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Leserbriefe zu folgenden Themen/Artikeln:
- Allgemein
- E-Science (heureka 4/06)
- Ergänzung zur Klimaforschung (heureka 2/06)
- Wissen und Glaube: Von der Kabbala zu E=mc2? (heureka 6/05)
- Der Lohn des Forschens (heureka 2/05)
- Unumstritten böse (heureka 3/04)
- Das dicke Ende (heureka 2/04)
- Dosierungshinweise (heureka 5/03)
- Gesünder als der Arzt erlaubt (heureka 5/03)
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Liebes Heureka-Team !
Bin Medizinstudent im 7. Semester und lese seit ca. 1,5 Jahren Euer Online - Magazin. Finde es absolut super. Egal um was es geht - es wird immer interessant und nachdenkenswert aufbereitet . Als eine Pause ab 6/03 gab war ich echt traurig und dachte Ihr musstet aufhören aber zum Glück hat sich das ja als falsche Annahme herausgestellt! Macht weiter so,
Farsad Eskandary (21. Dezember 2004)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit moechte ich mich bei Ihnen fuer die regelmaessige Zusendung von HEUREKA ganz ausdruecklich bedanken. Ich lese Ihre Zeitschrift immer mit grossem Interesse, und ich halte sie fuer das Beste ihrer Art. Auch das Heft zur Streitkultur war wieder sehr gelungen und sehr informativ - und bei vielem kann ich Ihnen aus Erfahrung nur zustimmen.
Mit herzlichen Gruessen und den besten Wuenschen, Ihr Ulrich Mueller
Prof. Dr. Ulrich Mueller, Universitaet Salzburg, Fachbereich Germanistik (9. Dezember 2004)
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Sehr geehrtes falter-heureka team,
(...) Ich bin wirklich beeindruckt von der qualität der artikel, die jedes mal interessante info in komprimierter form bieten. Ein lob an den herausgeber bzw. die verfasser.
Karina Zehetner, 1160 Wien (25. April 2004)
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Sehr geehrte Damen und Herren von Heureka!,
Hiermit möchte ich Ihr großartiges Angebot nutzen, mir einige noch verfügbare Schriftexemplare gratis zuschicken zu lassen, wie ich auf Ihrer Internetseite lesen konnte. Vielen Dank und weiter so mit Heureka!
Anna Döbel, Les Chirdets, Frankreich (31. März 2004)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe vor kurzem zwei Gratisexemplare von heureka (01 und 06/2003) bei Ihnen bestellt und erhalten und es ist ein wahrer Genuss, darin zu schmökern. Als nächstes habe ich nun ein Abo bestellt. Leider scheint Ihr Magazin einen gewissen Suchtfaktor zu haben und mich dürstet es jetzt nach noch mehr ... :-)
Wäre es möglich, von allen noch erhältlichen Heften je ein Exemplar zu bekommen? (...) In jedem Fall herzlichen Dank für die gute Arbeit und meine besten Grüße an die Redaktion und alle Schaffenskräftigen!
Claudia Krysztofiak, Sankt Augustin, Deutschland (5. März 2004)
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Hallo Kollegen vom Falter,
Ich bin freier Wissenschaftsjournalist in Berlin (u. a. Weltwoche, FAS und NZZ am Sonntag) und habe neulich in Wien das Konrad-Lorenz-Heureka gelesen. Fand ich sehr interessant!
Till Hein, Berlin (1. Dezember 2003)
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sehr geehrte damen u. herren,
ich finde Ihr heft heureka immer ein besonderes highlight in der wiss. zeitschriftenszene. wäre es möglich, dass Sie mir das heft heureka regelmässig zusenden?
verena luggin, 6020 innsbruck (14. November 2003)
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Gratulation!
