Das WWW durchstöbern

Internet-Suchmaschinen haben ihre Eigenheiten. Der "Falter" zeigt, wie man am besten an Informationen im weltweiten Datennetz herankommt.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 32/98 vom 05.08.1998

Suchmaschinen sind die virtuellen Felsen in der Datenbrandung des Internet. Sie schaffen, nach Eingabe der gewünschten Suchbegriffe, eine gewisse Struktur im vielfältigen Angebot.

Kein einfaches Unterfangen, denn derzeit sind - je nach Schätzung - rund 80 bis 320 Millionen Webseiten im globalen Datennetz verstreut. Fest steht, daß die Bücher aller Bibliotheken dieser Welt weniger Seiten enthalten, als es derzeit Web-Angebote im Internet gibt. Erschwerend kommt hinzu, daß die mittlere Lebensdauer von Webseiten rund 44 Tage beträgt - nach einer Woche ist bereits ein Prozent des Wissensschatzes im Internet schon wieder verschwunden. Um so viele WWW-Seiten wie möglich zu erfassen, schicken Suchmaschinen sogenannte Bots (Kurzform des engl. robot) durch das Dickicht des Internet, um jede verfügbare Seite wie einen Schwamm aufzusaugen und anhand von Schlüsselbegriffen zu katalogisieren. Der Internet-User setzt mit der Eingabe eines Suchbegriffes einen riesigen Server in Gang, der anhand


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