Hinter dem Regenbogen
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Ja, man könnte diesen Samstag junge Frauen und Männer fragen, was ihnen zum Thema „Stonewall“ einfällt. Immerhin spazieren Lesben und Schwule bei der Regenbogenparade wieder zu Tausenden über die Wiener Ringstraße, präsentieren sich bei der jährlichen Leistungsschau heimischer Homosexualität stolz und manchmal auch schrill der Öffentlichkeit. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, begann im Sommer 1969 in der Schwulenbar Stonewall Inn im New Yorker Stadtteil Greenwich Village und hatte internationale Auswirkung. Die Geschichte einer Emanzipationsbewegung, die mit reichlich Verspätung auch in Österreich ankam.
Vielleicht hat Judy Garland den Stein ins Rollen gebracht. Der einstige Kinderstar ist bis heute eine gay icon („Somewhere Over the Rainbow“), das Magazin The Advocate bezeichnet die Schauspielerin als „schwulen Elvis“. Der Tag, als Garland beerdigt wurde, markiert den Beginn der Emanzipation von Lesben und Schwulen.
Am 27. Juni 1969 wehrten sich Schwule zum ersten Mal gegen Schikanen, Verfolgung und Razzien durch die Polizei. Das Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street war ein von der Mafia kontrolliertes Beisl, das bei Homosexuellen und Transvestiten sehr beliebt war. In dieser Nacht kam es nach einer weiteren Polizeirazzia zum Aufstand. Viele Schwule waren extra wegen des Star-Begräbnisses in der Stadt, aufgekratzt, euphorisch. Hunderte zogen durchs Village, warfen Flaschen, riefen „Gay Power!“, zündelten und machten Randale. So wichtig diese Nacht für die Lesben und Schwulen heute ist, so wenig nahm man den New Yorker Aufstand international zur Kenntnis.
Auch in Österreich brachte kein Medium die Nachricht von den „Stonewall Riots“. Homosexualität kam in der Öffentlichkeit ohnehin kaum vor; höchstens im Zusammenhang mit Verbrechen. Denn: Homosexualität war damals ein Vergehen. Bis 1971 herrschte noch das Totalverbot; erst die Kreisky-Alleinregierung hob das Gesetz auf, das seit 1852 durchgehend in Kraft gewesen war und oft hart exekutiert wurde. Allerdings blieben Schikanen, beispielsweise das Vereins- und „Werbeverbot“ („Werbung für Unzucht mit Personen desselben Geschlechts“).
Nach den Schrecken des Nationalsozialismus – Schwule wurden verfolgt, viele kamen in KZs – war man im Wien der Nachkriegsjahre nur im Privaten schwul. Liebe, Ausschweifung und Hedonismus gab es, allerdings im Verborgenen. Lokale hatten Türklingeln. So wie seit 1952 die Alte Lampe in der Heumühlgasse, Wiens ältestes noch existierendes Homolokal. Der Aktivist Günter Tolar erzählt in der soeben erschienenen Publikation „Stonewall in Wien“*, dass die Gäste dort vorsichtshalber Decknamen trugen („Fliege“, „Blume“, „Täubchen“), damit im Falle eine Razzia keiner einen bei der Polizei verpfeifen konnte. Tolar selbst landete eine Nacht im Gefängnis, weil er in der Alten Lampe einen Mann geküsst hatte.
Auch nach der Initialzündung 1969 in New York, wo die Bewegung schnell politisch aktiv wurde, Lesben und Schwule für ihre Rechte kämpften, Initiativen in anderen Städten gründeten und bald auch der Rest der westlichen Welt mitmachte, blieben Schwule in Wien weitgehend unpolitisch. Lesben engagierten sich in der Frauenbewegung.
Mitte der 70er-Jahre gründeten dann ein paar Männer die erste Schwulengruppe, Coming Out, deren Aktivitäten jedoch bald im Sande verliefen. Erst Ende des Jahrzehnts, 1979, traf sich dann im Treibhaus in der Margaretenstraße, dem späteren Rotstilzchen, eine Gruppe von Schwulen – vorausgegangen war ein Inserat im Falter. Daraus entstand dann die Homosexuelle Initiative (Hosi) Wien, zunächst ein reiner Männerverein.
Im Sommer darauf fand im Amerlinghaus das erste Lesbentreffen statt, zentrale Forderung: Lesben sichtbar zu machen. Schon ein Jahr später schlossen sich engagierte Frauen der Hosi an, die Initiative wurde schwul-lesbisch. Die Hosi betrieb schon damals wie heute vor allem Lobbyarbeit, veranstaltete Filmfeste und rief sogar 1981 mit einem Infostand anlässlich des inzwischen international überall gefeierten Christopher Street Day in der Opernpassage eine Art Gay Pride aus.
