Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 33/98 vom 12.08.1998

Wehret den Anfängen!

Immer wieder bin ich aufgefordert worden, die in Vorträgen geäußerten Gedanken zu Papier zu bringen. Ich habe damit lange gezögert. Denn etwas verbal auszudrücken ist eine andere Fähigkeit, als diese in Buchform zu bringen.

In der Serie "Berühmte Buchanfänge" bringen wir heute: Bijan Khadem-Missagh, "Das Musische als Lebensweise - Ein Credo".

Keine Macht den Drogen!

Und der Drogenmißbrauch ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Nein, wohnt noch immer. Denn, sollte er schon verstorben sein, z.B. in Bristol - wollen wir einmal unhinterfragt annehmen, wir wohl kaum imstande wären, jenen Abgesang an eine Welt, die wir in ihrer wunderschönen und verwirrenden Komplexität einfach nicht mehr verstehen können, als Begrüßungsfanfare in ein Millennium des möglichen Drogenmißbrauchs zu interpretieren.

Welche Drogen der Plattenrezensent der Zeitschrift Klein & Kunst nimmt, wollen wir gar nicht wissen.

Heimliche Zwillinge "Sie wollen sich von Don Quijote unterscheiden. Dieser hielt die Gasthäuser für Schlösser, und sie halten mein Schloß für ein Gasthaus", bemerkte Voltaire seinerzeit, und ich glaube, nach etwas Nachdenken wäre mir diese Pointe auch eingefallen, Voltaire hat mich sozusagen vorweg nachgeäfft, und das verbindet uns.

Karl Hohenlohe in der Krone Bunt.

Cinematisieren, aber richtig So x-beliebig hätte man sogenannte Sternstunden der Fernsehunterhaltung nicht zu einem "XY ungelöst" cinematisieren dürfen. Vielleicht hat Carter wirklich nicht mehr alle fliegenden Untertassen im Schrank.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen. Und Rudolf John ist, bestens erholt, aus dem Urlaub zurück.


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