Bekomme Ihre Zeitung unaufgefordert regelmäßig mit der Unipost zugestellt. Im Gegensatz zu anderen Malen, in denen es (leider oft aus Zeitgründen) bei einem kurzen Blick in den Heftinhalt blieb, ließ mich diese Ausgabe ab der Seite 2 nicht mehr los und regte mich auf verführerische Art an, sie in einem Zug zu verschlingen und mich wiederum mehr für Personen und Themen anderer Wissenbereiche zu interessieren.
Fritz Brunner, Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck (13. Oktober 2003)
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Sehr geehrte Herren,
das neue Heft "E-Science" ist Ihnen ausgezeichnet gelungen. Bewußt eine Übersicht im oft unübersichtlichen elektronischen Wissenschafts-Bereich, verständlich und klar geschrieben. Das Heft bietet qualifiziert Interessierten viele Anknüpfungspunkte. Meine Anerkennung und Glückwunsch!
Liebe Grüße
Werner J. Kläring
Wissen und Glaube: Von der Kabbala zu E=mc2? (zum Artikel)
Meine Hochachtung für Herrn Oliver Hochadel. Sein Beitrag sticht aufgrund seiner Qualität aus der orf.at-web-Seite hervor. Bitte mehr solcher Beiträge!
Danke!
Maximilian Schubert, Edinburgh
Anmerkung: Der Artikel Von der Kabbala zu E=mc2? erschien auch online auf science.orf.at
heureka 2/06: Ergänzung zur Klimaforschung (zum Artikel)
Sehr geehrte Heureka Redaktion!
Erst mal vielen Dank zum diesmaligen Heureka zum Thema Klima. Ich war nach Durchsehen des Magazins allerdings etwas enttäuscht über das Kapitel Mutmaßen auf hohem Niveau (S. 6-7), da mit keiner Silbe ein großartiges Projekt zur Klimavorhersage erwähnt wurde: climateprediction.net (Abk.: CPDN). Dieses Projekt, welches von der Oxford University und vom MET Office (bekannt eben für ihre Klimamodelle) betrieben wird, hat sich sehr ambitioniert zur Aufgabe gesetzt, die beste Klimavorhersage für das Jahr 2050 zu berechnen.
Das besondere dabei: Diese enorme Rechenaufgabe wird über Distributed Computing (ähnlich SETI@Home) von Teilnehmern auf der ganzen Welt mithilfe deren gewöhnlichen Heimcomputern bewerkstelligt. Dazu lädt jeder Teilnehmer sein individuelles Klimamodell (welches mit anderen Parametern auch für die Wettervorhersage verwendet wird) herunter, welches für die Berechnung des Klimas von 1920 bis 2080 je nach PC ca. 4 Monate in Anspruch nimmt. Während und nach der Berechnung werden die Ergebnisse auf die Oxford-Server geladen und von Wissenschaftern analysiert.
Die Feststellung Weil sich Klimaberechnungen schwer in Einzelaufgaben unterteilen lassen, zählen sie zu den wichtigsten Einsatzgebieten für Großcomputer [aus Heureka S.6] ist angesichts CPDN deshalb nur sehr bedingt richtig.
Ich finde dieses Projekt zur Klimavorhersage unter anderem deswegen sehr wichtig, da die aktive Einbeziehung der Teilnehmer (Foren, Publikationen, etc.) das Problembewußtsein schärfen kann. Neben dem Gefühl, etwas sinnvolles mit der ungenutzten Rechenzeit des PCs anzustellen, können 200.000 aktive Teilnehmer weltweit auch ein vitales Signal darstellen.
Ich fände es schön, wenn Sie in ihrem ansonsten tadellosen Medium vielleicht eine kleine Notiz über die sehr vitale (aber leider durch den geringen Bekanntheitsgrad noch recht kleine) Gemeinschaft der cruncher bringen könnten, deren Erfüllung nicht zwingend die der Ausforschung von ET darstellt, sondern über die BOINC-Plattform eben auch der Wissenschaft in Bereichen der Klimaforschung, der Physik, Biologie etc. wertvolle Ressourcen bereitstellen.