Einer linken Gruppierung war das offenbar zu wenig Anarchie und Aktionismus. Der kam mit Rosa Wirbel, manifestierte sich durch skandalisierte Flitzerauftritte beim Neujahrskonzert oder dem Opernball und führte 1983 schließlich zur Gründung des Lesben- und Schwulenhauses Rosa Lila Villa – einem ehemals besetzten Haus an der Linken Wienzeile, das die Stadt den Besetzerinnen und Besetzern dann überließ (eine bis heute bewährte Strategie, Randale zu vermeiden). Noch immer ist „die Villa“ im Stadtbild provokant präsentes Statement und wichtiger Treffpunkt für viele kämpferische Lesben und Schwule.
Schließlich gab es noch das, was die Autoren von „Stonewall in Wien“ als die „gemütliche Heimstatt“ bezeichnen: Schwule und Lesben, die einfach ihre Ruhe haben wollten, denen der Aufruf „Raus aus dem Versteck“ herzlich egal war. Homosexualität war da zwar ein gemeinsamer Nenner, Interessen, Vorlieben, politische Ansichten blieben jedoch gegensätzlich. Heute ist das übrigens noch immer so.
1996, fast 30 Jahre nachdem in den USA Lesben und Schwule begonnen hatten, für ihre Gleichstellung zu kämpfen, fand endlich auch in Österreich die erste Pride-Parade statt. Der bunte Marsch zum Christopher Street Day bekam den Namen Regenbogenparade verpasst. 25.000 Lesben und Schwule spazierten damals über die Wiener Ringstraße und konnten kaum glauben, dass in dieser Stadt so viele Menschen out and proud sind. Getragen wird die – mittlerweile von der Hosi organisierte – Veranstaltung traditionell nicht nur von den queeren Communities, auch Freundinnen, Freunde und Sympathisanten (mitunter barbusig, in Lack und Fetischleder) sind mit von der Partie.
Über allem der Regenbogen, das international anerkannte Erkennungszeichen für die lesbisch-schwule Gesellschaft. Die Regenbogenfahne signalisiert homosexuelle Inhalte – oder Sympathie für die Zielgruppe. Das Banner pickt auf Frisiersalons, Sexshops, Bars, Restaurants und Blumenläden. Vorige Woche hisste Wiens Frauenstadträtin (die wohl auch für Homos zuständig ist) gemeinsam mit Aktivisten ein Regenbogenbanner am Rathaus-Hauptportal. Wiener Straßenbahnen sind derzeit mit Regenbogenfähnchen bestückt, und bei der Parade selbst werden sie wehen.
Angestellte von Herrensaunen, Polit-Aktivistinnen neben feierndem Partyvolk – wo ist da die Message? Gründe, auf die Straße zu gehen, gibt es auch 40 Jahre nach Stonewall genug: Diskriminierung auf juristischer Ebene, aus Unwissen oder blankem Hass, die Gleichstellung von Schwulen und Lesben mit dem Rest der Bevölkerung ist noch lange nicht erreicht. Dabei ist Homosexualität kein Randgruppenthema, immerhin betrifft es Schätzungen zufolge zehn Prozent der Menschheit direkt.
Drei Viertel der Bevölkerung, das sagt eine Statistik, haben keinerlei Kontakt zu Homosexuellen. Das kann nur damit zusammenhängen, dass man Menschen nicht ansieht, ob sie hetero, lesbisch oder schwul sind.
Es geht noch immer ums Sichtbarmachen. Man sollte die Parade verlegen – vom Ring weg, wo nur Touristen und Fans sie mitbekommen. Der Witz mit „andersrum“ im Doppelsinn, also auch gegen die dort übliche Fahrtrichtung, ist in den Jahren seit 1996 auch schon ein bisschen mau geworden. Wieso nicht nach Floridsdorf marschieren? Oder Paradesatelliten in den Bundesländern veranstalten: Regenbogenparaden in Bad Ischl, Ternitz und so weiter.
Viele Lesben und Schwule fühlen sich aber unwohl auf der Parade. Vor allem junge Menschen sagen, das sei nicht ihre Welt. Für die Jungen ist die Regenbogenparade Teil ihres Lebens, war irgendwie schon immer da. Viele wollen sich jedoch auch weiterhin verstecken, trennen Privates und Öffentlichkeit, gemütliche Heimstatt.
Er würde es niemandem empfehlen, sagte ein schwuler TV-Präsentator rückblickend nach seinem Outing. Er würde, sagt ein junger Paradeverweigerer, genug für die Gesellschaft tun, wenn er vor seiner Familie, Landwirte in Niederösterreich, vor Verwandten, Nachbarn, dem ganzen Ort zu seinem Schwulsein stehe. Da steckt, sagt er, mehr Mut dahinter, als einmal im Jahr im Fummel oder halbnackt über die Ringstraße zu wandern.
