Die Elektropost

e-mail Elektronische Post wird zum Massenmedium. Endet der Briefträger als Werbeträger?

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 39/98 vom 23.09.1998

Briefeschreiben ist aus der Mode gekommen. Mit der flächendeckenden Versorgung durch Telefonanschlüsse ging der Versand niedergeschriebener Gedanken zurück. Schnell begnügte man sich mit den vertrauten Stimmen aus der Ferne. Die elektronischen Versatzstücke für den Internet-Briefkasten dürften ihre papierenen Vorgänger im Schriftverkehr nun ins endgültige Aus versetzen.

In Österreich werden täglich über eine Million E-Mails verschickt. Lorenz Glatz von Telekabel Wien: "Durch das Telekabelnetz wandern an durchschnittlichen Tagen rund 50.000 E-Mails. Allerdings ist E-Mail nicht gleich E-Mail, denn manch ungewollte Werbebotschaft wird zigfach an vielerlei Empfänger versendet. Andererseits verwenden Geschäftskunden üblicherweise eigene Server, sodaß sich eine genaue Zahl nur schwer angeben läßt." Insgesamt bieten in Österreich über 70 Provider E-Mail-Dienste an.

Beim weltweit größten Onlinedienst AOL (zwölf Millionen Abonnenten) hat sich die Zahl der täglich übertragenen


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