTEINER

Falter 48   Originaltext aus Falter 48/03 vom 26.11.2003

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Die lockere Zunge des Kanzlers ließ Fritz Verzetnitschs Blutdruck emporschnalzen. "Der Streik ist zu Ende", verkündete Wolfgang Schüssel lässig bei einem Wirtschaftsmeeting in Salzburg, während Verkehrsminister und Gewerkschafter in Wien noch am Verhandlungstisch schwitzten. ÖGB-Boss Verzetnitsch reagierte mit einem Wutausbruch, der sogar einen als Scharfmacher verschrienen Kollegen in Staunen versetzte. "Ich habe ihn noch nie so im Saft erlebt", erzählt der Eisenbahnergewerkschafter Wilhelm Haberzettl. Bis Verzetnitsch eine Idee hatte, wie er sich beim Kanzler Luft machen konnte. Er rief einen lieben Freund an, der ebenfalls in Salzburg weilte und sein Handy an Schüssel weiterreichen sollte. Sein Name: Christoph Leitl.
Verzetnitsch und Leitl, ein dynamisches Duo im Dauereinsatz. Beinahe jede Woche versuchen der Gewerkschaftsboss und der Wirtschaftskammerpräsident die Republik zu retten. Kaum war der ÖBB-Pakt auf Schienen gebracht, rückten die zwei zur nächsten Aktion aus. Seit Monaten zanken sich Vorstand und Angestellte der Austrian Airlines ums Geld. Ein Streik schien unabwendbar - bis Verzetnitsch und Leitl eingriffen. 32 Stunden lang bearbeiteten die beiden die Streithähne. Dann reichten einander Bosse und Piloten die Hände.
Die nächsten Krisen - Gesundheitsreform und Harmonisierung der Pensionen - stehen an, und ausgerechnet zwei vermeintliche Auslaufmodelle wollen sie bewältigen. Je heftiger die Regierung versucht, die Sozialpartner auseinander zu zerren, desto fester klammern sie sich aneinander. Und siehe da: Verzetnitsch, der ewige Zauderer, mausert sich über Nacht zum entschlossenen Streikführer. Sein schwarzes Pendant, der ständig grinsende Leitl, gilt plötzlich als das milde Antlitz der neoliberalen ÖVP. Der Kurier prophezeit: "Das Duo Verzetnitsch-Leitl könnte zur modernen Version der Legenden Benya und Sallinger werden."
Dabei sind der 58-jährige Verzetnitsch und der 54-jährige Leitl auf den ersten Blick wie Katz und Maus. Der eine Wiener Proletarier, der andere oberösterreichischer Industriellensohn. Der eine gelernter Installateur, der andere studierter Ökonom. Der eine roter Arbeiterführer, der andere schwarzer Wirtschaftsboss. Bis heute sind die beiden miteinander per Sie. Warum haben sie sich dennoch gefunden?
"Beide sind klassische Musterschüler", sagt eine langjährige Wegbegleiterin. Verzetnitsch ist schon als Junggewerkschafter in der Sozialistischen Jugend (SJ) darauf bedacht, es sich mit niemandem zu verscherzen. Wenn die Genossen Josef Cap, Michael Häupl und Brigitte Ederer in den Siebzigern gemeinsam mit den Kommunisten demonstrieren, um die SPÖ-Spitze zu ärgern, marschiert der junge Funktionär aus Döbling nicht mit. Hitzige Diskussionen am Biertisch bremst er mit Sätzen wie: "Man kann alles auch von einer anderen Seite sehen." Früh schon bindet er sich Krawatten um den Hals. Und: "Beschwipst ist der Fritz bis heute niemandem über den Weg gelaufen", sagt Willi Mernyi, Kampagnenchef der Gewerkschaft.
Verzetnitsch werkt nicht lange als Installateur. Mit 24 klinkt er sich in den Gewerkschaftsapparat ein, klettert die Hierarchien empor, bis er als leitender Sekretär im Vorzimmer des legendären ÖGB-Patriarchen Anton Benya sitzt. Von Benya eignet er sich viel an, nicht aber das Temperament. Der "Alte" konnte ordentlich "narrisch werden" (Haberzettl), seinem Nachfolger entfleucht fast nie ein lautes Wort.
Heute verweist der Gewerkschaftsboss gerne auf sein erstes Leben als Handwerker und setzt sich bei Betriebsbesuchen zum Beweis auch gelegentlich an die Werkbank. Andererseits schätzt er das Leben in seiner City-Dachwohnung und zitiert bei entsprechenden Anlässen immer wieder die vielen Bücher, die er gelesen habe. "Er wirkt manchmal wie ein Zerrissener zwischen zwei Welten", sagt ein langjähriger Bekannter.
