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Ein Wunder am Ende der WeltPino CacucciAngela Winkler Aus dem Italienischen übersetzt 2002 | Wolfgang Krüger, Frankfurt a.M. 128 Seiten
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Rezension
Damit man hemmungslos den Verlockungen unserer Welt erliegen kann, muss man zu dumm sein, um die Alarmsignale seines eigenen Gewissens deuten zu können. Der Held des satirischen Romans "Antoine oder die Idiotie" von Martin Page versucht mit geeigneten Mitteln wie Alkoholismus und Selbstmord, sich der Kontrolle seines mächtigen Intellekts zu entziehen und zu dem zu werden, was auch sein Kollege Pino Cacucci in "Ein Wunder am Ende der Welt" beschreibt: ein nutzloses Mitglied einer Gemeinschaft liebenswerter Trottel, die nicht einmal Kokain von Dünger zu unterscheiden vermögen.
Arm, aber sorglos lebt es sich in Cacuccis mexikanischem Niemandsland. Bis das Fußballfeld mit jenem Wunderdünger markiert wird, den Bauer Alvaro Cristobal aus einem abgestürzten Flugzeug geborgen hat. Selbst als die Drogenbarone aufkreuzen, begreifen die Dorfbewohner rein gar nichts. Und gerade deshalb müssen sie zwar zunächst einen schweren Mezcal-Kater überstehen, werden aber letztendlich mit heiler Haut aus der üblen Geschichte entlassen, wohingegen sich die ihnen geistig überlegenen Dealer gegenseitig massakrieren.
Weiters in dieser Rezension besprochen:
- Antoine oder die Idiotie | Martin Page










