Frequenzgerangel.

Mobilfunkdeal: Die Mobilkom bekommt mehr Frequenzen. Das macht nicht alle froh.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 34/98 vom 19.08.1998

Damit allerorten in diesem Lande Mann und Frau fröhlich übers Handy parlieren können, bedarf es der Frequenzen, über die sich die digitalisierten Vokale und Konsonanten hinüberschlängeln. Nun braucht es aber bei sehr vielen GSM-Menschen auch sehr viele Frequenzen - zum Schlängeln der digitalisierten Vokale und Konsonanten. Da diese wiederum nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen, wird darum gestritten, daß sich die Antennen biegen.

Neben dem bislang verwendeten 900-Megahertz-Frequenzband ist im Bereich 1800 Megahertz das GSM-Telefonieren reserviert. (Frequenzen sind nicht beliebig verwendbar, ansonsten würden sich TV, Radio, Rettung, Schiffahrt, Militär oder eben Telefonieren über das Handy in verschiedenen Staaten unentwegt in die Quere kommen.) Laut EU-Richtlinie 87/372 müssen die einzelnen Mitgliedsstaaten binnen zehn Jahren (das ist bis 2001) die für GSM vorgesehenen Frequenzen auch für GSM verwenden. Da sich in diesem Bereich nach wie vor das analoge D-Netz der Mobilkom


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