Gaudeamus igitur

Fertig: Die Studenten der auslaufenden Neunziger dürften tatsächlich mehr studieren als feiern. Auf jeden Fall geht heutzutage weniger Glas zu Bruch als noch vor fünf Jahren. Teil 6 der "Falter"-Studentenserie.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 44/98 vom 28.10.1998

Für gewöhnlich verklärt die Zeit die Geschichte. Wenn Studenten zum Feiern rufen, ist es eher umgekehrt. Da wird alles noch im nachhinein um einiges wilder, als es damals möglicherweise tatsächlich war.

Panorama, Pfeilgasse und Lerchenfelder Heim sind die Namen, die wie aus der Pistole geschossen kommen, wenn man nach den "legendären" Studentenfestln dieser Stadt sucht. Beim Lerchenfelder Heim erzählt man sich von den legendären Toga-Partys, die damit beginnen, daß die Besucher in Leintücher gehüllt beim Fest erscheinen. Und die damit enden, daß diese Besucher in den Brunnen des vor dem Heim liegenden Weghuber-Parks springen. Im Pfeilheim soll am Ende einer Festivität schon einmal ein Turnsaal unter Wasser gestanden haben. Und die Feste im Panorama-Heim hätten überhaupt jeden Rahmen gesprengt. "Da waren 3000 Leute im Haus", erzählt Martin Lugmayr, Studentenvertreter des Pano-Heims, "da war der ganze Campus voller Leute." Angeblich hätten die heimeigenen Organisatoren bei


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