Müll sammeln am Himalaja

Reisen: Es gibt doch noch Alternativen zu Mallorca und Neckermann. Pineapple Tours veranstaltet Erlebnis- und Abenteuerreisen.

Stadtleben | Lisa Kiss-Horvath | aus FALTER 32/98 vom 05.08.1998

Das Motto klingt für den Besitzer eines Reisebüros etwas ungewöhnlich: "Wenn man wirklich was für den Umweltschutz tun will, sollte man ja eigentlich gar nicht wegfahren", sagt Thomas Döbrösy. "Aber das macht ja null Spaß." Und vermutlich auch wenig Umsatz. Also veranstalten Döbrösy und sein Partner Walter Hofer Reisen, die den Schaden an der Natur so gering wie möglich halten wollen: "Wir nehmen unseren Müll immer mit, reisen in kleinen Gruppen und bewegen uns meistens zu Fuß", erklärt Döbrösy das Programm seiner vor sechs Jahren gegründeten "Pineapple Tours".

Geländewagenfahrten über Wüstenpisten, Übernachtungen unter freiem Sternenhimmel in Libyen, Besuch bei ehemaligen Kopfgeldjägern in Borneo, Lama-Trekking in den Anden und in den nepalesischen Bergen, Einbaumfahrten in Venezuela oder eine Expedition in das verbotene Königreich Mustang: Mit einem vierseitigen Katalog und "keiner einzigen Buchung im ersten Geschäftsjahr" startete Pineapple Tours, "inzwischen haben


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige