Too big, Billa?

Seinesgleichen geschieht: Drei Überlegungen zu zwei Konzentrationsprozessen. Über einen davon spricht man nicht.


Armin Thurnher
Vorwort | aus FALTER 33/98 vom 12.08.1998

Schade, daß es Format, das Montagsmagazin, noch nicht gibt. Mein Vorschlag wäre ja Fellner oder Schulte-Fellner, wenn's denn sein muß, auch Fellner-Hillen gewesen. Heutzutage pflegen wirklich erfolgreiche Medienmenschen ihre Produkte nach sich zu benennen. Fellner-Hilton geht nicht, Fellner-Plaza dürfte sich besser für den Medienpalast eignen, dessen Grundstück und Bau wir Steuerzahler gerne finanzieren würden, wenn man uns endlich ließe.

Ich bin nicht abgeschweift, wollte nur vorauseilend sagen, die Kommentare zum Kauf von Meinl durch Billa/Rewe, geschrieben mit steif liberal formatierter Oberlippe, sind mir schon jetzt mächtig abgegangen. Was will der Staat da, hätten wir gelesen, der Konsument hat abgestimmt, mit den Füßen, dem Herzen, dem Wagerl und dem Geldbeutel. Was sollen die Sentimentalitäten um Meinl, noch gibt es Hofer, Greißler und Spar. Und demnächst kommen neue Konkurrenten, aus Deutschland und von anderswo. Laßt den Markt nur machen!

Und überhaupt, hätte es

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