Paralysierte Supermacht

Ausland: Hinter dem Wüten der amerikanischen Rechten gegen Präsident Bill Clinton steht mehr als moralische Empörung


Raimund Löw
Vorwort | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Speaker Newt Gingrich wartet auf Post von Kenneth Starr: Der Bericht des Sonderstaatsanwaltes über die Verfehlungen des Präsidenten in Sachen Monica Lewinsky soll noch vor Ende der Legislaturperiode am 9. Oktober an den Kongreß weitergeleitet werden.

Die Midterm Elections nahen: Es herrscht Wahlkampf in der amerikanischen Politik. Und der wird immer mehr überschattet von den großen Alternativen, auf die die gegenwärtige Krise der amerikanischen Präsidentschaft hinausläuft: Amtsenthebung oder Abmahnung, zurücktreten oder weiterkämpfen? Als "eine Art unblutige Revolution" bezeichnet der New Yorker Staranwalt Alan Dershowitz das Impeachment-Verfahren. Daß darüber immer mehr führende Demokraten ernsthaft nachdenken, hat die Ausgangsposition Clintons für diesen entscheidenden Showdown nicht verbessert.

Sollten seine unverändert guten Umfragewerte unter dem Trommelfeuer der erbarmungslosen Medienkampagne und beeinträchtigt durch die dunklen Wolken am Konjunkturhimmel einbrechen,

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