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Das Wissenschaftsmagazin im Falter

Kommentar: Die Krise hat uns fest im Griff

Die Wahrnehmung, wie sehr es kriselt, hängt natürlich von der Perspektive und vom Grad der Betroffenheit ab. Der FWF hat „seine“ Krise bereits 2009 zu spüren bekommen: Minus 20 Prozent beim Vergabebudget und ein fast fünfmonatiger Bewilligungsstopp. Dafür gab es gegen Mitte 2009 Trost: ein vom BMWF garantierter Finanzierungsrahmen bis zum Jahr 2013, allerdings mit einem für fünf Jahre eingefrorenen Budget.
heureka 3/10
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Editorial

von Christian Zillner Den ganzen Beitrag lesen »

Grundlagenforschung an der Uni

Nach den USA setzen China und Indien auf die Unis als Orte für Grundlagenforschung

von Christian Zillner Den ganzen Beitrag lesen »

Beste wissenschaftliche Arbeit weltweit

Text: Nathalie Großschädl

Krishnendu Chatterjee leitet als Professor ein Forschungsteam am Institute of Science and Technology IST Austria. Mit seinem Team ist er Fehlern im gesamten Computerbereich auf der Spur. Bevor der Experte für reaktive Soft- und Hardware-Systeme nach Klosterneuburg kam, studierte er am Institute of Technology in Kharagpur in Indien und an der University of California. Er wurde mit der President of India Gold Medal als bester Student des Jahres am IIT sowie dem Ackerman Award für die beste Arbeit weltweit in computerwissenschaftlicher Logik ausgezeichnet. Am IST Austria beschäftigt er sich mit Spieltheorie und der quantitativen Theorie der Verifikation. Außerdem entwickelt er Systeme zur Prüfung der Verlässlichkeit von Wikipedia. www.ist.ac.at

Junge Forscher

Oft stellt sich nach der Matura die Frage: „Was soll ich studieren?“ Das Interesse für ein Studienthema wird nicht selten erst während des Studiums geweckt, wie auch die folgenden Beispiele zeigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Oralchirurgie: Von kranken Zähnen droht Diabetes

Was kranke Zähne alles verursachen können! So bestätigen zahlreiche internationale Studien der letzten Jahre: Eine parodontale Erkrankung kann nicht nur eine Komplikation des Diabetes mellitus sein, sondern trägt oft zu dessen Verschlimmerung bei, ja kann unter Umständen auch dessen Auslöser sein. Ende des Vorjahres nahm die Internationale Diabetes Föderation IDF diese Erkenntnisse zum Anlass, neue Richtlinien zur Mundgesundheit zu erlassen. Den ganzen Beitrag lesen »

Archäologie: Der Mayakalender vom Ende der Welt

2012 wird wohl nicht so schnell aus unseren Köpfen verschwinden. Dass die Welt ausgerechnet im Dezember in zwei Jahren untergehen soll, haben wir vor allem dem Maya-Kalender und der „Langen Zählung“ mit dem Datum 13.0.0.0.0. zu verdanken. Paradoxerweise ist in den Mayainschriften in diesem Zusammenhang keineswegs vom Untergang der Welt die Rede. Der Tag danach ist mit 0.0.0.0.0.1 datiert. Das Datum weist demnach eine Stelle mehr als das Datum vom Vortag auf. Den ganzen Beitrag lesen »

Transplantationsmedizin: Mehr Organspenden sind nötig

In Österreich warten rund tausend Menschen auf ein Spenderorgan. Wir sprachen über das Thema mit dem Vorstand der Wiener Uniklinik für Chirurgie und Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie Ferdinand Mühlbacher. Den ganzen Beitrag lesen »

Gendermedizin: Medizin für Frau und Mann

Frauen sterben am häufigsten an Brust- oder Gebärmutterhalskrebs. Für Männer sind HerzKreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer eins. Diese lange als Tatsache geltende Annahme ist aber grundlegend falsch. Das belegen aktuelle Studien aus Europa und den USA, die sich mit Gendermedizin auseinandersetzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Computerwissenschaft: Die sind weltweit spitze!

Es kommt der Moment, da piepst der Computer, dann ein Flimmern am Bildschirm und dann wird er blau: The Blue Screen of Death. Den ganzen Beitrag lesen »

Games sind die Kunst unserer Zeit: Der Countdown zum Thema

sabine edith braun

250 000 000

Zahl der von der FIFA-Community gespielten WM-Games, die durch die Auswertung von Spielerfeedbacks und dem Reagieren auf Spielerbeschwerden zur Verbesserung beim aktuellen FIFA-WM-2010-Spiel beigetragen haben (www.fifa.easports.com)

62 780 000

Zahl der weltweit verkauften Einheiten von „Wii Sports“ (www.vgchartz.com)

30 260 000

Zahl der weltweit verkauften Gameboys mit dem Spiel „Tetris“ (www.vgchartz.com)

1 980 000

Zahl der weltweit verkauften Spiele „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (www.vgchartz.com)

203 000

Rekordzahl an Besuchern auf der Leipziger Games Convention, erreicht im Jahr 2008 (Wikipedia, „online games“)

35 000

Zahl der Personen, die im Jahr 2009 als aktive Sportler bei der Electronic Sports League, der größten österreichischen Liga für e-Sport, registriert waren (www.game-city.at)

18 000

Zahl der Titel an Videospielen, die in der KLOV (Killer List of Videogames) zur Katalogisierung von Arcade-Spielen aus Vergangenheit und Gegenwart aufgelistet sind (Wikipedia, „killer list of videogames“)

10 544

Rekordzahl an Computern, die auf der DreamHack im Winter 2007, einer LAN-/Demoparty im schwedischen Jönköping, in einem Netzwerk zusammengeschlossen waren (Wikipedia, „dream hack“)

2002

Jahr, in dem die Leipziger Games Convention zum ersten Mal stattfand (Wikipedia, „online games“)

1996

Geburtsjahr von „Tomb Raider“ (Wikipedia, „tomb raider“)

1987

Jahr, in dem die erste LAN-Party stattfand – gespielt wurde MIDI-Maze für Atari ST (Wikipedia, „LAN-Party“)

1000

Mindestanzahl der in Österreich registrierten e-Sport-Teams (www.esvoe.at)

199

Zahl der Mannschaften, die beim FIFA-2010-Spiel zur Auswahl stehen (das sind sämtliche WM-Qualifikationsteilnehmer inklusive Österreich) (www.fifa.easports.com)

100

Zahl der Levels bei „Bubble Bobble“ (Wikipedia, „bubble bobble“)

84

Zahl der in Österreich verkauften Spiele in Prozent, die von der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) für unter
16-Jährige freigegeben sind (www.bupp.at)

50

Prozentzahl des Ausmaßes, in dem der Faktor „Spielspaß“ im Zuge des Positivprädikatisierungsverfahrens von Computer- und Konsolenspielen durch die BuPP (Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen)
berücksichtigt wird (www.bupp.at)

40

Prozentzahl des Ausmaßes, in dem der Faktor „Pädagogik“ im Zuge des Positivprädikatisierungsverfahrens von Computer- und Konsolenspielen durch die BuPP berücksichtigt wird (www.bupp.at)

11

Zahl der Versionen, die es von „Prince of Persia“ gab, seit das Spiel 1989 veröffentlicht wurde (Wikipedia, „prince of persia“)

10

Prozentzahl des Ausmaßes, in dem der Faktor „Technik und Ausstattung“ im Zuge des Positivprädikatisierungsverfahrens
von Computer- und Konsolenspielen durch die BuPP berücksichtigt wird (www.bupp.at)

9

Zahl der Schritte, die ein Begutachtungsverfahren der BuPP umfasst (www.bupp.at)

5

Zahl der Qualifikationsturniere, auf denen die Finalisten für die im Herbst stattfindende Game City 2010 im Wiener Rathaus ermittelt werden (www.esvoe.at)

Oasen im Alltag

Welche Bedeutung haben Computerspiele für Jugendliche und Erwachsene? Den ganzen Beitrag lesen »

Gärten, Katastrophen

Kulturwissenschaften Der Romanist Robert Harrison und der Dichter Michael Hamburger widmen sich dem Garten Den ganzen Beitrag lesen »

Freihandbibliothek Buchtipps von Emily Walton

Ansichtssache: Blickwinkel im Game-Design

Was macht ein gut gestaltetes Spiel aus? Jesse Schell, ehemals Vorstand der International Game Developer’s Association, stellt in „The Art of Game Design. A Book of Lenses“ die grundlegenden Prinzipien des Game-Designs vor. Nur wer sein Spiel durch verschiedene Linsen betrachtet – aus der Sicht der Psychologie, der Musik, der Narrative, der Architektur, der Anthropologie –, kann Wirkung erzeugen. Ein praxisnahes Nachschlagewerk für Anwender, aber auch für Interessierte.

Jesse Schell. The Art of Game Design. Morgan Kaufmann. 512 Seiten. 2008

Unser Ursprung liegt im Spiel

Elemente des Spiels finden sich überall: in der Politik, in der Sprache, in der Wissenschaft. Der niederländische Historiker und Anthropologe Johan Huizinga legte schon in den 1930ern diese Theorie in „Homo Ludens“ vor. Heute gilt sein Buch als Schlüsselwerk zum Thema Spiel. Huizinga begründete eine kulturanthropologische Theorie, die neben dem Denker (homo sapiens) und dem Tätigen (homo faber) auch den Spieler (homo ludens) sieht. Präzise zeigt der Holländer, wie der spielende Mensch durch seine Lust und Fähigkeit zum Spiel die Gesellschaft prägt.

