| Gesundheitsrisiko
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Ärzte und Patienten entscheiden sich eher für eine Behandlung, wenn sie die Chance, an einer Herzkrankheit zu sterben, um 25 Prozent zu senken verspricht, als wenn es heißt, diese Therapie erhöhe die Chance gesund zu bleiben, um ein Prozent, in diesem Beispiel von 96 auf 97 Prozent (Quelle: New England Journal of Medicine).
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| Behandlungsrisiko
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Etwa 20 Prozent aller praktizierten medizinischen Maßnahmen in Therapie, Prävention, Diagnostik und Rehabilitation sind einwandfrei als wirksam belegt. Bei 80 Prozent fehlen diese Beweise (Tagesspiegel Berlin).
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| Geschmacksrisiko
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Tabakfirmen haben 57 Verfahren patentiert, die den Anteil giftiger und krebserregender Stoffe im Tabakrauch verringern. Keines wird genutzt. Die nach Entgiftungsverfahren hergestellten Zigaretten haben Testern nicht gemundet (Die Zeit).
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| Zufuhrrisiko
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Auf etwa 500 Milliarden Schilling im Jahr 2005 schätzt die US-amerikanische Investmentfirma SBC Warburg Dillon Read die weltweiten Umsätze allein für Techniken, bekannte Medikamente bequemer oder zuverlässiger zu verabreichen (Washington Post).
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| Fehlerrisiko
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Physiker prüften nach Tschernobyl 171 Artikel von vier deutschen Qualitätszeitungen auf ihre wissenschaftliche Korrektheit. Sie fanden 199 eindeutige, für Fachleute sofort erkennbare Fehler (Publizistik).
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| Hautkrebsrisiko
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Nutzer von Sonnenschutzmitteln erkranken häufiger an Hautkrebs als Nichtnutzer, wie epidemiologische Studien ergeben haben. Die Nutzung der Sonne und Anfälligkeit für Hautkrebs ("Hauttypen") wurde dabei nicht erhoben (Nature).
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| Ansteckungsrisiko
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Jeder zweite in Städten lebende US-Amerikaner gibt an, Haltegriffe in U-Bahnen und Hörer öffentlicher Telefone aus Angst vor Bakterien zu meiden. (Süddeutsche Zeitung).
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| Begriffsrisiko
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Weltweit haben Meinungsumfragen gezeigt: Der Begriff "Gentechnik" erzielt weniger hohe Akzeptanzwerte als der Begriff "Biotechnologie" (Science, Technology and Human Values).
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| Risiko Sex
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Als impotent gilt ein Mann nach einer Definition Frankfurter Urologen, wenn 75 Prozent seiner koitalen Versuche scheitern, weil die Erektion ausbleibt oder nicht zur Penetration genügt (Münchner Medizinische Wochenschrift).
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