Smoke on the Water

Donauinsel: Die Besiedelung der Donauplatte wird an der Copa Cagrana für Unfrieden sorgen - spätestens nächstes Jahr.

Politik | Thomas Rottenberg | aus FALTER 33/98 vom 12.08.1998

Das kann ich ausschließen." Grete Laska war deutlich. Die Donauinsel, betonte die Vizebürgermeisterin anläßlich der offiziellen Saisoneröffnung von Copa Cagrana und Sunken City zu Beginn des Sommers, werde nicht zum Handkuß kommen, wenn die angrenzende Donauplatte besiedelt werden würde. "Begehrlichkeiten kann es immer geben - aber wir haben die Lärmproblematik gelöst, es braucht sich niemand zu fürchten", präzisierte Laska damals auf Nachfrage - von den Inselgastronomen gab es Szenenapplaus.

Heute, drei Monate später, sind Abgesandte des Rathauses deutlich vorsichtiger. "Die Besiedelung der Platte birgt großes Konfliktpotential", meinte etwa Wiens Baudirektor Gerhard Weber vergangene Woche bei einem Lokalaugenschein, "wir wissen, daß da etwas auf uns zukommt." Der Konflikt zwischen Anrainern und Inselbenutzern ist vorprogrammiert: Bereits jetzt ist es unmöglich, das - vor 15 Jahren knapp unterhalb der Reichsbrücke errichtete - Amphitheater zu bespielen: Der Bezirk legt sich


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