Im Interesse aller

Die Mietervereinigung Österreichs versteht sich als Solidargemeinschft der MieterInnen und Wohnungssuchenden. Durch ständige Prüfung der Immobilienbranche, ihrer Makler und Hausverwalter, sorgt sie für faire Verhältnisse am Markt

Wir wollen eine faire Gesellschaft. Sie ist ein großer Wert – und muss wie alle Werte auch geschützt werden. Das bedeutet auch vor allem Sicherheit für jene Menschen, die sich in gesellschaftlichen Vollzügen selbst nicht so leicht helfen können. Es bedeutet aber auch, die Gesellschaft ständig auf mögliche Ungerechtigkeiten und Ungleichgewichte abzusuchen, um gegen sie vorgehen zu können. Die Mietervereinigung Österreichs versteht sich als eine jener Interessensgemeinschaften, die sich um eine faire Gesellschaft bemühen. Sie unterstützt jene, die am Immobilienmarkt die schwächsten Positionen einnehmen, die Wohnungssuchenden und MieterInnen.

Kostenanteile Betriebskosten 2009 Kostenanteile Betriebskosten 2009

« » Fairness für alle

Allein in Wien hat die Mietervereinigung über 50.000 Mitglieder. Sie ist der größte Mieterschutzverein Österreichs. Doch kümmert sie sich nicht nur um die Unterstützung ihrer Mitglieder, sondern will mit ihrer Arbeit allen Österreicherinnen und Österreichern zu fairen Verhältnissen am Wohnungsmarkt verhelfen.

Daher überprüfen ExpertInnen der Mietervereinigung Österreichs ständig jene Regeln, die aktuell am in der Wohnungs- und Immobilienbranche herrschen. Um nötigenfalls öffentlich zu machen, was ungerecht zu werden droht. Um Politik und Medien auf Missstände aufmerksam zu machen. Um Lobby für Gesetze zu sein, die Wohnungssuchenden und MieterInnen mehr Rechte und Sicherheiten einräumen.

« » Rasche Hilfe zur Selbsthilfe

Auf www.mietervereinigung.at hat die Mietervereinigung einen Betriebskostenrechner eingerichtet. Damit lässt sich für jedermann rasch ein Richtwert für Wohnungsbetriebskosten ermitteln. Wer ihn benutzt, kann draufkommen, dass seine Betriebskosten im österreichischen Durschschnitt zu hoch sind. Falls der Versuch, seine Hausverwaltung oder seinen Vermieter zu fairen Kosten zu bewegen, scheitert, kann man sich direkt an die Mietervereinigung Österreichs wenden, um zu erfahren, wie man zu seine Recht kommt.

Durchschnittliche Betriebskosten 2009Durchschnittliche Betriebskosten 2009

« » Konkrete Maßnahmen

Durch ihre Recherchen deckt die MVÖ immer wieder „MaklerInnentricks“ auf: Zum einen schlagen MaklerInnen bei der Verechnung der Vermittlungsprovision von drei Monatsmieten die 20 Prozent Mehrwertsteuer gern auf die Gesamtmiete (Miete plus Betriebskosten plus 10 Prozent Mwst) statt auf die Bruttomiete (ohne 10 Prozent Mwst) auf. Zweitens werden immer wieder sogenannte Mietvertragsabschlussgebühren verrechnet.

Die Mietervereinigung Österreichs MVÖ, ein unabhängiger und ge- meinnütziger Verein, hat die Aufgabe, MieterInnen in ihren Rechten zu schützen. Bei der größten Mieterschutzorganisation des Landes arbeiten mehr als 60 Angestellte und 230 ehrenamtlichen FunktionärInnen für Wohnungssuchende und MieterInnen. Allein in den letzten drei Jahren erhielten Anfragende über 100.000 Rechtsauskünfte. Für ihre Mitglieder brachte die MVÖ rund 10.000 Anträge bei Schlichtungsstellen und Gerichten ein. Danach erhielten Mitglieder der MVÖ rund 10 Millionen Euro aus überhöhten Abrechnungen bei Mietund Betriebskosten, Ablösen u.a. zurück. Weitere 9,5 Millionen Euro ersparten sie sich durch Kostenreduktionen bei Haussanierungen.

« » Einsatz für die Gesellschaft

„Die Mietervereinigung beanstandet jede zweite Betriebskostenabrechnung, die ihr zur Überprüfung vorgelegt wird“, sagt Bundesgeschäftsführerin Nadja Shah. Und Präsident Georg Niedermühlbichler erklärt: „Im Rahmen unseres MaklerInnentests machen wir deutlich, dass ein Großteil der ImmobilienmaklerInnen ungerechtfertigte Zusatzgebühren und zu hohe Provisionen verrechnet.“

Die MVÖ fordert gesetzliche Verbesserungen für Wohnungssuchende und MieterInnen. Etwa, dass die MaklerInnenprovisionen von der AuftraggeberIn, in den allermeisten Fällen VermieterInnen, zu zahlen sind. „Das würde der Beratungsrealität deutlich mehr entsprechen als bisher und zudem eine deutliche und wahrnehmbare Entlastung der MieterInnen herbeiführen“, sagt Niedermühlbichler.

Durch ihre Recherchen deckt die MVÖ immer wieder „MaklerInnentricks“ auf, etwa dass MaklerInnen bei der Verechnung der Vermittlungsprovision von drei Monatsmieten die 20 Prozent Mehrwertsteuer gern auf die Gesamtmiete (Miete plus Betriebskosten plus 10 Prozent Mwst) statt auf die Bruttomiete (ohne 10 Prozent Mwst) aufschlagen oder illegal „Mietvertragsabschlussgebühren“ verrechnen. Die MVÖ zeigt Verstöße auf und bekämpft sie aktiv.

« » Braucht Ihre Unterstützung

Die MVÖ finanziert ihre Leistungen durch Einnahmen aus dem laufenden Betrieb und durch Beiträge ihrer Mitglieder. Um ihre Arbeit kontinuierlich betreiben und verbessern zu können, benötigt sie zusätzliche Mitglieder. Treten Sie der MVÖ bei und sorgen sie damit dafür, dass Fairness und Solidarität in unserer Gesellschaft auch weiterhin eine Chance haben. Die MVÖ jedenfalls arbeitet gern daran.

(Bezahlte Anzeige)

www.mietervereinigung.at

Mietervereinigung Österreichs
Reichsratsstraßse 15
A-1010 Wien
Telefon: +43 1 40 185
Email: zentrale@mietervereinigung.at
Website: www.mietervereinigung.at

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