Wienzeug

Politik | aus FALTER 37/98 vom 09.09.1998

Teurere Tram Am Donnerstag wird es offiziell: Finanz- und Stadtwerkestadträtin Brigitte Ederer wird die neuen Tarife für die Wiener Linien verkünden. Durchschnittlich werden Fahrscheine um zehn Prozent teurer, einzig das Studententicket steigt nicht im Preis. Die Preiserhöhung, argumentiert Ederer, sei notwendig, weil der Kostendeckungsgrad bei den Wiener Linien gerade mal bei 48 Prozent läge - im Verkehrsverbund Ost Region (VOR) seien aber 55 Prozent vorgeschrieben - die Gemeinde stützt die Verkehrsbetriebe jährlich mit etwa 7 Milliarden Schilling. Im Vorjahr war eine Tariferhöhung am kategorischen "Njet" der ÖVP gescheitert, woraufhin der VOR beinahe geplatzt wäre. Heuer will sich die ÖVP nicht querlegen - im Gegensatz zu den Oppositionsparteien. Deren Verkehrssprecher bezeichnen eine Ticketpreiserhöhung als "Signal in die falsche Richtung" und fordern, daß statt dessen Einsparungspotentiale innerhalb der Wiener Linien genutzt werden sollen. "Noch unter Ederers Vorgänger


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