Humboldt ade? In zwei verschiedenen Bereichen Hochleistungen zu vollbringen ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Wer lehren muss, dem fehlt die Zeit für Forschung, sagt der US-Wissenschaftssoziologe J. Rogers Hollingsworth (
siehe Interview: Geld ist nicht so wichtig ). Die Einführung des Bachelors scheint ein Übriges zu tun. In einem dreijährigen verschulten Studium, so monieren Kritiker, kommen Studierende mit Forschung nicht mehr in Berührung. An Österreichs Hohen Schulen sieht man dies anders: Die Einheit von Forschung und Lehre müsse unbedingt erhalten bleiben, die Lehre selbst gleichermaßen forschungsbasiert wie praxisorientiert sein, beteuern die Rektoren und Vizerektoren. Ihre Antworten auf die drei heureka-Fragen sind im Folgenden dokumentiert.
Manfred Dierich, Vizerektor für Lehre der Medizinischen Universität Innsbruck
Hubert Dürrstein, Rektor der Universität für Bodenkultur in Wien
Manfried Gantner, Rektor der Universität Innsbruck
Hans K. Kaiser, Vizerektor für Lehre der TU Wien
Rudolf Mosler, Vizerektor für Lehre der Universität Salzburg
Wolf-Dietrich Freiherr von Fircks, Rektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien
nur mit schriftlicher Genehmigung der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. gestattet.



