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Reisen, um nicht anzukommenGeoff DyerRegina Rawlinson Aus dem Englischen übersetzt 2004 | Argon, Berlin 287 Seiten
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Rezension
Eher umgekehrt lief es bei Geoff Dyer, der zuerst einmal Romane und ein viel gelobtes Buch über Jazz ("But Beautiful") schrieb, ehe er kürzlich seine aparten Reisegeschichten herausbrachte. Fremde Orte und Länder (unter anderen Rom, Paris, Kambodscha, Indonesien, Thailand, Libyen) sind in den Erzählungen des Briten vor allem Kulisse für zwischenmenschliche Begegnungen, bei denen Sex und Drogen keineswegs nur Nebenrollen spielen. Moralist ist Dyer gewiss keiner, und einiges in "Reisen, um nicht anzukommen" ist politisch nicht ganz korrekt - aber eben auch recht witzig. Wie zum Beispiel ein postkoitaler Dialog mit der afroamerikanischen Jusstudentin Angela, mit der er in New Orleans eine Affäre hat und die ihn fragt, ob er es schon einmal mit einer Schwarzen gemacht habe: ",Ja' ,Wie viele?', fragte sie erleichtert. ,Zwei. Und weißt du, was das Komische ist?' ,Was?' ,Beide wollten wissen, ob ich es schon einmal mit einer Schwarzen gemacht habe.'"
Weiters in dieser Rezension besprochen:
- Outside 25 | Hal Espen















