Bücher Filme Musik Top-Kategorien

Online stöbern, auswählen und bestellen..
Unsere Bestseller Musik:

Bücher Filme Musik Top-Kategorien

Online stöbern, auswählen und bestellen..
Unsere Top-Kategorien:


Startseitefaltershop - Buch Musik FilmAbo ServiceTop-Storiesheureka WissenschaftsmagazinTier der WocheNewsletterMediadatenImpressum
Event ProgrammKino ProgrammLokalführer WienFeste feiernBest of Viennacreation/productionReparaturführer Wien
BücherFilmeMusikHörbücher
Falter VerlagRezensierte Bücher
NeuheitenAlleSchlagwörterAutoren & Herausgeber

 Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein  

Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein

Hallgrimur Helgason
Karl-Ludwig Wetzig
Aus dem Isländischen übersetzt
2005 | Klett-Cotta, Stuttgart, Wien
615 Seiten

EUR 25,50kaufenverschenken

print.gifausdrucken |  checklist.gifauf die Merkliste |  mailtipp.gifMailtipp senden

Rezension

Was weiß man schon von Island? Es gibt dort Geysire, viel Landschaft, weniger Bevölkerung, darunter immerhin eine der bemerkenswertesten Sängerinnen unserer Zeit. Und es gibt aktuell eine Reihe ins Deutsche übersetzter Romane, die die Isländer als äußerst pfiffige Literaten ausweisen.

Allen voran steht Hallgrímur Helgason. Gar nicht bescheiden, wendet er sich in seinem jüngsten Roman "Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein" einem Säulenheiligen seines Landes zu. Die Hauptrolle in dem ebenso ambitionierten wie voluminösen Roman spielt der isländische Literaturnobelpreisträger Halldor Laxness (1902-1998), der sich bei Helgason als alter Mann eines Tages in einer ihm zunächst völlig unbekannt vorkommenden Landschaft wiederfindet. Er kann sich weder an seinen Namen noch groß an Ereignisse in seinem Leben erinnern. Nur schleichend geht dem Identitätslosen auf, dass er in einem seiner eigenen Bücher gelandet ist.

Helgason hat einen Schlüsselroman geschrieben, der in Island wegen seiner ironisch-respektlosen, zugleich aber auch liebevollen Zeichnung von Laxness lebhaft diskutiert wurde. Die gute Nachricht aus hiesiger Perspektive: Es ist nicht nötig, über den porträtierten Autor und sein Werk Bescheid zu wissen, um seinen Spaß an den Missgeschicken und Launen des störrischen Greises zu haben.

(...)

Sebastian Fasthuber in Falter : Wien 25/2005 vom 22.6.2005 (Seite 24)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Schlagwörter

© 2013 Falter Verlagsgesellschaft mbH
Impressum | Mediadaten | Kontakt
font_small.giffont_normal.giffont_large.gifcart.gif
Was Sie auch
interessieren könnte:


Karl-Ludwig Wetzig
 
 
101 Reykjavik
 
 
101 Reykjavik
Startseite