In Kürze

Kultur | aus FALTER 41/98 vom 07.10.1998

Wien modern 98 Skandinavien und das Baltikum, Spanien und Portugal, Griechenland, die Türkei und der Balkan sowie Rußland stehen von 31. Oktober bis 30. November im Mittelpunkt des größten österreichischen Festivals für zeitgenössische Musik. Unter dem Motto "An den Rändern Europas" stellt Wien modern das teilweise stark eigenständige zeitgenössische Musikschaffen in diesen Staaten vor. Neben den naturverbundenen Schöntönern des Baltikums, der extremen Russin Galina Ustwolskaja und dem radikalen Griechen Jani Christou kommen aber auch österreichische Komponisten wie Georg Friedrich Haas ("Nacht") oder Christian Mühlbacher zum Zug. Im begleitenden Symposion (von 5. bis 7. November) decken Referenten wie Ulrich Dibelius, Constantin Floros oder Tatjana Rexroth den Theoriebedarf zum Thema ab; die Komponisten Cristóbal Halffter und Magnus Lindberg stellen sich in Komponistengesprächen persönlich vor. Eröffnet wird übrigens ganz zentral: Die Chance, Pierre Boulez und sein


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