So oder so: Judy Garland hätte ihre Freude daran. Irgendwo hinter ihrem berühmten Regenbogen.
Vielleicht hat Judy Garland den Stein ins Rollen gebracht. Der einstige Kinderstar ist bis heute eine gay icon („Somewhere Over the Rainbow“), das Magazin The Advocate bezeichnet die Schauspielerin als „schwulen Elvis“. Der Tag, als Garland beerdigt wurde, markiert den Beginn der Emanzipation von Lesben und Schwulen.
Am 27. Juni 1969 wehrten sich Schwule zum ersten Mal gegen Schikanen, Verfolgung und Razzien durch die Polizei. Das Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street war ein von der Mafia kontrolliertes Beisl, das bei Homosexuellen und Transvestiten sehr beliebt war. In dieser Nacht kam es nach einer weiteren Polizeirazzia zum Aufstand. Viele Schwule waren extra wegen des Star-Begräbnisses in der Stadt, aufgekratzt, euphorisch. Hunderte zogen durchs Village, warfen Flaschen, riefen „Gay Power!“, zündelten und machten Randale. So wichtig diese Nacht für die Lesben und Schwulen heute ist, so wenig nahm man den New Yorker Aufstand international zur Kenntnis.
Auch in Österreich brachte kein Medium die Nachricht von den „Stonewall Riots“. Homosexualität kam in der Öffentlichkeit ohnehin kaum vor; höchstens im Zusammenhang mit Verbrechen. Denn: Homosexualität war damals ein Vergehen. Bis 1971 herrschte noch das Totalverbot; erst die Kreisky-Alleinregierung hob das Gesetz auf, das seit 1852 durchgehend in Kraft gewesen war und oft hart exekutiert wurde. Allerdings blieben Schikanen, beispielsweise das Vereins- und „Werbeverbot“ („Werbung für Unzucht mit Personen desselben Geschlechts“).
Nach den Schrecken des Nationalsozialismus – Schwule wurden verfolgt, viele kamen in KZs – war man im Wien der Nachkriegsjahre nur im Privaten schwul. Liebe, Ausschweifung und Hedonismus gab es, allerdings im Verborgenen. Lokale hatten Türklingeln. So wie seit 1952 die Alte Lampe in der Heumühlgasse, Wiens ältestes noch existierendes Homolokal. Der Aktivist Günter Tolar erzählt in der soeben erschienenen Publikation „Stonewall in Wien“*, dass die Gäste dort vorsichtshalber Decknamen trugen („Fliege“, „Blume“, „Täubchen“), damit im Falle eine Razzia keiner einen bei der Polizei verpfeifen konnte. Tolar selbst landete eine Nacht im Gefängnis, weil er in der Alten Lampe einen Mann geküsst hatte.
Auch nach der Initialzündung 1969 in New York, wo die Bewegung schnell politisch aktiv wurde, Lesben und Schwule für ihre Rechte kämpften, Initiativen in anderen Städten gründeten und bald auch der Rest der westlichen Welt mitmachte, blieben Schwule in Wien weitgehend unpolitisch. Lesben engagierten sich in der Frauenbewegung.
Mitte der 70er-Jahre gründeten dann ein paar Männer die erste Schwulengruppe, Coming Out, deren Aktivitäten jedoch bald im Sande verliefen. Erst Ende des Jahrzehnts, 1979, traf sich dann im Treibhaus in der Margaretenstraße, dem späteren Rotstilzchen, eine Gruppe von Schwulen – vorausgegangen war ein Inserat im Falter. Daraus entstand dann die Homosexuelle Initiative (Hosi) Wien, zunächst ein reiner Männerverein.
Im Sommer darauf fand im Amerlinghaus das erste Lesbentreffen statt, zentrale Forderung: Lesben sichtbar zu machen. Schon ein Jahr später schlossen sich engagierte Frauen der Hosi an, die Initiative wurde schwul-lesbisch. Die Hosi betrieb schon damals wie heute vor allem Lobbyarbeit, veranstaltete Filmfeste und rief sogar 1981 mit einem Infostand anlässlich des inzwischen international überall gefeierten Christopher Street Day in der Opernpassage eine Art Gay Pride aus.
Einer linken Gruppierung war das offenbar zu wenig Anarchie und Aktionismus. Der kam mit Rosa Wirbel, manifestierte sich durch skandalisierte Flitzerauftritte beim Neujahrskonzert oder dem Opernball und führte 1983 schließlich zur Gründung des Lesben- und Schwulenhauses Rosa Lila Villa – einem ehemals besetzten Haus an der Linken Wienzeile, das die Stadt den Besetzerinnen und Besetzern dann überließ (eine bis heute bewährte Strategie, Randale zu vermeiden). Noch immer ist „die Villa“ im Stadtbild provokant präsentes Statement und wichtiger Treffpunkt für viele kämpferische Lesben und Schwule.
