Kommt nicht in die Tüte

Schulanfang: Montag beginnt für 17.500 Taferlklaßler erstmals der Sinn des Lebens. Damit sich die lieben Kleinen schon jetzt auf den darauf folgenden Ernst vorbereiten können, bietet der "Falter" das Schultütenservice für die Eltern: Was in die Tüte kommt und was nicht. Eine Anleitung zum Erfolgreichsein.

Stadtleben | S.Neudecker, C.Wurmdobler (Text) und A.DUSL (Illustration) | aus FALTER 36/98 vom 02.09.1998

Tamagotchi Wer seinen Sprößling jetzt noch mit dem nervigen japanischen Versorgungswecker ausstattet, braucht dringend Nachhilfe in Sachen trendy Unterhaltungselektronik. Her mit Nintendo und Playstation!

Gender-Toys Ja, ja - gegessen: Puppen bleiben in Mädchentüten, Bälle bleiben in Bubentüten. Damit die Jungs und Mädels möglichst früh lernen, wo es später mal langgeht. Gutes Training für die Zukunft an Herd und Fuß-, äh, Streetballplatz.

Baseballschläger Besonders empfehlenswert für stillere Kinder: der Baseballschläger. Damit haben Abc-Schützen im täglichen Überlebenskampf am Pausenhof einfach das überzeugendere Argument (Schußwaffen gibt's ja erst ab 18 und am Mexikoplatz). Außerdem: gute Vorbereitung für nachschulische schlagende Verbindungen.

Kinderhandy Naht- oder besser: drahtlos vom Babyphone zum Kinderhandy. Ständige Erreichbarkeit sollte schon früh genug vermittelt werden. Muß eigentlich der Anrufton während des Unterrichts abgedreht sein?


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