Wienzeug

Politik | aus FALTER 39/98 vom 23.09.1998

Der Laska-Tausender Mehr Bio für Wiens Kleine wünschen sich die Grünen. Denn derzeit werden die 21.752 Kinder in den Tagesheimen der Stadt ausschließlich von der Firma Gustana verköstigt. Die Wigast-Tochter verwendet für ihre Mahlzeiten allerdings kaum Lebensmittel aus biologischem Anbau. Dabei, kritisiert Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Wiener Grünen, sei die Gustana-Verpflegung auch noch teurer als das vergleichbare Offert einer anderen Firma: Das St. Pöltner Unternehmen Gourmet würde ihr Essen um rund 1000 Schilling billiger pro Kind und Jahr auftischen - und das überwiegend mit Zutaten aus biologischem Landbau. Derzeit kostet die Eltern ein Gustana-Jahresservice pro Kindermagen 7900 Schilling. Konkurrenz hatte die Gustana bisher dennoch nicht zu fürchten: Aufgrund eines Vertrags der Gemeinde mit der Wigast-Vorgängerfirma WÖK wurde die Versorgung der Kindertagesheime nie ausgeschrieben, sondern immer an dasselbe Unternehmen vergeben. Kommentar aus dem Büro von

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige