Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Wir hier sind die Typen, die am Boden bleiben. Wir glauben zu wissen, daß Sie, Leserschaft, uns dieser unserer Bescheidenheit wegen schätzen. Andererseits sehen wir es ganz gern, wenn man anerkennt, daß wir ab und zu die ersten sind. Die einzigen nie, weil viele andere kommen und unsere Geschichten nachschreiben. Wenn sie uns dabei nicht zitieren, schreien wir nicht gleich "Untergriff!" oder "Megasauerei!"

Einen kleinen Hinweis gestatten wir uns aber doch. Die Sache mit den Asylplänen der Bundesregierung stand eine Woche lang in allen österreichischen Blättern. Ein Woche zuvor stand sie bei Patrik Volf in Falter 35/98. Zuletzt ging die Sache einigermaßen glimpflich aus: "Nach ersten Veröffentlichungen des Papiers im Falter und in der Presse", berichtet diese letzten Samstag, werde Innenminister Karl Schlögl den Matzka-Vorschlag nun abändern. Leicht sind wir zufrieden! Und wenn's der guten Sache dient, verzichten wir gern einmal darauf, zitiert zu werden.

Sollten Sie sich während


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