Wahlrecht muß Ziel bleiben

Integration: Der neue Chef des Wiener Integrationsfonds, Johannes Seitner, über die Ausländerpolitik der SPÖ, den Gemeindebau und Karl Schlögl.

Politik | Gerald John | aus FALTER 35/98 vom 26.08.1998

Schon vor seiner Ernennung wurde der neue Geschäftsführer des Integrationsfonds, Johannes Seitner, hart kritisiert: ÖVP, Grüne und Liberale bezeichnen den 44jährigen Sozialarbeiter, der bisher die Notschlafstelle der Bewährungshilfe geleitet hat, als Parteisoldat und zweifeln an seiner Kompetenz. Ein Unterschied zu seinem Vorgänger Max Koch fällt beim Interview auf den ersten Blick auf: Seitner rückt mit einem Pressesprecher von Integrationsstadträtin Renate Brauner an.

Falter: Wird bei Ihren Interviews immer ein Aufpasser der Stadträtin dabeisitzen?

Johannes Seitner: Mit Sicherheit nicht. Aber ich trete meinen Dienst erst am ersten September an. Bis dahin verfüge ich über keine Ressourcen des Integrationsfonds. Solange steht mir für die Öffentlichkeitsarbeit das Stadtratbüro zur Verfügung. Das ist ein Provisorium.

Ihr Vorgänger hat ja gerne und viel ohne Einwilligung des Stadtratbüros gesprochen. Das hat ihm unter anderem letztlich seinen Job gekostet. Was haben Sie von


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