Ein Leben als Kompromiss: Auch an die Spitze des ÖGB führt Verzetnitsch ein Mittelweg. Die mächtigen Teilgewerkschaften können sich 1987 nicht auf einen Nachfolger Benyas einigen. Verzetnitsch hat als einziger Kandidat keine echten Feinde - und wird Präsident.

Das wird Leitl auch. Erst büffelt er aber an der Uni Linz Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Den Magister und den Doktor holt sich der hagere Student mit den langen Haaren - Verzetnitsch trug sie stets kurz - in Mindestzeit. Für ein bisschen 68er-Engagement bleibt ihm auch noch Zeit. "Ich war kein Pflastersteinewerfer", erzählt Leitl, "sondern einer von der Flower-Power-Fraktion". Bei Sit-ins habe er über Emanzipation, Dritte Welt und Antidiskriminierung diskutiert. Weggefährten erzählen: "Seine Hippiezeit schildert er gerne dramatischer, als sie war."
Denn Leitl macht sich auch in braven, schwarzen Vorfeldorganisationen nützlich: In der Jungen ÖVP, in der Jungen Industrie, in der Jungen Wirtschaft und beim Bund Europäischer Jugend. Seine Vorbilder sind John F. Kennedy und Landeshauptmann Josef Ratzenböck. Auf der Linzer Promenade keilt der Jungfunktionär Gleichaltrige für die Idee eines Vereinten Europas. Stets mit einem freundlichen Lächeln, bei dem er mitunter das gesamte Gebiss entblößt. "Er war damals schon ein fröhlicher, optimistischer Mensch", erinnert sich die Linzer ÖVP-Stadträtin Susanne Wegscheider. Konflikte, Proteste oder gar Streiks lehnt er bis heute ab: "Ich bin aufgewachsen in einer Zeit", sagt Leitl, "in der man gesagt hat: ,Wir haben gesehen, wie weit das Gegeneinander geführt hat', nämlich: in die Unfreiheit des Nationalsozialismus."
Mit 28 übernimmt der Ökonom die Leitl-Werke, den familieneigenen Ziegel- und Beton-Betrieb. 1990 holt Ratzenböck den jungen Kämmerer als Wirtschaftslandesrat in die Landesregierung. Leitl saniert Oberösterreichs Budget, dennoch zieht der scheidende Ratzenböck seinen Konkurrenten Josef Pühringer als Nachfolger vor. Zum Trost bekommt Leitl zu seinem Ressort das Finanzlandesreferat dazu. Damit ist er fast genauso mächtig wie der neue Landesvater. Und geht den anderen Finanzlandesräten mit seinen Vorzeigebilanzen ungeheuer auf die Nerven: "Er erzeugte bei uns regelmäßig veritable Aggressionen", erzählt ein früherer Amtskollege Leitls: "Wenn es ein Problem gab, führte er sich auf wie ein Streber. Er sagte immer: ,Da, schaut's her! Wir in Oberösterreich erarbeiten sogar Überschüsse!'"
Parteiintern macht sich das bezahlt. 1999 wird Leitl Wirtschaftsbundpräsident und damit Chef der mächtigsten Teilorganisation der ÖVP. Ein paar Monate später avanciert er auch noch zum Wirtschaftskammerpräsident.
Obwohl sich Leitl und Verzetnitsch ein Leben lang durch die politischen Institutionen dienten, sind Anekdoten rar. Optisch wirken die beiden wie aus einer längst vergangenen Zeit. Der ÖGB-Chef trägt gerne Pepitasakkos, dem Boss der Wirtschaftskammer gefallen riesige Karos. Ihre Diktion haben sie sich in den Apparaten angelernt. Der eine beschwört oft "mögliche Kampfmaßnahmen", der andere gebraucht das Wort "Wirtschaftsstandort" in jedem dritten Satz. "Sie bauen Sätze wie ein Fertigteilhaus zusammen", spottet ein politischer Beobachter. Ein ÖVPler beschreibt das Phänomen Leitl-Verzetnitsch so: "Sie sind beide Modelle aus den tiefsten Achtzigerjahren. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen braucht man sie als Übersetzer für die Welt von morgen."
"Leitl und Verzetnitsch sind die Paradepolitiker des technokratischen Jahrzehnts", meint wiederum ein prominenter Sozialdemokrat: geübt bei Manövern hinter Polstertüren, aber ungelenk im Rampenlicht. "Verzetnitsch hat man oft angemerkt, dass er es nicht gewohnt war, vor mehr als zehn Leuten zu sprechen", sagt der Politologe Anton Pelinka. Die Gesetze der Medienwelt durchschaut der ÖGB-Boss lange nicht. Er sieht nicht ein, warum er seinen Urlaub in Kanada abbrechen soll, nur weil daheim ein Privilegienskandal bei der Postgewerkschaft aufgeflogen ist. Ebenso wenig versteht er, dass die Opposition ewig auf seinem Penthouse in der Innenstadt herumreitet, das er von der Gewerkschaftsbank Bawag gemietet hat.
Mundfaul zu den Medien, taub gegenüber "Zurufen", aber laut in den Parteigremien - so behielten Mitglieder der letzten roten Regierungstruppe Verzetnitsch in Erinnerung. Im Vorstand hätten sich der Arbeiterführer und seine Mannen bei Reformbemühungen regelmäßig quer gelegt, erzählt ein ehemaliger Mitstreiter Viktor Klimas. Die Aufgabe, dem Publikum das "Njet" zu erklären, überließen sie dann aber der Partei. "Bei den Pensionen haben die Gewerkschafter die SPÖ in Geiselhaft genommen", schimpft der Insider: "Der ÖGB hat es Schüssel leicht gemacht, uns als Bremser darzustellen."
Auch nach Antritt der schwarz-blauen Regierung scheint Verzetnitsch die Zeichen der Zeit erst nicht richtig zu deuten. Selbst als die FPÖ zum Jahresbeginn 2001 das Feuer auf den Gewerkschafter Hans Sallmutter, Chef der Sozialversicherungen, eröffnet, will er nicht so recht wahrhaben, dass Schwarz-Blau die Sozialpartnerschaft aufkündigt. Trotz der Attacken reist er gemeinsam mit Leitl zur Ski-WM nach St. Anton am Arlberg, um sich mit Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer vor Kameras eine alberne Schneeballschlacht zu liefern. Die Rivalen im ÖGB murren. Als im Mai 2003 die Zeichen schließlich auf Streik stehen, möchte Verzetnitsch noch ein bisschen über die Pensionsreform weiterverhandeln. Die Chefs der Teilgewerkschaften sollen den Softie, der Gandhi bewundert, dann überredet haben. "Halb zog es ihn, halb sank er hin", titelt das profil.
Verzetnitschs schwarzer Zwilling dagegen hat sich an die neuen Bedingungen problemlos angepasst. Kurz nach der Angelobung von Schwarz-Blau I mahnt Leitl: "Die Sozialpartnerschaft ist zu einem Blockadeinstrument verkommen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, schafft sie sich selber ab." Als frisch gebackener Präsident geht Leitl daran, den Koloss Wirtschaftskammer umzubauen: Im Konsens mit Roten und Blauen verordnet Leitl der Standesvertretung eine drastische Personalreduktion und Verwaltungsvereinfachung. Die Doppelgleisigkeiten in den Ländern werden entrümpelt, dafür sollen die Kammerbeiträge um dreißig Prozent gesenkt werden. Denn Leitl weiß: Wenn die Gewerkschaft fällt, könnte als Nächstes die Wirtschaftskammer dran sein.
Im Gegensatz zu Verzetnitschs Penthouse steht Leitls Domizil nicht im Schussfeld der Opposition: Am Wochenende zieht sich der Wirtschaftskammerpräsident gerne in sein uriges Auszugshäusl ins Mühlviertel zurück. Dort hat er keinen Handyempfang und kann in Ruhe seine selbst angebauten Erdäpfel ziehen.

Seit der Streikwelle im Frühjahr wagt sich auch Verzetnitsch öfter an die frische Luft. Wenn er im knallroten Parka bei Wind und Wetter zu den Massen spricht, wirkt der 58-Jährige plötzlich nicht mehr hölzern. Er räumte bei den Pensionen einige Grausamkeiten aus, errang bei der ÖBB einen Kompromiss und eroberte - was am wichtigsten ist - der Gewerkschaft einen Platz am Verhandlungstisch zurück. Schon schreiben die Zeitungen vom heimlichen Oppositionsführer. Kein Gewerkschafter beschwert sich mehr über den zögerlichen Präsidenten, kein SPÖ-Politiker jammert laut über den ÖGB als Klotz am Bein. "Der Fritz wirft eben nicht die Nerven weg", lobt der Eisenbahner Haberzettl. SPÖ-Klubobmann Josef Cap nennt Verzetnitsch schlicht einen "Glücksfall". Und ÖGB-Kampagnenchef Mernyi schwärmt: "Er verzichtet auf schnelle Sager, aber als Präsidenten wünsch ich mir auch keinen Wuchtelschieber."
Nicht genug des Jubels, wurde Verzetnitsch im Oktober zum ÖGB-Präsidenten wieder gewählt - allerdings mit Schönheitsfehler. Die mächtigen Bereichsbosse, allen voran GPA-Chef Sallmutter und der Metaller Rudolf Nürnberger, legen ihre Gewerkschaften zusammen, was auf eine Entmachtung des Präsidenten hinausläuft. Weil Verzetnitsch dabei stillhält, wäre er wohl auch ohne Streikerfolg wieder zum Vorsitzenden gemacht worden.
