Ich stehe hinter euch!

Seinesgleichen geschieht: Medienpolitik ist ein Thema, das immer wichtiger wird, auch wenn man nicht darüber spricht.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Der Wahlkampf hat bekanntlich mit dem 1. Juli begonnen; ihre Wichtigkeit bezieht Österreichs EU-Präsidentschaft vor allem aus dem Darstellungspotential, das sie den großkoalitionären Protagonisten im Inland bietet. Sie wissen noch nicht genau, wie sie's uns rüberlöffeln, und natürlich will keiner der erste sein. Aber der Märztermin für die nächsten Nationalratswahlen dürfte längst feststehen.

Nun beginnt auch die parlamentarisch-politische Saison mit den üblichen Feierlichkeiten und Ritualen. Mein Beitrag zu diesem Geschehen, dem ich sonst als teilnahmsloser Beobachter gegenübersitze, besteht bekanntlich in meinem letzten Satz, den ich in der Art einer rituellen Beschwörungsformel Woche für Woche wiederhole.

Ich bin mir bewußt, er bedürfte einer Modifizierung. Die Mediaprint ist nicht besser geworden, aber das vielgestaltige Böse schläft nicht. Die Medienverhältnisse haben sich geändert, also müssen sich auch die Formulierungen ändern. Gerd Schulte-Hillen, Eigentümervertreter


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