Comandante Dusilov: Schnittstellengesellschaft

Stadtleben | aus FALTER 40/98 vom 30.09.1998

Wir leben weder in der Moderne, noch im Zeitalter der Weltraumfahrt, wir leben, so der Nationalökonom Thomas Seifert, schlicht und einfach in einer Schnittstellengesellschaft. Die Schnittstelle ist es, über die sich diese Welt definiert. Ohne Schnittstellen gäbe es diese Kolumne gar nicht. Sie durchläuft schon auf dem Weg zu meiner Zahlenprofetin (so heißt Computer auf Isländisch) einige von ihnen. In der Zahlenprofetin drinnen vermanscht dann das QuarkXpress mit Hilfe vieler interner Schnittstellen die von mir ausgedachten Buchstabenfolgen zu Bits, Bytes und Kilobytes und läßt es zu, daß ich es über eine (virtuelle!) Schnittstelle zum Attachment mache. Meine Kolumne ist jetzt ein Attachment und solche Attachments können problemlos über mein hochmodernes Modem (das wiederum eine Schnittstelle ist) zu einer Zahlenprofetin in Kalifornien geschickt werden. Wie sich leicht denken läßt, sind zwischen meiner Zahlenprofetin und der in Kalifornien enorm viele Schnittstellen. Die Zahlenprofetin namens HotMailServer schickt die Kilobytes dann über vielerlei andere Schnittstellenpassagen wieder nach Wien. Erraten: Zu einer weiteren Schnittstelle! Es ist das Modem schräglinksoben neben Sigrid Neudeckers Zahlenprofetin. Was dann passiert, lesen Sie näch...s....


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