Ballermann 22/Interview: Die drei von der Tankstelle

Stadtleben | Thomas Rottenberg | aus FALTER 35/98 vom 26.08.1998

Etwa zwanzig Unternehmer gibt es an der Copa und der Sunken City. Die drei wichtigsten sind der Sportartikelhändler Walter Schuh und die Gastronomen Carl Hofbauer und Norbert Weber. Nicht nur wegen ihrer Lokale (Hofbauer: Atoll, Sunken City; Weber: Bacardi/Fujitsu-Floß, La Rhumba, Smiling Island, American Icebar, Jose Cuerno Island), sondern auch, weil einige andere Lokalbetreiber sozusagen Sub-Pächter auf von Schuh, Hofbauer und Weber erschlossenen Flächen sind.

Falter: Warum fallen die Leute auch betrunken so selten ins Wasser?

Carl Hofbauer: Dafür sind zwölf Jahre natürliche Selektion verantwortlich.

Und davor? Wie war das damals?

Walter Schuh: Am 31. Oktober 1984 haben wir unser Haus eröffnet. Die Reichsbrücke war noch eine Notbrücke, und unser Haus lag auf der grünen Wiese, mitten in einer Baustelle, die Neue Donau war noch nicht einmal fertiggegraben.

Hofbauer: Ich bin 1985 gekommen. Ich habe gedacht: Wasser und U-Bahn sind hier, das wird ein tolles Gebiet. Da habe ich begonnen,


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