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Das Wissenschaftsmagazin im Falter

Der Punkfan

Josef Penninger, 42, ist Immunologe und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien.
Ich kann kein Instrument spielen und tanze wie ein Stock. Ein Student sagte mir mal, ich sei der einzige Prof, mit dem man gemeinsam springen kann. In Toronto habe ich in einer Flamenco Company getanzt und etwas Rhythmus gelernt. Der Takt des Gitarristen ändert sich da ja ständig.
Morgens höre ich Klassik oder Rufus Wainwright, abends mag ich es „schärfer“ mit Punk von Blurt, The Violent Femmes, Nick Cave oder aber Bob Marley und The Horseflies. Im Labor hörte ich früher am liebsten die Filmmusik zu „Until the End of the World“ von Wim Wenders und französische Barockmusik, in Toronto begann ich Labormeetings mit Michael Nyman. Die Studenten in meinem Labor spielen andere Sachen, wohl weil sie meinen alten Musikgeschmack nicht aushalten.
Meine Frau hat mir gerade einen Plattenspieler gekauft, und ich kann auf dem Sofa endlich wieder meine alten LPs hören: Blurt, Lou Reed, Die Fehlfarben. Im Auto höre ich am liebsten Gelesenes von Qualtinger oder dem Meister Klaus Kinski, da kann ich mich entspannen.
Die letzten Konzerte waren im Musikverein. In Toronto habe ich The Specials, Rufus Wainwright, Hayden und Quagmire, eine keltische Band aus dem Ottawa Valley, gehört. Ich möchte gern einmal Adam Green hören. Und für ein Blurt-Konzert würde ich jedenfalls alles stehen und liegen lassen.
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