"Läppische Sachen"

Prater: Der Wiener Prater soll runderneuert werden. Nicht erst seit letzter Woche. Seit kurzem aber gibt es zwei Manager, die die Rahmenbedingungen ergründen sollen.

Politik | Thomas Rottenberg | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Im Prater blüht nix. Weder Bäume noch Ideen. Höchstens der Rost, der sich an Schaubuden-Geländern vorfrißt, sobald die sommerliche Hauptsaison vorüber ist. Doch auch wenn mancher Budenbetreiber mittlerweile gelangweilt über die Lacken in den immer noch löchrigen Straßen des Wurstelpraters blickt, gibt es zumindest zwei Wiener, denen das Herz der Stadt einheizt: Immerhin sind Günther Sallaberger und Martin Schwarz angetreten, um zu beweisen, daß aus den vergangenen Frühling vorgestellten Nutzungsplänen für eine Attraktivierung und Neuordnung des 14 Hektar großen Areals zwischen Praterstern, Hauptallee und Stadion mehr zu machen ist als heiße Luft im medialen Sommerloch. Dabei heißt es nicht nur teilweise schwer bis gar nicht kompatible Projekte zu akkordieren, sondern auch, dem Unternehmergranit des Wurstelpraters klarzumachen, daß dieses Wahrzeichen grindig geworden ist und längst ein modernes Marketing braucht. "Es ist kein leichter Job", bestätigt Günther Sallaberger,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige