Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 34/98 vom 19.08.1998

Engagierte Künstler: die Theorie Die Position des Künstlers zur Politik ist für mich ein wichtiges Thema. Was bedeutet Engagement heute? Das ist eine Frage, die wir uns täglich zu stellen haben.

Diese Forderung des Regisseurs Philippe Arlaud macht den Bühne-Interviewer Peter Blaha neugierig: "Und wie lautet die Antwort?"

Künstler machen zwar keine Politik, aber sie entwickeln neue Formen, und diese werden zu einem politischen Aspekt.

So einfach ist das. Theoretisch.

Engagierte Künstler: die Praxis In einer Zeit der Zwänge und Bürden ist dies wohl der Beitrag zu einer der unverkrampftesten Umgangsformen, die es gibt. (...) Bei aller der Freizügigkeit, für die sich Rockbitch aussprechen, sprechen sie sich doch auch ganz energisch gegen Kindesmißbrauch aus und erteilen kranken Phantasien dieser Art eine mehr als deutliche Absage.

Umgangsformen sind auch Formen. Und wie sie in ihrer Presseaussendung mehr als deutlich macht, hat die Oben-ohne-Band Rockbitch ("revolutionär, radikal, wichtig") ihren Arlaud gut gelernt.

Geheimnisvolle Gourmetvergleiche Erfrischend und wirklich schmackhaft dagegen die "Kalte Krautsuppe" mit dem geheimnisvollen und charakteristischen Duft eines Internat-Waschraums, gleichzeitig anziehend orientalisch durch geröstete Leinsamen und Olivenöl.

L. Morelli, sehr lecker im Standard.

Gourmethafte Kritikervergleiche Es muß wie das wundersame Erdäpfelgulaschrezept meiner lieben Großmutter sein, das selbst die gourmetphoben Machenschaften ihrer Tochter bzw. noch später meine eigenen dilettantischen Kochattacken unerwartet glorreich ausgehen ließ?

Für ein Wortspiel verbrät Rudolf John sogar seine Großmutter.


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