Tagen, reden, wichtig sein

Medientage 98: Prominente Medienmacher und Werbetreibende diskutierten über neue Tendenzen bei Print- und elektronischen Medien.

Markus Zwettler | Medien | aus FALTER 41/98 vom 07.10.1998

Die Grandseigneurs des Fernsehens können sich ein Leben ohne sich selbst nicht vorstellen. Etwa Hans Mahr von RTL, der überzeugt ist, daß die Menschen einen gemeinsamen Gesprächsstoff brauchen. Und den ernten sie aus ein paar wenigen Fernsehsendern. Horst Stipp von Network NBC hat bereits Erfahrung mit digitalen TV-Kanälen und kommt zum Schluß: "Beware of the hype." Technische Möglichkeiten hochzuloben und der Realität ins Auge schauen seien zweierlei Paar Schuhe. Der neue ORF-Generalintendant Gerhard Weis bleibt überhaupt lieber in ,Medien-Albanien' als daß er das Feld freiwillig den Medienkolonialisten überläßt. Sein Vorgänger Gerhard Zeiler spricht von einer Medien-Überregulierung in Österreich: "Ich halte auch Werbebeschränkungen für unsinnig. Der Markt regelt das von selbst." Selbst bei einer Mehrzahl privater TV-Anstalten werde die Bequemlichkeit der Seher das Establishment bestätigen. Zum Pay-TV weiß Hans Mahr: "Der durchschnittliche Haushalt gibt bereits fünf

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