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Das Wissenschaftsmagazin im Falter

Spitzenforschung für wenige, Massenausbildung für viele – ist es mit dem Humboldt’schen Ideal der Einheit von Forschung und Lehre vorbei? Und was heißt eigentlich Exzellenz in der Lehre? „heureka“ hat bei den österreichischen Universitäten nachgefragt.

Humboldt ade? In zwei verschiedenen Bereichen Hochleistungen zu vollbringen ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Wer lehren muss, dem fehlt die Zeit für Forschung, sagt der US-Wissenschaftssoziologe J. Rogers Hollingsworth ( siehe Interview: „Geld ist nicht so wichtig“ ). Die Einführung des Bachelors scheint ein Übriges zu tun. In einem dreijährigen verschulten Studium, so monieren Kritiker, kommen Studierende mit Forschung nicht mehr in Berührung. An Österreichs Hohen Schulen sieht man dies anders: Die Einheit von Forschung und Lehre müsse unbedingt erhalten bleiben, die Lehre selbst gleichermaßen forschungsbasiert wie praxisorientiert sein, beteuern die Rektoren und Vizerektoren. Ihre Antworten auf die drei „heureka“-Fragen sind im Folgenden dokumentiert.

Christoph Badelt, Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien und Präsident der Rektorenkonferenz
Manfred Dierich, Vizerektor für Lehre der Medizinischen Universität Innsbruck
Hubert Dürrstein, Rektor der Universität für Bodenkultur in Wien
Manfried Gantner, Rektor der Universität Innsbruck
Hans K. Kaiser, Vizerektor für Lehre der TU Wien
Rudolf Mosler, Vizerektor für Lehre der Universität Salzburg
Wolf-Dietrich Freiherr von Fircks, Rektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien
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