Mit freundlichen Grüßen,
Hannes Klampfer
1060 Wien
Weiterführende Links:
boinc.berkeley.edu
(BOINC: Plattform für Distributed Computing)
climateprediction.net
(Klimavorhersage)
bbc.cpdn.org
(ebenfalls Klimavorhersage, wird von BBC4 unterstützt)
attribution.cpdn.org
(Untersuchung des Einflußes von Treibhausgasen auf lokale Wetterereignisse)
Kleine Anmerkung: Der größte Supercomputer der Welt rechnet derzeit 280,6 TFLOPS [wikipedia.de]; Die Plattform BOINC erreicht zusammengenommen etwa 520 TFLOPS [www.boincstats.com/stats/project_graph.php?pr=bo
]!
heureka 3/04: Unumstritten böse (zum Artikel)
Betreffend Beitrag des Hrn. Löffler über die Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft (Heureka 3/04).
Der Autor unternimmt nicht einmal den Versuch objektiv an die Thematik heranzugehen sondern verfaßt eher ein Plädoyer für den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. Dies ist wohl seine eigene persönliche Meinung und hat mit objektivem Wissenschaftsjournalismus nichts gemein. Während daran an sich nichts auszusetzen wäre, hätte ich mir gewünscht, daß das Faktum, daß es sich um des Autors persönliche Meinung handelt auch für eine mit der Materie nicht vertraute Leserschaft von Beginn an klar festgehalten worden wäre.
Immerhin hat der Autor das spätestens mit seinem polemischen Wortspiel Greenpeace betreffend klargestellt – sich damit gleichzeitig als Wissenschaftsjournalist disqualifiziert. Auch hätte ich mir von der Falter Wissenschaftsredaktion gewünscht, daß wenn Heureka schon als Plattform für die Publikation persönlicher Meinungen dient, auch eine gentechnik-kritische Stellungnahme publiziert worden wäre. Eine Stellungnahme, die auch Kehrseiten wie zB das Problem des Nebeneinander von gentechnisch veränderten Pflanzen und solchen, die garantiert frei von gentechnischen Eingriffen sind, wie sie von einem nicht geringen Teil der Konsumenten gefordert werden, diskutiert hätte. Oder zB den Anbau herbizidresistenter Sojabohnen in Brasilien mit der dazu empfohlenen Herbizidanwendung und der aufgrund von Nebenwirkungen folgenden einbrechenden Ernteerträge. Ein anschauliches Beispiel der Folgen eindimensionaler Sichtweisen unkritischer Gentechnikbefürworter.
Peter Schweiger, Biologe (15. November 2004)
heureka 2/05: Der Lohn des Forschens (zum Artikel)
Sehr geehrte Redaktion,
nach der Lektüre Ihres Artikels "Der Lohn des Forschens" kann ich mir folgende Bemerkungen nicht verkneifen. Als bundesdeutscher Privatdozent vor über drei Jahren an die Uni Wien als Religionswissenschaftler berufen, habe ich so ziemlich alle Mängel des österreichischen Gehaltssystem am eigenen Leib zu verspüren bekommen und kann einerseits einiges in Ihrem Artikel bestätigen, muß mich über einiges aber auch wundern, bzw. inzwischen eigentlich nicht mehr wundern. Ich wurde auf der niedrigsten Dienststufe 1 eingestellt.
