Von Berti zu Gerhard

Seinesgleichen geschieht: Wie der Fußball hilft, die Welt zu verstehen. Über Deutschland, die Europaliga und Österreich.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 40/98 vom 30.09.1998

Die Philosophen haben die Welt nur interpretiert, es kömmt aber drauf an, sie zu verändern. Sagt Karl Marx. Falsch, sagt Wolfgang Fellner: Die Journalisten haben die Welt nur erklärt, es kommt aber drauf an, sie zu verkaufen. Grind hypen kann jeder. Mit Spannung warte ich nun darauf, wie man journalistische Qualität verhökert. Bisher war diesbezüglich nicht viel Neues (außer dem Rubbel-Abo bei der Konkurrenz) zu sehen. Wo ist das vorauseilende Siegesgeheul, auf Salonstärke heruntergeregelt? Wo bleiben die wirklich niveauvollen Elektrogeräte? Die wirklich vornehmen Sonderpreise? "Jedes Heft Format für nur 5 Schilling", schon gesehen in News, wirkt, unter uns gesagt, ein wenig ordinär. Vielleicht wird's ja noch innovativer. Spätestens nächsten Montag werden wir mehr wissen.

Solange Zeit bleibt, beschäftige ich mich mit Welterklärungen. Zum Beispiel mit Fußball. Zur Unzeit, sagen Sie? Mitnichten. Anfang September gab Hans Hubert Vogts seinen Rücktritt als deutscher Bundestrainer


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