Für 100 Millionen mehr

Filmförderung: Die lange angekündigte Film-Offensive läßt sich nun beziffern: Das Budget des Österreichischen Filminstituts wird um 100 Millionen Schilling aufgestockt.

Kultur | Christian Cargnelli | aus FALTER 36/98 vom 02.09.1998

Wir haben keinen eigenen Ansatz für Filmförderung", sagt die freundliche Dame vom Kulturreferat. "Wir sind eine extrem kleine Abteilung." Bis zu "ein paar hunderttausend Schilling pro Jahr" könnten trotzdem für Filmproduktionen ausgegeben werden, größere Projekte seien "mit unserem politischen Referenten Dr. Ausserwinkler" abzusprechen, der letztendlich persönlich über alle Ansuchen entscheide.

Was lernen wir daraus? Wer hierzulande einen für hiesige Verhältnisse durchschnittlich budgetierten Kinofilm (20 bis 30 Millionen Schilling) produzieren will - und nichts geerbt hat -, wird sich zwecks Basisfinanzierung eher weniger gen Süden, Richtung Kärnten also, wenden; auch nicht nach Vorarlberg, wo im Vorjahr 440.000 Schilling für den Landestrachtenverband ausgegeben wurden, aber nur rund 300.000 für Filmprojekte.

Nein, sinnvollerweise wird das Drehbuch samt Kalkulation an die beiden großen Förderinstanzen der öffentlichen Hand herangetragen: an das vom Bund finanzierte Österreichische


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