Zahlen bitte! |
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- Anzahl der österreichischen Rechner auf der halbjährlich veröffentlichten Liste der 500 rechenstärksten Supercomputer weltweit. Im November 2003 belegte ein Computercluster der Universität Wien mit einer Peak-Performance von 971 gigaflops (also 971 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde) noch Platz 342. Drei Jahre später leisten – etwas vereinfacht ausgedrückt – schon vier Chips der Playstation 3 mehr.
- 52
- Anzahl der World Data Center. In diesen gigantischen Datenbanken, die auf insgesamt zwölf Länder verteilt sind, wird quasi das gesamte menschliche Wissen – geordnet nach Sachgebieten – elektronisch gespeichert.
- 300
- Durchschnittliche Zahl der E-Mails, die Gabriele Kotsis, Informatikprofessorin in Linz und Präsidentin der Österreichischen Computergesellschaft, jeden Tag erhält Ich bin immer online.
- 1549
- Anzahl der Guidelines, die Web-Usability-Guru Jakob Nielsen gefunden hat, um Homepages möglichst benützerfreundlich zu gestalten. Nicht alle haben sich bis zu den Gestaltern der Homepages österreichischer Universitäten herumgesprochen Ins Netz gegangen..
- 655.000.000
- Reingewinn in Euro, den der Wissenschaftsverlag Elsevier im Geschäftsjahr 2005 erzielte. Das entspricht bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro einer Umsatzrendite von 31 Prozent. Die wird durch die Konkurrenz von open access in Zukunft wohl kleiner werden Öffentliches Veröffentlichen..
- 280.600.000.000.000
- Gleitpunkt-Rechenoperationen pro Sekunde (kürzer gesagt: 280.6 teraflop/s) kann das IBM BlueGene/L System am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien durchführen. Das ist Platz eins auf der Top-500-Liste der schnellsten Computer.
- 8.000.000.000.000.000
- Byte (= 8 Petabyte = 8 Millionen Gigabyte) Menge der voraussichtlich jährlich anfallenden Simulationsdaten, wenn 2007 am Genfer CERN der Large Hadron Collidor seine teilchenzertrümmernde Arbeit aufnehmen wird. Das würde in etwa reichen, um alle Internetseiten zu speichern.
Der erste Computer?
Mit dem Mechanismus von Antikythera stellten die Griechen im 2. Jahrhundert v. Chr. astronomische Berechnungen an. Sogar Sonnen- und Mondfinsternisse ließen sich vorhersagen.
Ein Team um den britischen Forscher Mike Edmunds hat die Apparatur nun mittels Computertomografie durchleuchtet und unter anderem die Funktion der über dreißig bronzenen Zahnräder geklärt.
© of the Antikythera Research Project
ComputerclusterDer Europäische Forschungsraum wächst auch virtuell. Das EGEE (Enabling Grids for E-Science) schließt über 20.000 CPUs, also Hauptprozessoren von Computern, von knapp 200 Forschungseinrichtungen zu einem gigantischen Riesenrechner zusammen. Grün die bereits laufenden CPUs, violett die geplanten. Die vorhandenen Kapazitäten sollen so gebündelt und für alle nutzbar werden. Die Speicherkapazität beträgt derzeit etwa 5 Petabytes (5 Millionen Gigabytes), im Durchschnitt laufen 20.000 verschiedene Rechenoperationen gleichzeitig.
© EGEE
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nur mit schriftlicher Genehmigung der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. gestattet.
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