Lipizzaner im Unionsgeschirr

Serie: Ein zweiter deutscher Blick auf unser Land: Österreichs Führungsduo sorgt sich den Reformstaaten gegenüber um die Befolgung von EU-Richtlinien. Solch sorgenvoller Eifer wäre im eigenen Land ebenfalls angebracht.

Politik | Reinhard Olt | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Österreich von außen - Teil 2 Seit 1. Juli hat Österreich die EU-Rats-Präsidentschaft übernommen. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Zeit auch für einen Blick von außen. Viermal hintereinander werden an dieser Stelle Wien-Autoren und Wien-Korrespondenten ausländischer Qualitätsblätter ihre Ansicht von Österreich zeichnen. Diesmal schreibt Reinhard Olt von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, es folgen Beat Ammann von der Neuen Zürcher Zeitung und Karin Jusek vom niederländischen NRC Handelsblad. Einen kleinen Österreich-Fragebogen finden Sie auf dieser Seite. - Bisher erschienen: Uwe Mattheiß von der Süddeutschen Zeitung, "Nazibuam und Kulturnation" (Falter 36/98).

Nach dem zähen Euro-Gipfel, der den ersten Präsidenten der Zentralbank kürte, entfuhr dem österreichischen Bundeskanzler eine unbedachte Sentenz. Man habe gelernt, sagte er, wie man einen EU-Gipfel nicht organisieren dürfe. Die auf den britischen Vorsitz gemünzten Worte legen die Meßlatte für das


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