Johan Huizinga. Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Rororo. 256 Seiten. 2004

Spiele erobern das Wohnzimmer:
Ein Überblick über die Game-Revolution

Computerspielen, in denen es vordergründig um Spaß geht, wird oft nachgesagt, sie seien wenig anregend, wenig inspirierend, trivial. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul beweist in „A Casual Revolution“ das Gegenteil und zeigt, wie die modernen „Casual Games“ die Gesellschaft (in allen Altersschichten) und die Alltagskultur prägen. Juul verwebt Interviews mit Produzenten und Analysen zur Spielerstruktur und zur Machart der Spiele zu
einem Stück „Game-Forschung“.

Jesper Juul. A Casual Revolution. Reinventing Video Games and Their Players. Mit Press. 256 Seiten. 2009

Lerneffekte bei Computerspielen

Es geht längst nicht nur um Gewalt. James Paul Gee will weg vom „Brutalitäts-Image“ der Computerspiele und beleuchtet in „What Video Games Have to Teach Us About Learning and Literacy“ die positiven Seiten der Computerspiele. Sein Ziel: die Lerneffekte zu analysieren. Wie gehen Menschen an Spiele wie „World of Warcraft II“ heran? Wie interpretieren sie diese? Was lernen sie im und über das Spiel? Gee entwickelt Lerntheorien, die auch in der realen Welt Gültigkeit haben.

James Paul Gee. What Video Games Have to Teach Us About Learning and Literacy. St. Martin’s Press. 256 Seiten. 2008

Kommentar: Dichter, Denker, Spieler - Lottospiele

erich klein Den ganzen Beitrag lesen »

Games sind die Kunst unserer Zeit

Onlinegames beginnen sich international als erste Kunstform des 21. Jahrhunderts zu etablieren. Österreichische Wissenschaftler arbeiten daran mit. Den ganzen Beitrag lesen »

Virtuelle Spiele in der Wirklichkeit

Henry Jenkins, Direktor der Comparative Media Studies und Professor of Literature am MIT, prophezeite dem Computerspiel den Status der lebendigsten Kunstform des 21. Jahrhunderts. Das war im Jahr 2000. Damals wurde Jenkins von der Wissenschaftsgemeinde belächelt. Er hat einen prominenten Vorgänger in Gilbert Seldes, der 1925 Ähnliches dem Kino für das 20. Jahrhundert attestiert hatte und dafür verlacht wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Akademischer Nachwuchs: Jungwissenschaftler — ab nach Amerika!

Zwischen befristeten Forschungsprojekten und schlecht bezahlten Lehraufträgen: die prekäre Situation von Jungwissenschaftlern in Österreich. Oder warum sich der akademische Nachwuchs auf nach Amerika machen sollte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kunstwissenschaft: „Wir brauchen eine kreative Revolution!“

Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst in Wien, erläutert die Aufgabe seines Hauses im Wissenschaftsbetrieb und nennt einen Ausweg aus der Krise.

Interview: Christian Zillner Den ganzen Beitrag lesen »

Karriereplanung: Das Personalkarussell der Wissenschaft

Vor 1975, also bevor Hertha Firnbergs Universitätsorganisationsgesetz (UOG) die österreichische Hochschullandschaft gründlich reformierte, hing der Karriereverlauf einer jungen Wissenschaftlerin eng am Wohlwollen der Professorin, die sie als Assistentin ausgewählt hatte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentar: Brief aus Brüssel

Christian Bretter Den ganzen Beitrag lesen »

Was am Ende bleibt Donau – Fluch und Segen

Erich Klein Den ganzen Beitrag lesen »

Editorial - Geht mit Athen Europa unter?

von Christian Zillner Den ganzen Beitrag lesen »

Kommentar: Doktorat in der Kunst – macht das Sinn?

Durch die Universitätswerdung der ehemaligen Kunsthochschulen (in Österreich: 1998) stellt sich als ein Folgeproblem unter anderem die Frage nach dem Status künstlerischer Doktorate: Sollen Studierende, die bislang in künstlerischen Disziplinen ein Diplom oder einen Master-Titel erworben haben, danach auch ein eigenes Doktorat erwerben können? Mit einer künstlerischen Dissertation also? Und wie könnte diese aussehen? Den ganzen Beitrag lesen »

Stürzt das US-Imperium?

Der englische Historiker Niall Ferguson meint, es könnte ganz plötzlich geschehen Den ganzen Beitrag lesen »


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