Respekt, Herr Matzka!

Kommentar: Der Sektionschef Manfred Matzka verdient Anerkennung für sein EU-Papier. Er schreibt, was Europas Regierungen denken und doch kein Minister zugeben will.

Patrik Volf | Vorwort | aus FALTER 38/98 vom 16.09.1998

Ein neuer Spin ist unterwegs und wirbelt von der Herrengasse in die Redaktionen der Gazetten. Wohl ausgewogen werden Artikel und Schlagzeilen plaziert, die Kronen Zeitung für das Grobe, Presse und Standard für das Feine. In der Muthgasse werden auf der Titelseite neue Wellen herangeschrieben, um sich über das Land in millionenfacher Auflage hinwegzuwälzen: "Grüne fallen über Österreich her!" (mit Ausrufungszeichen), "Flüchtlingszahlen steigen wieder" (ohne Ausrufungszeichen). Via Qualitätszeitungen wird kolportiert, der ungeliebte Asyl- und Fremden-Sektionschef Manfred Matzka solle per Regierungsbeschluß in den Verfassungsgerichtshof hinweggelobt werden. (Nicht das erste Gerücht dieser Art, sei an dieser Stelle festgehalten.) Es gilt vergessen zu machen, was sich in den letzten Tagen bis in den letzten Winkel der EU verbreitet hat. Österreich sägt an der Genfer Flüchtlingskonvention und stellt in einem Vorschlag für eine neue europäische Migrationspolitik unter anderem das

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