Der Molekularbiologe |
Mittlerweile sind viele andere Informationen in extrem leistungsstarken unentgeltlichen Datenbanken organisiert – vor allem für Organismen, deren Genom entschlüsselt worden ist. Unsere elektronische Bibel heißt FlyBase (www.flybase.org), in der alle erdenklichen Daten zu den Genen der Fruchtfliege Drosophila zusammengestellt sind.
E-Mails ermöglichen mir auch, schnell an Versuchsmaterial zu kommen, konkret: Drosophila-Stämme mit spezifischen Genmutationen auszutauschen. Ich mag aber nicht immer mit der Geschwindigkeit des Mediums Schritt halten und verschiebe manchmal das Beantworten von E-Mails, die nicht dringend sind, bewusst auf einen späteren Zeitpunkt. Mit Anrufen auf meiner Handy-Mailbox halte ich es ähnlich.
Seitdem wir Computer an den Fliegenstationen haben, bin ich eigentlich konstant online. Damit können wir direkt die Daten aus den Onlinedatenbanken benutzen, was wiederum bedeutet, dass man heute auch als Molekularbiologe ziemlich viel am Computer sitzt. Und wenn man Daten auswertet, einen Artikel oder einen Projektantrag schreibt, dann verbringt man Wochen ausschließlich vor dem Computer.
- Die Informatikerin: Gabriele Kotsis
- Die Wirtschaftspsychologin: Elfriede Penz
- Der Prähistoriker: Otto Urban
- Die Lexikografin: Eveline Wandl-Vogt
- Der Molekularbiologe: Carlos Ribeiro
© Nachdruck bzw. Textübernahme - auch auszugsweise -
nur mit schriftlicher Genehmigung der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. gestattet.
nur mit schriftlicher Genehmigung der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. gestattet.


