Wienzeug

Politik | aus FALTER 34/98 vom 19.08.1998

Häupl vor Lugner Bei einer Direktwahl des Wiener Bürgermeisters müßte Michael Häupl (SP) die Konkurrenz nicht fürchten. Nach einer Umfrage des market-Instituts (sample = 400) kommt der amtierende Stadtchef derzeit auf 41 Prozent der Stimmen. Im Gegensatz zu früher liegt Häupl damit kaum noch über dem Wert der Wiener SPÖ (39 Prozent). Abgeschlagener Zweiter ist Richard Lugner (7 Prozent), vor dem Grünen Christoph Chorherr (6 Prozent) und VP-Chef Bernhard Görg (3 Prozent). FP-Obmann Hilmar Kabas erreicht trotz der aktuellen Plakatkampagne lediglich 2 Prozent, die Liberale Gabi Hecht muß sich mit einem Prozent begnügen. Bemerkenswert: 35 Prozent der Wiener wollen keinen der genannten Personen als Bürgermeister. Die aktuelle Parteienpräferenz der Wiener: SPÖ 39 Prozent, ÖVP 16 Prozent, FPÖ 24 Prozent, Grüne und Liberale jeweils 8 Prozent. Der neuen Gruppierung um den FPÖ-Dissidenten Rüdiger Stix gibt market-Chef Werner Beutelmayer bestenfalls 3 Prozent.

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