Streifenweise

Kultur | aus FALTER 32/98 vom 05.08.1998

Nicht immer funktionieren Titel so präzise wie in diesem Fall: Nicole Holofceners Regiedebüt heißt so wie das, was es vor allem zeigt, nämlich Gehen und Reden - "Walking & Talking". Diese beiden Tätigkeiten verbinden und stiften Situationen, in denen sich eine Handvoll Personen begegnet, die kleine und große Dinge des Lebens verhandeln, trödeln, Spaß oder Ärger haben.

"Walking & Talking" ist ein leichter Sommerfilm, eine Art Frauen-Slacker-Komödie, und spielt in New York. Dort leben Amelia (Catherine Keener) und Laura (Anne Heche), die schon seit ihrer Kindheit Freundinnen sind und immer noch ihre Probleme mit Männern, Klienten oder der Katze austauschen. Während Amelia nach einem neuen Gefährten sucht, zweifelt Laura kurz vor der Hochzeit plötzlich an ihrer Wahl. Holofcener hat ihren Film, in dem trotz alledem die Verbindung zwischen den beiden Frauen die entscheidende Beziehung bleibt, sehr kurzweilig gestaltet. Das Reden steht nicht so bleiern im Zentrum, wie dies bei vergleichbaren


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