Zweifelhafte Referenzen

Filmwirtschaft: Neues von der Filmförderung: Peter Wittmann denkt nach, der ORF zahlt wieder mehr, und findige Produzenten haben eine Lücke im System entdeckt.

Christian Cargnelli | Kultur | aus FALTER 38/98 vom 16.09.1998

Nachdem Kunstkanzler Klima den heimischen Filmschaffenden eine - zunächst einmalige - Aufstockung der Kinofilmförderung um 100 Millionen Schilling zugesichert hatte (siehe Falter 36/98), trat sein Staatssekretär an die Öffentlichkeit, um weitere Schritte bekanntzugeben, mit denen der Bund den österreichischen Film zu unterstützen gedenkt. Zuvorderst nannte Peter Wittmann "imagefördernde Maßnahmen" und "öffentlichkeitswirksame Kampagnen". So könnte ein neuer, groß aufgezogener Filmpreis geschaffen werden, um den "Mann auf der Gasse" mit dem Ö-Film vertraut zu machen, "denn wenn Sie den fragen, was er über den österreichischen Film weiß ..."

Zweiter Schwerpunkt des "Strukturpakets" sei, laut Wittmann, der "Beschäftigungseffekt". Weltweit boome die Filmindustrie, "Film gilt als das zeitgenössischste aller Medien", nur hierzulande herrsche hohe Arbeitslosigkeit in der Branche. Ziel sei die "private Kapitalfindung" zum Zwecke der Finanzierung heimischer Produktionen.

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