Outlets und Malls

Kommentar: Wohin geht der Handel? Was wird mit der Nahversorgung? Was soll ein Kunde tun, wenn in einer Einkaufsstraße ein bis zwei Drittel der Geschäfte zugesperrt hält?

Vorwort | Erwin Pock | aus FALTER 35/98 vom 26.08.1998

Mit der Eröffnung des Factory Outlets in Parndorf, verschönernd als "Designer Outlet" benannt, wurde ein neues Kapitel im österreichischen Handel aufgeschlagen. Der österreichische Handel befindet sich in einem außerordentlichen Umbruch, der in diesem Umfang eigentlich unerwartet kommt. Das betrifft nicht nur die Übernahme von Billa/Merkur und jetzt auch Meinl durch die deutsche REWE, betroffen sind auch alle anderen Branchen. So zum Beispiel will der deutsche Discounter Lidl eine Kette in Österreich hochziehen, die auch den bekannten Hofer-Konzern das Fürchten lehren wird. Ähnliches gilt für den Optiker Fielmann, der schon auf Ausschau nach entsprechenden Standorten ist. Hennes & Mauritz oder Peek & Cloppenburg haben sich ja bereits etabliert. Abzuwarten bleibt, ob nicht auch holländische, britische, französische oder schwedische Konzerne hierzulande Fuß fassen wollen. Österreich ist zwar kein sehr großer, aber aufgrund seiner Wirtschaftskraft ein sehr attraktiver Markt


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