Was die beiden Sozialpartner noch verbindet: Das Verhältnis zu ihren Parteichefs ist nicht das beste. Zwischen Verzetnitsch und SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer soll es Eifersüchteleien geben. Der ÖGB-Boss nimmt Gusenbauer übel, dass dieser bei seiner Rede am Gewerkschaftskongress gegen den Märtyrer Sallmutter gestichelt hatte. Auch mit Rot-Grün und Spargelkurs hat Verzetnitsch wenig am Hut: Er plädiert für gutes, altes Rot-Schwarz.

Auf der anderen Seite ist der Kanzler Leitl nicht wohlgesonnen, weil ihm dieser oft in die Quere kam: Zu Erhard Buseks Zeiten war der Oberösterreicher als Wirtschaftsminister im Gespräch, das Amt bekam aber Schüssel. Kurz vor Schüssels Wahl zum Parteiobmann wiederum hatte sich Leitl selbst für die Funktion ins Spiel gebracht. Der Ehrgeizling war deshalb nicht gerade Schüssels Lieblingskandidat für das Amt des Wirtschaftsbundobmannes. "Der Kanzler hat ein Elefantengedächtnis", erklärt ein Bürgerlicher, "auf die leiseste Kritik reagiert er hypersensibel."
Im Parteivorstand ist Leitl zwar meist ruhig, gegenüber den Zeitungen hält er mit seiner Kritik an der Regierung allerdings selten hinterm Berg: Während der Sanktionen schimpfte Leitl regelmäßig über Jörg Haider ("irgendwann ist man es satt, ihn zu verteidigen"), als Sallmutter in die Schusslinie der Freiheitlichen geriet, stellte er sich vor den Roten ("die Regierung muss lernen, auf Dialog zu setzen"). Während der Streiks gegen die Pensionsreform erklärte Leitl gar, Wolfgang Schüssel gefährde "Österreich als Wirtschaftsstandort". Zwischendurch rechnete der Wirtschaftskammerboss den schwarz-blauen Ministern vor, wie sehr die Sparpakete die heimischen Unternehmen belasteten, und lag ihnen mit der Forderung nach einem Konjunkturpaket ("nun ist die Zeit der Ernte!") in den Ohren.
Im stets loyalen Kanzlerverein schafft man sich mit solchen Unsitten Feinde. "Leitl reißt sich einen Haxen aus, damit er nur ja jeden Tag in der Zeitung steht", ärgert sich ein hoher Schwarzer. Von den Medien wird er mittlerweile als "Anti-Schüssel" gebauchpinselt und als EU-Kommissar gehandelt. "In der Partei hat er alles andere als ein gutes Standing", versichert man dagegen in der ÖVP: "Mit seinem provinzpolitischen Vorgehen baut Leitl potemkinsche Dörfer in den Zeitungen."
Vom einstigen Befürworter konvertierte Leitl mittlerweile zum Gegner von Schwarz-Blau. Im März enthielt er sich im Vorstand als Einziger der Stimme, als die Partei über die Neuauflage der Koalition abstimmte - jedoch nicht aus moralischen Bedenken. Etwas umständlich formuliert Leitl ein Plädoyer für die große Koalition: "Für die großen Problemlösungen wie Pensionsreform, Gesundheitsreform oder Verfassungsreform ist mir eine breite Basis im Parlament und in der Regierung lieber."
Drehen Leitl und Verzetnitsch die Zeit zurück? Blüht die Sozialpartnerschaft tatsächlich wieder auf? Der Politologe Anton Pelinka zweifelt daran: "Sie wird vor allem bei klassischen Lohnfragen eine Rolle spielen. Man wird sie aber nicht mehr so wie früher Gesetze ausarbeiten lassen, bevor diese ins Parlament kommen." Zudem waren die Sozialpartner in den Neunzigern immer öfter gescheitert: an der Pensionsreform, der Sanierung des Gesundheitssystems und der Lösung der Lehrlingsmisere. Warum soll es jetzt besser klappen? "Leitl ist zielorientierter als sein Vorgänger", meint Verzetnitsch: "Außerdem brauchen auch Kompromisse zwischen Sozialpartnern manchmal Zeit, um zu reifen."
Das Prinzip Sozialpartnerschaft lebt Verzetnitsch schließlich auch in seiner Freizeit. Der ÖGB-Boss wurde schon gelegentlich am Zweisitzer gesichtet. Ins Gästebuch einer Hütte an der Salzach schrieb er einmal: "Solidarität zeigt sich am besten am Tandem. Man muss miteinander treten."

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