Hab acht!

Integration Ein Reformplan für den Integrationsfonds sorgt für politischen Wirbel. Gerald John

Politik | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Ist Johannes Seitner, Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds (WIF), ein SPÖ-Parteisoldat? Möglicherweise egal. Denn ein aktuelles Reformpapier, das dem Falter vorliegt, sieht für die Institution ohnehin eine engere Bindung an die Stadt als bisher vor. Das von einer Fonds-Arbeitsgruppe mit Unterstützung des Kommunalpolitischen Dokumentations-Zentrums (KDZ) ausgearbeitete Papier beschreibt das Modell des "Kontraktmanagements" für den mit 72 Millionen Schilling budgetierten Fonds: Gemeinde und WIF sollen künftig Leistungsvereinbarungen treffen, für die dann ein Wirtschafts- und Personalplan erarbeitet werden soll. Nach deren Fertigstellung wird darüber im Kuratorium des WIF abgestimmt. Bisher hatte der Fonds-Geschäftsführer - unter informellem Einfluß der Stadträtin - das Budget erstellt, das dann von den Fonds-Gremien abgesegnet wurde.

Kritik an dem Reformpapier ließ nicht lange auf sich warten. Maria Vassilakou von den Grünen fürchtet, daß im Kontraktmodell künftig

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