Liebe Leserin, Lieber Leser!

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 41/98 vom 07.10.1998

Arschlöcher, herhören! Yessir! Jawollsssirr! Gebrüll am Gang, knallende Knobelbecher, Stöhnen, dumpfe Keuchlaute. Wolfgang Kralicek hebt die Braue: "Aha. Kollege Nüchtern scheint gerade von Spielbergs ,Private Ryan' zurückzukehren" (vgl. Seite 68). Zudem steht der brave Mann noch immer unter dem Schock der Format-Präsentation vom Sonntag (siehe auch Medienteil ab Seite 19).

Eine gescheiterte Idee. In diesem Umfeld entstand eine Idee, von der wir die Marketingabteilung nicht überzeugen konnten. Da Magazine heutzutage zum Diskontpreis erhältlich sind, dachten wir an einen echten Kampfpreis (siehe Bild). Der Haken: Der Einzelverkaufszuschlag von öS 27,- (in kleinem, aber deutlichem Druck ausgewiesen) ließe sich im Einzelhandel schwer durchsetzen, meinten die Verkaufsfachleute.

Eine neue Kraft. Die neue Partyfackelträgerin, Nachfolgerin von Mathias Del Campo, heißt Natalie Brunner. Der FM4-Hörerschaft als poetisch wabernde Luna Luce bekannt, wird sie dem Falter-Publikum pragmatische Party-Kompetenz präsentieren. Dazu erfreut ein reformierter Partytimer die Interessenten (im Lexikon): mit mehr Terminen und besserer Übersicht.

Drei Hinweise. Das Feuilleton des "Falter" braucht kein Eigenlob. Ihre Kompetenz stellt die Kulturredaktion diesmal nicht nur im Hauptheft, sondern zusätzlich in drei Beilagen unter Beweis. Erstens in Österreichs bester und umfangreichster Bücherbeilage (zusammengestellt vom Doppel-Klaus Nüchtern und Taschwer). Zweitens in der bemerkenswerten Viennale-Beilage (redigiert von Michael Omasta) und drittens im kenntnisreichen Sonderheft "dietheater" (Redaktion: Wolfgang Kralicek).

Eine Korrektur. Montechristo Nummer 4 sind nicht Torpedos, son-dern Coronas. Torpedos sind Nummer 2. Danke für die eingegangenen Hinweise.


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