Schließlich gab es noch das, was die Autoren von „Stonewall in Wien“ als die „gemütliche Heimstatt“ bezeichnen: Schwule und Lesben, die einfach ihre Ruhe haben wollten, denen der Aufruf „Raus aus dem Versteck“ herzlich egal war. Homosexualität war da zwar ein gemeinsamer Nenner, Interessen, Vorlieben, politische Ansichten blieben jedoch gegensätzlich. Heute ist das übrigens noch immer so.
1996, fast 30 Jahre nachdem in den USA Lesben und Schwule begonnen hatten, für ihre Gleichstellung zu kämpfen, fand endlich auch in Österreich die erste Pride-Parade statt. Der bunte Marsch zum Christopher Street Day bekam den Namen Regenbogenparade verpasst. 25.000 Lesben und Schwule spazierten damals über die Wiener Ringstraße und konnten kaum glauben, dass in dieser Stadt so viele Menschen out and proud sind. Getragen wird die – mittlerweile von der Hosi organisierte – Veranstaltung traditionell nicht nur von den queeren Communities, auch Freundinnen, Freunde und Sympathisanten (mitunter barbusig, in Lack und Fetischleder) sind mit von der Partie.
Über allem der Regenbogen, das international anerkannte Erkennungszeichen für die lesbisch-schwule Gesellschaft. Die Regenbogenfahne signalisiert homosexuelle Inhalte – oder Sympathie für die Zielgruppe. Das Banner pickt auf Frisiersalons, Sexshops, Bars, Restaurants und Blumenläden. Vorige Woche hisste Wiens Frauenstadträtin (die wohl auch für Homos zuständig ist) gemeinsam mit Aktivisten ein Regenbogenbanner am Rathaus-Hauptportal. Wiener Straßenbahnen sind derzeit mit Regenbogenfähnchen bestückt, und bei der Parade selbst werden sie wehen.
Angestellte von Herrensaunen, Polit-Aktivistinnen neben feierndem Partyvolk – wo ist da die Message? Gründe, auf die Straße zu gehen, gibt es auch 40 Jahre nach Stonewall genug: Diskriminierung auf juristischer Ebene, aus Unwissen oder blankem Hass, die Gleichstellung von Schwulen und Lesben mit dem Rest der Bevölkerung ist noch lange nicht erreicht. Dabei ist Homosexualität kein Randgruppenthema, immerhin betrifft es Schätzungen zufolge zehn Prozent der Menschheit direkt.
Drei Viertel der Bevölkerung, das sagt eine Statistik, haben keinerlei Kontakt zu Homosexuellen. Das kann nur damit zusammenhängen, dass man Menschen nicht ansieht, ob sie hetero, lesbisch oder schwul sind.
Es geht noch immer ums Sichtbarmachen. Man sollte die Parade verlegen – vom Ring weg, wo nur Touristen und Fans sie mitbekommen. Der Witz mit „andersrum“ im Doppelsinn, also auch gegen die dort übliche Fahrtrichtung, ist in den Jahren seit 1996 auch schon ein bisschen mau geworden. Wieso nicht nach Floridsdorf marschieren? Oder Paradesatelliten in den Bundesländern veranstalten: Regenbogenparaden in Bad Ischl, Ternitz und so weiter.
Viele Lesben und Schwule fühlen sich aber unwohl auf der Parade. Vor allem junge Menschen sagen, das sei nicht ihre Welt. Für die Jungen ist die Regenbogenparade Teil ihres Lebens, war irgendwie schon immer da. Viele wollen sich jedoch auch weiterhin verstecken, trennen Privates und Öffentlichkeit, gemütliche Heimstatt.
Er würde es niemandem empfehlen, sagte ein schwuler TV-Präsentator rückblickend nach seinem Outing. Er würde, sagt ein junger Paradeverweigerer, genug für die Gesellschaft tun, wenn er vor seiner Familie, Landwirte in Niederösterreich, vor Verwandten, Nachbarn, dem ganzen Ort zu seinem Schwulsein stehe. Da steckt, sagt er, mehr Mut dahinter, als einmal im Jahr im Fummel oder halbnackt über die Ringstraße zu wandern.
So oder so: Judy Garland hätte ihre Freude daran. Irgendwo hinter ihrem berühmten Regenbogen.
© Nachdruck bzw. Textübernahme - auch auszugsweise -
nur mit schriftlicher Genehmigung der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. gestattet.
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