Kunst Kurz

Kultur | Markus Wailand | aus FALTER 36/98 vom 02.09.1998

Traumrealitäten Zwischen der Trabrennbahn und dem Stadionbad liegen nicht nur fünf Gehminuten, Laub und Kastanien (saisonbedingt), sondern auch ein paar Bildhauerateliers. Selbst für Zufallspassanten waren sie stets ob der diversen Skulpturenteile auszumachen, die in den paradiesartig überwucherten Gärten lagern. Nun werden drei Ateliers in diesen Dornröschenburgen neu vergeben: die ehemaligen Arbeitsräume der Herren Kölbl (86 m2), Hauser (145 m2) sowie Hofleitner (173 m2) sind ab 1. Jänner 1999 bezugsfertig. "Die vorrangige Berücksichtigung von Bildhauern hängt mit dem kaiserlichen Dekret zusammen, mit welchem die beiden Pavillons im 19. Jahrhundert für die Zwecke hervorragender Bildhauer gewidmet wurden", heißt es im Ausschreibungstext, aber auch, daß man Entwicklungen in Richtung Konzept und Installation berücksichtigen werde. Hingegen gilt Pinselverbot: "Ausgeschlossen ist das Gebiet der reinen Malerei." Die Mietkosten werden sich auf etwa öS 80,-/m2 inklusive Betriebskosten


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