Elektropost, bitte

Internetcafes: Es müssen nicht immer Ansichtskarten sein. Besonders Touristen aus den USA sparen das Porto und melden sich per E-Mail bei den Angehörigen.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 32/98 vom 05.08.1998

Vienna is o.k. Love, Sue", hackt Sue in die Tastatur. Sue trägt Shorts und Trekkingschuhe, stammt aus "somewhere in New England", ist jung, hübsch und "abroad". Gemeinsam mit Bob und Richard (Michigan) sitzt sie im Cafe Stein an einem der vier Internetterminals und grüßt gerade elektronisch die Heimat. Insgesamt vier Wochen lang heißt es für Sue "Let's go Europe": Paris, Wien, Prag, Rom. Die beiden Boys aus Michigan hat Sue während der Reise getroffen. Jetzt erkunden die drei Amerikaner gemeinsam die Alte Welt. Die neuen Medien kommen da für die Kommunikation mit der Homebase ganz gelegen.

Internetcafes gibt es in jeder europäischen Metropole. Während Einheimische die - meist kostenpflichtigen - Terminals mehr zum Surfen auf der Infobahn benutzen, stellen die Computer für Globetrotter oft die einzige Verbindung nach Hause dar. Regelmäßig werden E-Mails verschickt und gecheckt. Das "still alive" geht täglich tausendfach rund um den Globus: Schneller als per Postkarte und billiger


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