Momentan macht das Bruttogehalt nach der ersten Biennalsprung ca. 45600 EUR aus. Ich liege also - als Universitätsprofessor! - noch unter dem Durchschnitt Ihrer männlichen Statistikgruppen. Zwei kritische Bemerkungen: 1. Bruttogehälter sagen wenig aus, denn ich mußte schmerzlich erfahren, daß von diesem Gehalt in Österreich wesentlich weniger übrigbleibt als in Deutschland und noch erheblich weniger als in den von Ihnen so gepriesenen USA. Für einen alleinverdienenden Familienvorstand einer fünfköpfigen Familie war die Erkenntnis, was man hier in Österreich als Universitätsprofessor verdient, wie ein Schlag unter die Gürtellinie - mal abgesehen davon, was man zu hören bekommt, wenn man diesen Zustand bei den entsprechenden Stellen wie Ministerium und Universitätsleitung zur Kenntnis bringt. 2. Anstatt mit den USA zu vergleichen, sollten Sie sich vielleicht einmal die entsprechenden Zahlen der hier so vielgescholtenen Bundesrepublik anschauen. Ohne den Abwärtstrend an deutschen Universitäten verhehlen zu wollen, ist die Entlohnung selbst nach den so vielgeschmähten W-Gehältern für Professoren gegen das, was ich hier geboten kriege, noch Gold. Aber das möchte man im "besseren Deutschland" natürlich nicht so wahrhaben. Konsequenz nach drei Jahren Österreich: hoffentlich so schnell wie möglich weg aus diesem Land, das hohe Qualifikationen mit einem Raumpflegergehalt honoriert.
mit freundlichen Grüßen
Max Deeg
Institut für Systematische Theologie, Ev.-Theol.Fakultät, Universität Wien (30. März 2005)
heureka 2/04: Das dicke Ende (zum Artikel)
Sehr geehrter Hr. Taschwer!
Da es nicht nur überlaufene Studienrichtungen gibt, sondern auch solche wo das Verhältnis Lehrende - Studenten halbwegs in Ordnung ist, bitte ich darum, nicht nur Kritik sondern auch lobende Worte auszusprechen.
Bei Studienrichtungen wie BWL, Jus, Psychologie oder wie sie angeführt haben Pädagogik, ist von Beginn des Studiums an klar, dass zu viele Studenten diese Studien absolvieren möchten.
Es gibt aber noch andere Universitäten und andere Studienrichtungen, wo das nicht so ist.
Aus eigener Erfahrung möchte ich die Studien Bauingenieurwesen und Maschinenbau nennen. Hier ist eine kompetente und zuverlässige Betreuung der Studenten an der Tagesordnung. Es gibt außerdem Lehrveranstaltungen für Diplomanden, in denen die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten erklärt wird.
Während des Studiums haben Studenten für Projekte so genannte "technische Berichte" abzuliefern, in denen sie das Projekt selbst sowie den Ablauf der Arbeiten beschreiben müssen. Natürlich gibt es überall die Möglichkeit, von Vorlagen abzuschreiben um nicht selbst nachdenken zu müssen, doch eine gewisse Selbstständigkeit soll bei einem Diplomanden vorausgesetzt werden.
Normalerweise sollte es möglich sein, nach absolvieren der Matura lesen, schreiben und rechnen zu können. Ich sehe es also nicht als Aufgabe der Universität, Rechtschreibkurse in den Studienplan aufzunehmen.
Abschließend möchte ich anmerken, dass es inakzeptabel ist, wie mit manchen Diplomanden auf manchen Instituten umgegangen wird (ich kenne ähnliche Beispiele wie sie es in ihrem Artikel angeführt haben), doch gibt es auch viele Institute, meines eingeschlossen, wo auf die Betreuung der Diplomanden wert gelegt wird. Ich bitte deswegen nicht nur die WU als Vorzeigeuni anzuführen, sondern vorher zu recherchieren und Universitäten wie die TU Graz oder andere nicht unter den Tisch fallen zu lassen.
Mit feundlichen Grüssen,
Dipl.-Ing. Gerald Gangl, Institute of Urban Water Management and Landscape Water Engineering, Graz University of Technology
heureka 5/03: Dosierungshinweise (zum Artikel)
Sehr geehrter Herr Löffler!
Ein Imbiss..
Meines Wissens werden bei jeder PK Brötchen und/oder Kipferl samt Getränken gereicht - egal, ob eine Non-Profit-Organisation, eine politische Partei oder ein Pharmaunternehmen einlädt. Oder werden neuerdings alle Kollegen von der Innenpolitik mit Brötchen bestochen?
Ein Weinpräsent..
Außer einem Kalender habe ich bislang noch keine Weihnachtsgeschenke von Firmen erhalten, zum Geburtstag nicht mal eine e-mail (es ist der 31. Juli!)
Eine Reise zu einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Konferenz..
Kann nur sagen: Kongressberichte sind hart verdientes Brot für uns Freie. Den ganzen Tag in abgedunkelten Vortragssälen, schlecht zu lesende Dias, auf den Knien schreibend, hastig runtergeschlungenes Essen, heimischen Medizinern für ein kurzes Statement hinterherhetzend, um abends im Hotelzimmer in`s Laptop zu klopfen..
Eine Moderation..
Ist auch kein Honiglecken, zumal vom Moderator/Moderatorin erwartet wird, sich in das Thema einzuarbeiten, an Briefing-Gesprächen teilzunehmen etc. Für eine etwa ein- bis zweitägige Vorbereitung plus Moderation der Veranstaltung sind 500 Euro wahrlich nicht viel Geld - und obendrein noch zu versteuern!
Ein Schreibauftrag..
Natürlich nimmt man den an. Der Arbeitsaufwand ist allerdings kaum geringer als für einen anderen Artikel. Stimmt, das Honorar ist etwas höher, aber das ist nun mal der Markt. Und als Medizin-/Gesundheitsjournalisten und –journalistinnen sind wir sehr wohl in der Lage, zu unterscheiden, für wen wir arbeiten! Im übrigen habe ich noch nie erlebt, dass Kolleginnen von Frauenzeitschriften ein unrühmliches Verhältnis zur Kosmetik- oder Modeindustrie nachgesagt wird...
Eine Broschüre..
Siehe oben!
Ein Medien- und Journalistenpreis..
Klar, das ist eine schöne Anerkennung für geleistete Arbeit. Dazu muss man jedoch erst mal einige Beiträge verfasst haben und diese einer Jury vorlegen, der in der Regel unabhängige Experten angehören.
Ein Beratervertrag..
Kenne zwar keinen solchen, aber immerhin gibt es ja auch in anderen Branchen Berater – anscheinend genügt der Begriff, um in schiefes Licht zu geraten.
So viel zum Thema Beeinflussung von Journalisten durch die Pharmaindustrie!
Mit freundlichen Empfehlungen
Mag. Christina Maria Hack
Diplompsychologin und Freie (Medizin-)Journalistin
heureka 5/03: Gesünder als der Arzt erlaubt (zum Artikel)
Sehr geehrter Herr Löffler,
sicherlich haben Sie nicht eine jahrzehntelange Erfahrung mit der Sozialmedizin, speziell der österreichischen Variante, dort, wo sie täglich stattfindet. Die drei erwähnten Autoren wahrscheinlich auch nicht.
Die Sache läuft nämlich anders: Nicht der Arzt erklärt den sich nur krank fühlenden (und das ist praktisch die Mehrheit) Klienten als krank, sondern dieser macht das schon selbst. Wie der Mechanismus beginnt und sich entwickelt, kann ich Ihnen gern einmal erklären.
Die Ärzte sind mehr die Katalysatoren (Ärzte mit Erfahrung und Zuwendung weniger, Ärzte mit Computern mehr) in diesem Kreislauf. Die pharmazeutische Industrie ist der Nutznießer wie ja die Wirtschaft Nutznießer der immer weniger kritikfähigen Menschheit ist. Eine besondere Rolle spielt dabei übrigens die Aufklärung der Boulevardmedien.
Dr. Otto Fessl, A-1050 Wien


