Neue Platten

Kultur | aus FALTER 44/98 vom 28.10.1998

ROCK / POP Cypress Hill: IV Sony Das Nette an Cypress Hill war schon immer, daß es nicht nötig ist, sich dem B-Boyismus oder dem Pseudo-Gangstatum hinzugeben, um ihren Beats lauschen zu können. Denn die Pro-Hemp-Rapper schafften es, Genres aufzubrechen, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen: "Insane in the Brain" oder "I Ain't Going out Like That" waren immer HipHop. Dennoch spielten Cypress Hill stets auch für ein Publikum, das sich bei Rage Against the Machine ebenso wohl fühlt wie bei Sonic Youth. Dennoch standen Kooperationen mit Wu-Tang oder LL Cool J diesem Crossbreeding nie im Weg. Mit IV setzt die Band um die Brüder Sen Dog und Mellow Man Ace den schubladenübergreifenden Streifzug durch die Ländereien des Sprechgesangs fort: Fett produziert, lassen die 17 Songs dem Zuhörer bei relaxt dahinblubbernden Kleinhymnen gerade genug Zeit, den einen Zug am Krautglimmstengel zu konsumieren, bevor Uptempogrooves wieder zum Mitwippen zwingen. Eine Empfehlung sowohl für


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