(Finstere) Stern-Stunde

Neue Imbissstube: In einer ehemaligen Vinothek kocht eine ehemalige Schauspielerin, die auch ehemalige Szell-Köchin ist.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 41/98 vom 07.10.1998

Imbißstuben sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Statt Schnitzel, Fleischlaibchen und Fritteusengeruch ist man umgeben von ausgesuchten Weinen, klassischer Musik, und was man zu essen bekommt, spottet allem bisher Gewohnten.

Seinen Namen verdankt der Finstere Stern dem Umstand, daß außerhalb der Stadtmauern alles unbeleuchtet war. Irgendwann im Mittelalter. Das Gewölbe, in dem der heutige Finstere Stern untergebracht ist, hat ebenfalls bereits einiges hinter sich: Wenigstens ein Kinderhaubengeschäft und zwei verschiedene Vinotheken sind belegt.

Als Vinothek hat Ella Peneder vor zweieinhalb Jahren den Stern übernommen, durfte allerdings bis vor kurzem dementsprechend nur Wein verkaufen. "Nur" deshalb, weil Peneder eine hervorragende Köchin ist. Oder eigentlich Schauspielerin. Bereits während ihrer Engagements an den Staatstheatern in Tübingen und Stuttgart pflegte die heute 37jährige nicht nur die eigenen Premieren, sondern sogar das Publikum zu bekochen. "In einem Stück


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